Ereignisse aus dem Jahr 2019

Besuchsreisen zu unseren Partnerorganisationen

Im Februar 2019 besuchte IZ-Referentin Birgitta Hahn das TERRE DES FEMMES (TDF)-Kooperationsprojekt Asociación Proyecto MIRIAM in Nicaragua. Das Projekt setzt sich für Gewaltprävention und Bildung von Mädchen und Frauen in den Regionen Managua, Estelí und Matagalpa ein. Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen können rechtliche und psychosoziale Beratung in Anspruch nehmen und eine zertifizierte Berufsausbildung in einem von vier Bereichen durchlaufen. Die Frauen werden auch bei Entwicklung eines Businessplans und dem Aufbau eines eigenen Unternehmens unterstützt. MIRIAM wird seit 2012 von TDF unterstützt.

Im Juni 2019 flog IZ-Referentin Renate Staudenmeyer nach Burgas in Bulgarien zum TDF-Partnerprojekt FLORIKA. TDF unterstützt die Organisation seit 2012. Im Fokus steht die Arbeit mit benachteiligten Mädchen aus einem Roma-Viertel der Stadt Burgas. Die Mädchen werden pädagogisch und durch bildungsorientierte Freizeitangebote gefördert, damit sie ihre Schule beenden und eine Ausbildung beginnen können. Ziel ist es, die Mädchen über ihre Rechte aufzuklären sowie Frauenhandel und Zwangsprostitution vorzubeugen.

Ende Oktober 2019 reiste die ehrenamtliche TDF-Projektkoordinatorin Ines Fischer in die Beduinensiedlung Lakia nach Israel/Palästina. Seit 2003 unterstützt TDF die Lakia Association for the Improvement of Women’s Status. Die Organisation fördert beduinische Frauen und Mädchen durch Bildungsarbeit. Sie betreibt eine mobile Bibliothek, unterstützt lokale Schulen und bietet Ferienkurse für Kinder an. In dem Projekt „Desert Embroidery“ lernen Frauen die Herstellung und Vermarktung klassischer beduinischer Wüstenstickereien. Ein eigenes Einkommen trägt zu einem stärker selbstbestimmten Leben bei.

Im November 2019 besuchte Birgitta Hahn das Mädchenschutzhaus und weitere Projektarbeit der TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM) in Sierra Leone. Die Organisation ist im Distrikt Port Loko 80 km nordöstlich der Hauptstadt Free Town aktiv. Unterstützt werden Mädchen und junge Frauen, die von Genitalverstümmelung und anderer geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht sind. Sie können temporär in einem Schutzhaus unterkommen und dort unversehrt weiter aufwachsen. AIM leistet zudem breit angelegte Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Mitte November 2019 stattete die ehrenamtliche TDF-Projektkoordinatorin Patricia Maag dem BHUMIKA Women’s Collective in Hyderabad in Indien einen Besuch ab. Das Projekt berät Mädchen und Frauen, die von Gewalt betroffen sind, rechtlich und psychologisch. In besonders akuten Fällen begleitet BHUMIKA die Frauen auch längerfristig, führt Mediationsgespräche mit der Familie oder bringt die Frauen in Schutzhäusern unter. Zudem schult BHUMIKA Polizei und Justiz im Umgang mit Fällen von geschlechtsspezifischer Gewalt und leistet Aufklärungsarbeit an Bildungseinrichtungen und in Dörfern.

Neues aus der Projektarbeit

Afrika

In Burkina Faso engagiert sich die TDF-Partnerorganisation Association Bangr Nooma (ABN) für den Schutz von Mädchen und Frauen vor weiblicher Genitalverstümmelung. Dabei wird Mädchen und Frauen, die von der schädlichen Praktik oder anderer Gewalt bedroht sind, die Möglichkeit gegeben in einem Gewaltschutzzentrum Hilfe in Anspruch zu nehmen. Weiter forciert das Projekt den Einfluss auf burkinische Dorfgemeinschaften, betreibt Bildungsarbeit und fördert Beschneiderinnen, die sich beruflich umorientieren möchten.

Am 8. Januar 2019 wurde ABN im Namen des burkinischen Präsidenten der Verdienstorden für soziales Handeln im Bereich Frauenförderung verliehen. Die Auszeichnung wurde Rakieta Poyga, Gründerin und Leiterin der Organisation, durch die Ministerin für die Förderung von Frauen und Geschlechtergleichstellung feierlich überreicht. Wir gratulieren zu dem großen Erflog!

Im Kamerun verfolgte TDF auch 2019 gemeinsam mit der „Association d’Appui aux Filles de M’lay, Huva et Ldama“ (AAFMHL) das Ziel, Mädchen durch Bildung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Im März besuchte die neue kamerunische Projektassistentin Ndawidam erstmals die jungen Stipendiatinnen in ihren Dörfern. In einer Gesprächsrunde erzählten die Mädchen von ihren Plänen, nach dem Schulabschluss zu studieren oder eine Ausbildung zu beginnen. Im September 2019 veröffentlichte TDF kurze Briefe von den geförderten Mädchen.

Im Dezember 2019 begann zudem ein neues Projekt zur Modernisierung des Computerraums in der Berufsschule CETIC in der Stadt Maroua/Kamerun, die als eine der wenigen weiterführenden Schulen in der Region Extrême Nord von zahlreichen Mädchen besucht wird. Die meisten Schülerinnen lassen sich dort zu Bürofachfrauen ausbilden. Mit dem Projekt sollen 25 PC-Arbeitsplätze vollständig eingerichtet werden und so eine digitalisierte Berufsausbildung ermöglicht und der Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern verbessert werden.

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESIm Dezember 2018 wurde der Bau des neuen Frauenschutzhauses der TDF- Partnerorganisation „Association pour le Progrès et la Défense des Droits des Femmes“ (APDF) in der Krisenregion Gao in Mali fertiggestellt. Die seit 2009 von TDF unterstützte Organisation engagiert sich für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen. Nach Abschluss der Bauarbeiten, Wasseranschluss und Installation eines Solarpanels wurden im Januar 2019 die ersten Möbel für das neue Frauenschutzhaus angeschafft.

Eine offizielle Eröffnungszeremonie konnte aus Sicherheitsgründen leider noch nicht stattfinden, aber erste Frauen konnten bereits erfolgreich unterstützt werden. TDF freut sich über die vorläufige Inbetriebnahme und wünscht dem Schutzhaus auch in Zukunft viel Erfolg! Gleichzeitig wurden am bereits bestehenden Frauenschutzhaus in Bamako notwendige Reparaturarbeiten vorgenommen. Nun können rund 500 Frauen und Mädchen in den drei von der APDF betriebenen Frauenschutzhäusern in Bamako, Mopti und Gao direkte, wirksame Unterstützung bekommen.

Im Oktober 2019 startete TDF gemeinsam mit der NRO Häuser der Hoffnung und den zwei malischen Partnerorganisationen APDF und AMDD (Association Malienne pour le Développement Durable) das Projekt „deew ka hakè sabatili – Jeunesse en Santé - Expertenprogramm für gesundheitliche und menschenrechtliche Aufklärung an Schulen“. In dem Kooperationsprojekt sollen künftig DirektorInnen, Lehrkräfte und SchülerInnen in mehreren Bildungseinrichtungen zu Botschafterinnen für Menschenrechte und Gesundheitsvorsorge ausgebildet werden.

In Sierra Leone setzt sich die TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM) gegen die schädliche Praktik und Verharmlosung der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) ein. Im Mai 2019 brüskierte Sierra Leone’s First Lady Fatima Maada Bio mit einem Statement zu FGM: sie erklärte, dass sie als beschnittene Frau mit drei Kindern keinerlei Schaden durch die Praktik erfahren hätte. Die Regierung solle ihrer Meinung nach stärker gegen Vergewaltigungen vorgehen, nicht aber gegen FGM.

Sowohl AIM und TDF als auch andere nationale und internationale NRO kritisierten das Statement der First Lady vehement. Die Aussage Maada Bios löste große Enttäuschung aus, galt die First Lady doch eigentlich als Vorreiterin in Sachen Frauenrechte. Im Oktober 2019 ruderte Maada Bio schließlich zurück. Sie erkenne das körperliche und seelische Leid von betroffenen Frauen an und sei bereit sich für den Dialog zu öffnen. In Sierra Leone haben die Aussagen der First Lady immerhin eine öffentliche Debatte ausgelöst - bei einem nach wie vor tabuisierten Thema wie FGM eine grundlegende Voraussetzung für Veränderung.

Im Juli 2019 endete das von der Sternstunden – Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks und TDF finanziell unterstützte AIM-Projekt zur Ausbildung von JugendbotschafterInnen für Menschenrechte. 74 Jugendliche klären nun in ihren Schulen, Freundeskreisen und Gemeinden über FGM und andere Menschenrechtsverletzungen auf und machen gegen die schädliche Praktik mobil, u.a. mit Theaterstücken, selbst geschriebenen Liedern und einem kurzen Dokumentarfilm. Als Gegenleistung erhielten die BotschafterInnen ein Schulstipendium oder eine Anschubfinanzierung zum Aufbau eines eigenen Kleinunternehmens.

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESBei ihrer Dienstreise nach Sierra Leone übergab IZ-Referentin Birgitta Hahn der AIM-Schule in Mamusa eine Solaranlage, die von der gemeinnützigen Abiola gGmbH gespendet worden war. Tagsüber können darüber bis zu vierzehn Mobiltelefone oder Powerbanks geladen werden, abends versorgen sieben LED-Lampen die Räumlichkeiten der Schule mit Licht. Auch das AIM-Schutzhaus ist nun endlich mit einer Solaranlage versorgt, die kostengünstig im Rahmen einer betterplace-Spendenaktion von TDF im Nachbarland Guinea beschafft werden konnte. Nun gibt es dauerhaft Strom und Licht und die Mädchen können ihre Hausaufgaben endlich auch nach Einbruch der Dunkelheit machen – wunderbare Neuigkeiten!

Im Rahmen ihrer Dienstreise interviewte Birgitta Hahn Rugiatu Turay, Gründerin und Leiterin von AIM. Die beiden Frauen sprachen über die mangelnde Tatkraft der sierra-leonischen Politik bzgl. FGM.

In einem Gespräch mit drei Lokalpolitikern unterhielt sich Hahn über die Situation von Mädchen und Frauen in Sierra Leone. Die drei Section Chiefs Plamani Bangura, John Gul und Pazanze Kamara lobten, dass FGM an minderjährigen Mädchen nun rechtlich geahndet werden könne. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Überwindung von FGM.

Auch mit fünf ehemaligen und aktiven Beschneiderinnen kam die TDF-Referentin ins Gespräch. Themen waren u.a. der Frauengeheimbund der „Bondo-Society“ und warum manche Beschneiderinnen die Praktik aufgegeben haben.

2019 erschienen übrigens zum ersten Mal zwei IZ-Länder-Quizze: eines zu Sierra Leone/FGM und eines zu Indien/häusliche Gewalt. Wer mag kann jetzt sein Wissen testen!

Zentralamerika

Foto: © LuceroFoto: © LuceroWie Birgitta Hahn von ihrer Dienstreise nach Nicaragua berichtete, wurde die Arbeit der TDF-Partnerorganisation MIRIAM auch 2019 weiter durch Repressionen und bürokratische Hürden behindert. Der sandinistische Präsident Daniel Ortega und seine Regierung sind seit Beginn der Proteste der zivilen Bevölkerung im April 2018 wiederholt gegen Menschenrechtsorganisationen vorgegangen.

Laut dem Netzwerk „DAWN“ befanden sich Ende Januar 2019, 57 feministische AktivistInnen im Gefängnis, 56 wurden des Landes verwiesen und 70 hielten sich versteckt. Einzelne Mitarbeiterinnen von MIRIAM wurden bedroht. Infolge der gezielten Einschüchterungen arbeitete die Organisation weniger sichtbar aber nicht minder engagiert an ihrem Ziel, Mädchen und Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Die IZ-Referentin sprach bei ihrer Reise u.a. mit der Schneiderin Damarís Sevilla, die ihre Ausbildung kurz zuvor bei MIRIAM abgeschlossen hatte. Die Nicaraguanerin hatte vor ihrer Ausbildung für ein niedriges Gehalt in einer Tabakfabrik gearbeitet. Nach eigenen Angaben verdient sie nun rund doppelt so viel. Auch weitere interviewte Frauen betonten wie sehr das Projekt sie beim Aufbau eines selbständigen Lebens unterstützt habe.

Zudem veröffentlichte TDF im Juli 2019 erstmals ein Video zur Arbeit von MIRIAM in Nicaragua. Das Video setzt sich darüber hinaus mit der frauenrechtlichen Lage im Land auseinander und zeichnet Biographien einzelner Projektteilnehmerinnen nach.

Das noch bis zum 30. April 2020 laufende, BMZ-kofinanzierte Projekt zur Beratung und Berufsbildung gewaltbetroffener Frauen in Nicaragua konnte trotz der sich zuspitzenden politischen Lage mit geringfügigen Verzögerungen erfolgreich fortgesetzt werden.

Asien

In Afghanistan fanden ab März 2019 Friedensverhandlungen zwischen den Taliban und der US-amerikanischen Regierung statt. Aqelah Nazari-Hossain Dad – ehrenamtliche TDF-Projektkoordinatorin für Afghanistan und Mitbegründerin der TDF-Partnerorganisation Neswan Social Association - übte scharfe Kritik an den Verhandlungen, da sie nicht nur die afghanische Regierung, sondern v.a. die Frauen des Landes vom Verhandlungstisch ausschlössen. Seit dem Ende der Taliban-Herrschaft haben Frauenrechtsorganisationen viele Errungenschaften verzeichnen können. So auch die Neswan Social Association, die gemeinsam mit TDF auf Bildungsarbeit und Aufklärung für ein selbstbestimmtes Leben setzt.

Auch die TDF-Partnerorganisation BHUMIKA Women’s Collective in Indien kämpfte 2019 erfolgreich für Frauenrechte. 2019 wandten sich 490 von Gewalt betroffene Frauen an die von TDF geförderte Beratungsstelle in Karimnagar. 325 von ihnen ersuchten zum ersten Mal Hilfe. BHUMIKA bietet juristische und psychologische Beratung sowie praktische Begleitung an, um Frauen beim Ausstieg aus der Gewalt und dem Aufbau eines selbstbestimmten Lebens zu unterstützen. 2019 wurden 652 Sitzungen mit Betroffenen, 392 Sitzungen mit dem Ehepartner und 473 Sitzungen Gruppensitzungen mit weiteren Verwandten durchgeführt. Auf diesem Weg konnten 141 Schlichtungen erreicht werden, deren Einhaltung telefonisch und durch Hausbesuche überprüft wurde.

Auf der Mitfrauenversammlung 2019 wurde das TDF-Kooperationsprojekt in Indien durch die ehrenamtliche Projektkoordinatorin Patricia Maag erstmals den aktiven Frauen vorgestellt. Die Resonanz war sehr positiv.

Osteuropa & Türkei

foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESIZ-Referentin Renate Staudenmeyer berichtete nach ihrer Dienstreise in Bulgarien, dass das Land immer noch hohe Opferzahlen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung in Deutschland verzeichne. Zu 99 Prozent seien Frauen betroffen, zu 50 Prozent seien diese nicht einmal 21 Jahre alt. FLORIKA arbeitet bei ihrer Präventionsarbeit v.a. mit jungen Roma-Mädchen. Laut Europaratskonvention zur Bekämpfung des Menschenhandels handelt es sich bei ihnen um eine ohnehin marginalisierte und dadurch besonders stark betroffene Gruppe. Wie Staudenmeyer erneut bestätigte, trägt die Arbeit von FLORIKA wirksam Früchte: bis heute wurde keines der FLORIKA-Mädchen zwangsverheiratet oder in die Prostitution gehandelt.

Auch bei der TDF-Partnerorganisation YAKA-KOOP in der Türkei lief das Jahr 2019 gut an. Am 11. Mai wurde das Projekt auf der Europa-Orient-Rallye durch ein Banner des Teams 42 - „Simply the best“ – unter Leitung von Birgit Schmidt beworben. Ziel der Spendensammlung: die Anschaffung von sieben Nähmaschinen und Einrichtung eines Nähateliers zur Erwirtschaftung eines eigenen Einkommens durch Frauen. Am 25. Mai erreichten die Rallye-Teams Van und übergaben Spendengelder und Sachspenden für Frauen und Kinder.

2019 hat sich die Anzahl der Hilfe suchenden Frauen, die sich an YAKA-KOOP wenden, verdoppelt. Grund dafür ist die Schließung zahlreicher Organisationen in der Region, die zu geschlechtsspezifischer Gewalt arbeiten, nach dem vermeintlichen Putsch gegen die türkische Regierung im Jahr 2016.

YAKA-KOOP legte 2019 besonderen Wert auf die Aufklärung der ländlichen Bevölkerung zu Frauenrechten, Gesundheitsvorsorge und der Prävention von früher Zwangsverheiratung – konkret wurden 128 Dörfer in der Region Van erreicht. Auch an Schulen, Universitäten und bei Partnern aus der freien Wirtschaft wurden Workshops gegen Früh- und Zwangsheirat, Gewalt an Frauen und Kindesmisshandlungen organisiert.

Öffentlichkeitsarbeit

Die TDF-Bilderausstellung „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“ über Früh- und Zwangsverheiratung in der Türkei und Deutschland stieß auch 2019 auf ausgesprochen positive Resonanz. Ausgestellt wurden die 21 Gemälde und 5 Informationstafeln u.a. in den Städten Würzburg, Herne, Cottbus, Marburg und Emden.

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

Zu Besuch in der TDF-Geschäftsstelle waren auch 2019 mehrere BesucherInnen-Gruppen aus dem In- und Ausland, die sich für die Internationale Zusammenarbeit von TDF interessierten, u.a. Studierende der Geographischen Wissenschaften der Freien Universität Berlin.

2019 veranstaltete das Elisabeth-Lüders-Berufskolleg für angehende ErzieherInnen aus Hamm bereits zum vierten Mal in Folge einen Sponsorenlauf für das Mädchenschutzhaus in Sierra Leone. Ende September fand der Lauf statt und übertraf sogar noch die tollen Ergebnisse des Vorjahrs – rund 5.500 Euro konnten an AIM überwiesen werden. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Mit der Spendenplattform Betterplace machte TDF 2019 weiter auf die Projektarbeit in Mali und Nicaragua aufmerksam. Für beide Projekte konnten v.a. Kurzfilme über die frauenrechtliche Lage in den Ländern sowie die Arbeit und Erfolge der TDF-Partnerorganisationen veröffentlicht werden, die zu neuen Spendeneinnahmen führten.

Auch mehrere Spendenaktionen per Emailing konnten 2019 erfolgreich umgesetzt werden, und zwar für die Länder Sierra Leone, Indien, Mali, Bulgarien und Burkina Faso.

Auf dem ersten Adventsbazar von TDF im Dezember 2019 konnten nicht zuletzt viele IZ-Produkte u.a. aus Sierra Leone, Nicaragua, Afghanistan, Israel/Palästina und der Türkei verkauft werden. Zu Glühwein und weihnachtlichen Waffeln erfuhren die zahlreichen BesucherInnen Spannendes zur frauenrechtlichen Lage in den Partnerländern.