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TERRE DES FEMMES als Kooperationspartnerin beim FESTIVAL OF HOPE - Stand up for Women’s Rights!

Logo Festival of Hope Am Samstag, den 25. Januar 2014, kamen ein paar Hundert UnterstützerInnen und ehrenamtlich Engagierte im Gotischen Saal in Berlin-Kreuzberg zusammen zum Festival of Hope – STAND UP FOR WOMEN’S RIGHTS! Mit ihrem Eintrittsgeld unterstützten sie direkt das Frauenprojekt REDS in Indien. Die selbstverwaltete Frauengruppe REDS hilft im Südwesten Andhra Pradeshs Frauen, die von struktureller Diskriminierung und insbesondere von Gewalt und Misshandlung betroffen sind. Sie fördern darüber hinaus Frauen auf dem Weg in ökonomische Selbstständigkeit – als Grundlage für ein selbstbestimmtes und freies Leben.

TERRE DES FEMMES war gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) als KooperationspartnerInnen der Veranstaltung vor Ort vertreten.

Frauenrechte sind Menschenrechte – Menschenrechte für die Frau

Sarina Bansal-Goerke (Festival of Hope) mit Renate Staudenmeyer (Referat Entwicklungszusammenarbeit/TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESSarina Bansal-Goerke (Festival of Hope) mit Renate Staudenmeyer (TERRE DES FEMMES). Foto: © TERRE DES FEMMESUnter dem Motto Festival of Hope – Stand up for Women’s Rights! – luden die Veranstalterinnen des Teams Festival of Hope, Sarina Bansal-Goerke und Vazuki Thangarajah, zu diesem Informations- und Kulturabend ein. Die Situation von Frauen in Indien und Sri Lanka, sowie Strategien und Projekte zur Überwindung von Gewalt gegen Frauen standen im Fokus der Abendveranstaltung.

Die rund 200 bis 250 BesucherInnen erwartete ein gleichermaßen informatives wie abwechslungsreiches Programm. Unter dem Motto der Veranstaltung – Stand up for Women’s Rights! –  wurde über die Situation von Mädchen und Frauen in der immer noch sehr patriarchal geprägten indischen und tamilischen Gesellschaft aufgeklärt. Frauenrechte als Menschenrechte zu verstehen und global wie beständig an deren Durchsetzung zu arbeiten, ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe und Herausforderung.

Nach der Begrüßungsrede vom Team Festival of Hope ergriff Christa Stolle als Geschäftsführerin von TERRE DES FEMMES das Wort. Sie erläuterte dem interessierten Publikum die Beweggründe, die zu dieser Kooperation von TERRE DES FEMMES mit dem Festival of Hope geführt hatten, und hob die bereits erzielten Erfolge der Frauenrechtsarbeit von TERRE DES FEMMES anhand einiger Beispiele hervor. Zugleich machte sie auch deutlich, dass es noch des Engagements vieler Aktiver, SpenderInnen und FörderInnen bedarf, um die große Herausforderung der Durchsetzung und Wahrung der allgemeinen Menschenrechte für alle Mädchen und Frauen voranzutreiben.

Von düster bis heiter – Inputs zur Lage in Indien für Mädchen und Frauen(rechte)

Die weiteren informativen Inputs und Vorträge waren sehr facettenreich. Maria von Welser formulierte im Bühneninterview mit Vazuki Tangarajah eine recht düstere Bilanz der Lage von Mädchen und Frauen in Indien. Detlef Stüber von der ASW, welche das Projekt REDS bereits seit 2009 unterstützt, zog hingegen eine positive Bilanz, die Anlass zu Hoffnung auf Veränderung in Richtung Geschlechtergleichheit gibt.
Gemeinsamer Dreh- und Angelpunkt waren jedoch an diesem Abend die Unterstützung von Mädchen und Frauen im Sinne der Menschenrechte – darin waren sich alle einig.

Die Vorträge wechselten mit Gesangs- und Tanzdarbietungen ab. Nicht zuletzt der Bekanntheitsgrad von TERRE DES FEMMES und die Seriosität und Transparenz unserer Arbeit haben einige der Künstlerinnen motiviert, die Benefizveransatltung zu unterstützen.

TERRE DES FEMMES an Bord? Da mach’ ich doch selbstverständlich mit!

Zu den solidarischen Künstlerinnen, die alle ohne eine Gage, die Benefizveranstaltung unterstützten, gehörte beispielsweise Djatou Touré. Sie brachte den Gotischen Saal mit „Afripop & Jazz von der Elfenbeinküste“ und souligen Songs in Schwung – auf Bambara, Englisch und Französisch! Die Sängerin, die von einem nigerianischen Gitarristen begleitet wurde, hatte bereits 2013 bei der Benefiz-Kunstauktion zugunsten von TERRE DES FEMMES mitgewirkt. Nachdem sie die Einladung zum Festival of Hope erhielt und TERRE DES FEMMES unter den offiziellen KooperationspartnerInnen entdeckte, war ihr sofort klar: „Da bin ich auf jeden Fall dabei!“

Rockte den Gotischen Saal für Frauenrechte: Keishera James. Foto: © TERRE DES FEMMESRockte den Gotischen Saal für Frauenrechte: Keishera James.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Keishera James hatte bereits beim ersten Festival of Hope vor gut einem Jahr eigens den „Song of Hope“ komponiert. Das Publikum war begeistert und zückte reihenweise die (Handy-)Kameras, um den bezaubernden Auftritt der imposanten Frau mit kraftvoller Stimme festzuhalten. Ausdruckstark und sehr beeindruckend auch die von Manjulali eigens zum Anlass des Abends entworfene Choreographie: Eine perfekt in Szene gesetzte Bühnenshow, in deren dreiteiligem Aufbau die schrittweise und schwierige Befreiung der Frau aus den Fesseln patriarchalischer Strukturen und Gewalt sich im Tanz visualisierte.

Gegen Ende des Abends wurde sich dann noch ausgetauscht und vernetzt, gefeiert und getanzt, ganz im Sinne des Benefiz-Mottos: STAND UP FOR WOMEN`S RIGHTS!

Thumps up: Vazuki Thangarajah (Team Festival of Hope) mit Renate Staudenmeyer (Referat Entwicklungszusammenarbeit/TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESThumps up: Vazuki Thangarajah (Team Festival of Hope) mit Renate Staudenmeyer (TERRE DES FEMMES).
Foto: © TERRE DES FEMMES
Das Team Festival of Hope, Sarina Bansal-Goerke und Vazuki Thangarajah, boten ihren Gästen einen warmen Empfang und wunderbaren Abend sowie „augenöffnende Informationen“. TERRE DES FEMMES als Kooperationspartnerin geht fest davon aus, dass dieser Abend ein voller Erfolg geworden ist und dass es den Veranstalterinnen gelang, weitere Menschen zu einem Engagement für die Verwirklichung der Menschenrechte zu ermutigen.

Herzlichen Dank an Sarina Bansal-Goerke und Vazuki Thangarajah und an alle beteiligten UnterstützerInnen für die tolle Zusammenarbeit.

 

 

 

 v.l.n.r.: Marie Wildermann, Regine Bouédibéla, Christa Stolle, Necla Kelek, Detlef Stüber (ASW), Sarina Bansal-Goerke (Team Festival of Hope), Djatou Touré. Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Marie Wildermann, Regine Bouédibéla, Christa Stolle, Necla Kelek, Detlef Stüber (ASW), Sarina Bansal-Goerke (Team Festival of Hope), Djatou Touré.
Foto: © TERRE DES FEMMES