Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

Selbstfürsorge und Re-Traumatisierung als Thema für das letzte Training der Community TrainerInnen im CHAIN-Projekt

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Am 07. August 2021 fand das neunte und letzte Training der Ausbildungsreihe der Community TrainerInnen im CHAIN-Projekt statt.

Da die Community TrainerInnen in ihrer Arbeit als MultiplikatorInnen belastetenden Situationen ausgesetzt sein können, ist es besonders wichtig im Rahmen dieser Ausbildung eine Schulung von einer Expertin zum Thema Selbst-Fürsorge und Re-Traumatisierung zu erhalten. Aus diesem Grund wurde Frau Anne Pillot, freiberufliche Psychologin, Trainerin für Personalbetreuung, Stressmanagement und Kriseninterventionskommunikation, eingeladen. Sie bereitete eine ganztägige Schulung zu diesen Themen für die Community Trainers vor.

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Zwei Jahre „Men Standing Up for Gender Equality”: Gemeinsam gegen FGM/C und CEFM!

Seit September 2019 haben sich die Projektpartner LESSAN e.V. (Gesamtkoordination), FEMMES ENTRAIDE ET AUTONOMIE und TERRE DES FEMMES im Rahmen des EU ko-finanzierten Projekts „Men Standing Up for Gender Equality“ für die langfristige Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation/cutting -FGM/C) und Früh- und Zwangsverheiratung (child, early and forced marriage -CEFM) eingesetzt. Dazu wurden insgesamt 30 Männer aus betroffenen Communitys in Hamburg, Paris und Berlin zu Multiplikatoren gegen geschlechtsspezifische Gewalt ausgebildet. Als sogenannte „CHANGE Mediatoren“ leisten sie nun Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit in Diasporagemeinschaften und Unterkünften für Geflüchtete in Deutschland und Frankreich. Das Innovative an diesem Projekt: Erstmals nehmen ausschließlich Männer eine Schlüsselrolle im Kampf gegen FGM/C und CEFM ein und machen sich somit stark für eine gleichberechtigte Gesellschaft!

 

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Abschlussabend im Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“

Ein Gruppenfoto aller Anwesenden nach der Verleihung der Zertifikate ©TERRE DES FEMMES

Am Mittwoch, den 28. Juli 2021, kamen die CHANGE Mediatoren, die Projektkoordinatorin Sonja Störmer sowie TDF-Vorständin Prof. Dr. Godula Kosack und Abteilungsleiterin Gesa Birkmann vorerst ein letztes Mal im Rahmen des Projekts „Men Standing Up for Gender Equality“ zusammen. Anlässlich des erfolgreichen Projektabschlusses nach zwei gemeinsamen Jahren und der offiziellen Übergabe der Zertifikate für die CHANGE Mediatoren wurde in kleiner Runde auf der Dachterrasse des Refugios in Berlin gefeiert.

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Mit viel Engagement zum Ziel: Erfolgreiche Durchführung aller Aufklärungsaktivitäten in den Communitys

Ob bei einem gemütlichen Restaurantbesuch, einem gemeinsamen Kochabend oder durch einen Beitrag im Community Radio- die CHANGE Mediatoren im Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“ führen seit Oktober 2020 Sensibilisierungsaktivitäten (behavioural change activities- BCAs) in ihren Communitys in Berlin durch und konnten diese nun erfolgreich Mitte Juli 2021 abschließen.

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Abschlusskonferenz im Projekt- Wie können sich Männer noch mehr für Gleichberechtigung engagieren?

Bild 1 International ConferenceGruppenbild einiger KonferenzteilnehmerInnen: CHANGE Mediatoren, ProjektkoordinatorInnen und -mitarbeiterInnen sowie ExpertInnen gemeinsam im Gespräch. ©TERRE DES FEMMES

Am 30. Juni 2021 konnte das erfolgreich durchgeführte EU-Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“ im Rahmen einer zweistündigen internationalen Konferenz im Online-Format gebührend abgeschlossen werden.

Die Konferenz fand unter dem Titel „Sustainable GBV prevention and capacity building for migrant and refugee men as well as professionals with the aim to end CEFM and FGM/C” (Nachhaltige Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt und Weiterbildung von Männern mit Migrationshintergrund und Geflüchteten sowie von Fachkräften mit dem Ziel, CEFM und FGM/C zu beenden) statt und wurde simultan in Englisch, Französisch und Deutsch übersetzt.

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Community Arbeit gegen geschlechtsspezifische Gewalt- Erfahrungen der Multiplikatoren aus Hamburg, Paris und Berlin

Wie spricht man über stark tabuisierte Themen wie weibliche Genitalverstümmelung und Früh- und Zwangsverheiratung?“ „Welche Herausforderungen sind mit der Präventions- und Aufklärungsarbeit in den betroffenen Communitys verbunden und wie können diese gemeistert werden?“

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Gut informiert! – Erfolgreicher Abschluss aller Fachkräfteschulungen im Projekt

Im Rahmen des EU ko-finanzierten Projekts „Men Standing Up for Gender Equality“ wurden im Zeitraum von April bis Juni insgesamt 18 Fachkräfteschulungen zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation-FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage-EFM) von den Projektpartnern in Hamburg, Paris und Berlin organisiert und erfolgreich durchgeführt. Die Fortbildungen fanden dabei pandemiebedingt im Online-Format auf Deutsch und Französisch statt.

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Präsentation über die Arbeit von PAPATYA

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Im Rahmen des CHAIN-Projekts werden sogenannte Community TrainerInnen ausgebildet, die sowohl innerhalb ihrer eigenen Community als auch Fachkräfte aus dem medizinischen, pädagogischen oder sozialen Bereich zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM) sensibilisieren und aufklären.

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Interaktive Karte zur Prävention von FGM in ganz Europa

Menüauswahl auf der interaktiven Karte mit Infos aus mehreren europäischen Ländern ©END FGM European Network

Das END FGM European Network, in dem TERRE DES FEMMES seit mehreren Jahren Mitglied ist, hat am 28. Mai 2021 die erste interaktive Karte zu Gesetzen, Maßnahmen und Daten zum Thema weibliche Genitalverstümmelung in Europa veröffentlicht. Die Karte soll als Informationsquelle dienen, als Inspiration für Aktive und als Unterstützung für Betroffene, um weibliche Genitalverstümmelung europaweit zu beenden.

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Schutzbrief der Bundesregierung gegen FGM- nun in mehreren Sprachen verfügbar!

schutzbrief gegen weibliche genitalverstuemmelungVorderansicht des Schutzbriefs.
©BMFSFJ
Bedrohte Mädchen und Frauen sollen zukünftig besser vor weiblicher Genitalverstümmelung geschützt werden. Deshalb hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dazu einen Schutzbrief in enger Abstimmung mit Nichtregierungsorganisationen, den Ländern und den zuständigen Ressorts der Bundesregierung entwickelt.

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2. Treffen mit den Partnerorganisationen des CHAIN- Projekts

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Am 22. und 23. Juni 2021 fand nun das zweite Konsortium Meeting des zweijährigen EU-Projektes CHAIN statt. Leider musste auch dieses Treffen erneut online – statt in Mailand - durchgeführt werden. TERRE DES FEMMES und die vier europäischen Partnerorganisationen – Action Aid International Italia Onlus (Mailand), Equipop (Paris), Save a Girl, Save a Generation (Madrid) und End FGM EU (Brüssel) sind allerdings zuversichtlich, dass es möglich sein wird, dass nächste Treffen persönlich in Madrid stattfinden zu lassen. Aber auch über Zoom war es möglich effektive und zielführende Gespräche zu führen, wie dieses Konsortium Treffen gezeigt hat.

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Internationale Konferenz (30.06.21): Projektabschluss “Men Standing Up for Gender Equality”

Am 30. Juni 2021 wird das erfolgreich durchgeführte EU-Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“ im Rahmen einer internationalen Konferenz im Online-Format von 10 bis 12 Uhr gebührend abgeschlossen. Die Konferenz ist zugänglich für die interessierte Öffentlichkeit, Anmeldungen hier bis spätestens zum 25.06.2021.

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Wichtige Einblicke in die Medizin - Seminar zu Rekonstruktions-Operationen von Dr. med. O’Dey

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Das Training der Community TrainerInnen im CHAIN-Projekt am 5. Juni 2021 wurde für ein zweistündiges Online-Auffrischungsseminar über FGM mit dem Schwerpunkt auf Rekonstruktions-OPs genutzt. Hierfür wurde ein Spezialist dieses Fachgebiets als Gastredner eingeladen. Herr Dr. med. Dan mon O'Dey ist Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Luisenhospital Aachen und hat sich auf die medizinische Hilfe für Frauen spezialisiert, die von weibliche Genitalverstümmelung betroffen sind.

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Gemeinsam im Einsatz für Frauenrechte – Männer an der Seite von starken Töchtern und selbstbestimmten Frauen!

© TERRE DES FEMMES

seit 40 Jahren kämpft TERRE DES FEMMES e.V. dafür, dass Frauen und Mädchen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können. Viel ist erreicht, noch viel mehr bleibt zu tun. Wir machen weiter!Eines ist jedoch klar: Ohne dass auch Männer mitwirken, ist Gleichberechtigung unmöglich. Und auch der Weg dorthin wird kürzer, je mehr Männer ihn mitgehen. Darum möchten wir Ihnen heute das Engagement von Männern vorstellen, die für Frauenrechte als Menschenrechte kämpfen, die ihre eigene Rolle hinterfragen und andere zum Umdenken motivieren. Und die sich mit uns zusammen für eine Welt einsetzen, in der Frauen und Männer, Töchter und Väter, Brüder und Schwestern gleichberechtigt zusammenleben – ohne Gewalt, Bevormundung und Zwang.

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Kommunikations-und Rhetorik Training für die Community TrainerInnen

Kommunikations-Experiment am ersten Trainingstag. Foto: © TERRE DES FEMMES

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Im Rahmen des CHAIN-Projekts werden sogenannte Community TrainerInnen ausgebildet, die sowohl innerhalb ihrer eigenen Community als auch Fachkräfte aus dem medizinischen, pädagogischen oder sozialen Bereich zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM) sensibilisieren und aufklären.

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Gemeinsam gegen FGM - unser Beitrag zum WWDOGA 2021

Prof. Dr. Godula Kosack im Gespräch mit Gislinde Nauy zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung. Foto: @TERRE DES FEMMES

Anlässlich des Weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung („Worldwide Day of Genital Autonomy“ - WWDOGA) fanden am 7. Mai 2021 wieder zahlreiche Live-Events im Online Format statt. Dieser Tag ist längst zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte eines jeden Kindes, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition, geworden. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt des WWDOGA soll erstmals ein Überblick über die rechtliche Situation in den verschiedenen Ländern zu nicht-therapeutischen Genitaleingriffen bei Minderjährigen geschaffen werden.

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Erstes Training der Community TrainerInnen

Die Community TrainerInnen zusammen mit der Projektmitarbeiterin Janine Hildenbeutel. Foto: © TERRE DES FEMMES

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Am 08.05.2021 fand das erste Training der Community TrainerInnen im Rahmen des CHAIN-Projekts statt.

Der Schwerpunkt des EU-Projekts „CHAIN“ liegt in der Verbindung der Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) und Früh- und Zwangsverheiratung (early and forced marriage, EFM), zwei Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Dabei liegt der Kern der gesamten Projektarbeit in der engen Zusammenarbeit mit den Communitys, weshalb VertreterInnen der Communitys in alle Prozesse involviert sind und selbst als MultiplikatorInnen innerhalb ihrer Community fungieren. Die Hauptaufgaben der Community TrainerInnen besteht demnach zum einen aus Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in der eigenen Community. Zum anderen bieten die Community TrainerInnen Fortbildungen zu den Themen weibliche Genitalverstümmelung und Früh- und Zwangsverheiratung für Fachpersonal aus dem sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich an.

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Neue Informationsbroschüre erhältlich: "Weibliche Genitalverstümmelung - Aufklärung, Prävention und Umgang mit Betroffenen"

Zum Thema weibliche Genitalverstümmelung hat TERRE DES FEMMES eine neue Informationsbroschüre für Fachpersonal, SchülerInnen ab der 10. Klasse, StudentInnen, Auszubildende und Interessierte herausgegeben. Diese Broschüre vermittelt sowohl umfassendes Grundlagenwissen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, als auch spezielles Fachwissen für unterschiedliche Berufsgruppen, die in ihrer Tätigkeit Kontakt zu gefährdeten und betroffenen Mädchen und Frauen haben. Es werden Empfehlungen zum Umgang mit Betroffenen geboten sowie alle vorhandenen Präventionsmöglichkeiten besprochen. Ziel ist es, den LeserInnen ein grundlegendes Verständnis von weiblicher Genitalverstümmelung zu ermöglichen.

 

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Fortbildung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung

Möchten Sie mehr über weibliche Genitalverstümmelung (engl.: Female Genital Mutilation/ Cutting, FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (engl.: Child, Early and Forced Marriage, CEFM) lernen, da Sie in Ihrem Arbeitsumfeld mit diesen Themen konfrontiert werden und wünschen Sie sich ein besseres Know-how für einen professionellen Umgang mit betroffenen Frauen und Mädchen?

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Aufklärung am Weltfrauentag: Community Trainer Clément Drabo sensibilisiert Fachkräfte in Ingelheim zu weiblicher Genitalverstümmelung und Früh-/Zwangsverheiratung

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Anlässlich des Weltfrauentags 2021 veranstaltete die Gemeinde Ingelheim am 10. März einen Runden Tisch zum Thema weibliche Genitalverstümmelung. Ziel des Treffens war es eine Sensibilisierung zum Thema zu schaffen und dabei gemeinsam herauszufinden, welche Herangehensweise in Bezug auf die Praxis in Ingelheim notwendig ist. Die Veranstaltung fand aufgrund der aktuell anhaltenden Situation mit COVID-19 online statt. Auch der Community Trainer Clément Drabo aus unserem CHAIN-Projekt hat als Referent teilgenommen.

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