Archiv: Meldungen zur internationalen Zusammenarbeit

Ägyptische Frauenrechtlerin zu Besuch bei TERRE DES FEMMES

Am 20.08. 2013 erhielt TERRE DES FEMMES Besuch von der Ägypterin und Aktivistin für Frauenrechte Hadeer Hemdan. Ihr Einsatz gilt der Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Unabhängigkeit für ägyptische Frauen. In ihrem Heimatland arbeitet die junge Frau seit 2009 im El-Arish Youth Center als Trainerin für die Bereiche Menschen- und Frauenrechte, sowie als Lehrerin für Alphabetisierungskurse für Frauen. Frau Hemdan ist ehrenamtliche Trainerin für die Women´s Rights Association und unterstützt das Frauennetzwerk „Inclusive Security“. 

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Interview mit Urvashi Butalia

Urvashi Butalia. Foto: © Urvashi ButaliaUrvashi Butalia.
Foto: © Urvashi Butalia
In den vergangenen Monaten hat Indien in Bezug auf Frauen und Frauenrechte für einen weltweiten Aufschrei gesorgt. Kritik an der Gesellschaft, den vorherrschenden religiösen, und ökonomischen Strukturen, sowie an der Politik des Landes wurde sowohl von nationaler als auch internationaler Seite geäußert. Aus dem Tumult an Meinungen, Forderungen und Anschuldigungen hat die Stimme der indischen Feministin Urvashi Butalia hervorgestochen. Sie befasst sich nicht nur seit Langem mit Frauenrechtsthemen; vielmehr blickt Urvashi Butalia „von innen heraus“ auf die indische Gesellschaft und analysiert das Geschehen von dieser Perspektive.

Urvashi Butalia gehört zu Indiens bekanntesten Feministinnen. Als Intellektuelle, Autorin und Verlegerin beeinflusst sie den Diskurs der Frauenrechte in Indien maßgebend. Mitarbeiterinnen von TERRE DES FEMMES e.V. haben Urvashi Butalia im Juli 2013 interviewt.

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Zu Besuch in Deutschland (24.-28. Mai 2013 ): Rugiato Turay, Aktivistin gegen FGM

Rugiatu Turay bei der Sensibilisierungsarbeit in einem Dorf. Foto: © Dörte RompelRugiatu Turay bei der Sensibilisierungsarbeit in einem Dorf.
Foto: © Dörte Rompel
Im westafrikanischen Sierra Leone sind 90% der Frauen, die älter sind als 15 Jahre genitalverstümmelt. Rugiatu Turay hat am eigenen Leib erfahren, wie schrecklich Beschneidungen sind. Nun kämpft sie dagegen an – und setzt sich so in Sierra Leone Gefahren aus.

Rugiatu Turay, Gründerin der „Amazonian Initiative Movement“ ist eine Amazone. In der griechischen Mythologie ist dies ein Volk kämpferischer Frauen, das „männergleich“ in den Krieg zieht. Auch Rugiatu kämpft, allerdings nicht mit Waffen sondern mit Worten. Ihr Gegner: die genitale Verstümmelung von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland Sierra Leone.

Rugiatu Turay weiß wovon sie spricht, wenn sie sagt, dass Mädchen und Frauen ihr Leben lang unter den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung leiden. Nach dem Tod ihrer Mutter wurde sie im Alter von 12 Jahren selbst beschnitten und wäre fast verblutet. Erst nach einer Woche konnte sie wieder gehen. Zur selben Zeit wurde ihre Kusine beschnitten – und starb. Damals wurde die junge Frau zur Aktivistin gegen Genitalverstümmelung: „Es ist meine persönliche Erfahrung, die mich antreibt.“ Seitdem engagiert sie sich gegen diese Tradition – zuerst in Guinea, wohin sie 1997 aufgrund des Bürgerkriegs in Sierra Leone floh, später auch in ihrer Heimat. Hier gründete sie im Jahr 2003 die Menschenrechtsorganisation Amazonian Initiative Movement, kurz AIM. TERRE DES FEMMES unterstützt das Projekt seit Jahren.

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Frauennetzwerk Höxter steht für Frauensolidarität

Das Frauennetzwerk Höxter hat im Rahmen seiner 2-wöchigen Frauenaktionswochen Spenden und Erlöse gesammelt – der Spendenscheck wurde noch vom ZONTA-Club Höxter aufgestockt – so dass am Di. 09. Juli 2013 eine Spendenübergabe von 1.400 EURO zusammen gekommen ist. TERRE DES FEMMES bedankt sich ganz herzlich für diese großartige Unterstützung, die dem von uns geförderten Mädchenschutzhaus der Amazonian Initiative Movement (AIM) in Sierra Leone zugute kommt.

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Frauennetzwerk stärken: Soroptimistinnen unterstützen FGM-Projekt in Burkina Faso

Am Donnerstag 11. Juli 2013 gab es bei TERRE DES FEMMES Anlass zu feiern: Der Soroptimist – Club Ellwangen/Jagst hat einen Spendencheck von 10.000 € an TERRE DES FEMMES überreicht, um Aktivitäten unserer Partnerorganisation Bangr Nooma in Burkina Faso zu unterstützen.

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Interview mit Taslima Nasrin am 30. Juni auf der Konferenz „Empowering Women Through Secularism 2013“ in Dublin

Taslima Nasrin in Dublin. Foto: © Mary Devery; TERRE DES FEMMESTaslima Nasrin in Dublin.
Foto: © Mary Devery; TERRE DES FEMMES
Vom 29. bis 30. Juni 2013 fand in Dublin die Konferenz „Empowering Women Through Secularism“ statt. Organisiert wurde diese von „Atheist Ireland“. Die Schwerpunktthemen der Konferenz waren Gesetze zur Fortpflanzung (insbesondere das Irische Abtreibungsverbot), säkulare Werte in der Gesellschaft, die Trennung von Kirche und Staat, Menschenreche sowie politische Protestaktionen und Kampagnen. Im Speziellen ging es um die Erörterung von Fragestellungen „inwiefern religiöse Gesetze Frauen diskriminieren“ oder „inwieweit Säkularismus die Gleichberechtigung von Frauen voranbringt“.

Taslima Nasrin berichtete in ihrer Abschlussrede über die Situtation von Frauen in Bangladesch, wo Steinigungen von Frauen legal sind und es gesetzliche Bestimmungen über die Größe der verwendeten Steine gibt. Taslima Nasrin betonte, dass Menschenrechte religiösen und kulturellen Traditionen übergeordnet sein müssen.

Mary Devery, Mitfrau und ehemaliges Vorstandsmitglied von TERRE DES FEMMES, ist es gelungen ein Gespräch mit Taslima Nasrin zu führen. Das Verhältnis von Religion und Staat, die Auswirkungen von Religion auf patriarchale Gesellschaftsverhältnisse, die Situation für Frauen insbesondere in Indien sowie die persönliche Situation von Taslima Nasrin als Frauenrechtlerin in Bangladesch – dies waren die Themen des Interviews.

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Rakieta Poyga zu Besuch in Deutschland

Seit 1998 unterstützt TERRE DES FEMMES die Partnerorganisation „Bangr Nooma“ in ihrem Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung in Burkina Faso. „Bangr Nooma“ heißt – „Es gibt nichts Besseres als Wissen“ – und die Erfolge der Aufklärungsarbeit vor Ort können diese Aussage nur bestätigen.

Die mutige Projektgründerin, Rakieta Poyga, ist vom 02. bis 16. Juli 2013 in Deutschland, um aktuelle Berichte, Präsentationen und Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hilfe von Frauen für Frauen in der Türkei - ein Projekt gegen Gewalt im Namen der Ehre

Die Batman-Frauen, Projektgründerin Remziye Tural (4. v.r). Foto: © KADEM.Die Batman-Frauen, Projektgründerin Remziye Tural (4. v.r). Foto: © KADEM.Seit unserer diesjährigen TERRE DES FEMMES-Mitfrauenversammlung (Mai 2013) unterstützen wir ein neues Selbsthilfeprojekt: „Ein Haus für Frauen in Batman/Südosttürkei“. Die Region dort ist extrem patriarchalisch organisiert und viele junge Frauen sind von Gewalt im Namen der Ehre betroffen. 

Unsere ehrenamtlichen Projektkoordinatorinnen Dr. Necla Kelek und Monika Maron sind seit einiger Zeit in Kontakt mit dieser mutigen Fraueninitiative in Batman. Es gibt kaum Möglichkeiten für Frauen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihr Leben wird von der Großfamilie vorbestimmt: sie werden sehr früh (zwangs-)verheiratet und leben ausschließlich in der Großfamilie unter dem Druck des traditionellen "Ehren"Kodex. Die Selbstmordrate in der Region bei jungen Frauen ist extrem hoch.

Das Haus für Frauen in Batman/Südosttürkei bietet Schutz, rechtliche Beratung und Freiraum, damit sich die von Gewalt bedrohten Frauen durch Hilfe zur Selbsthilfe und den Aufbau von einkommenschaffenden Maßnahmen, ein selbstbestimmtes Leben aufbauen können.

Weitere Informationen „Ein Haus für Frauen in Batman/Südosttürkei

Internationaler Gast aus Indien zu Besuch bei TERRE DES FEMMES

Am 25. Juni 2013 hat die indische Botschafterin a.D., Ms Neelam Deo als ausländischer Gast der Bundesregierung TERRE DES FEMMES besucht. Ein Austausch über das gesellschaftspolitische Thema der Gewalt in der Familie, insbesondere gegen Frauen und Kinder, stand auf der Agenda.

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PfefferminzGreen und AIM treffen sich bei TERRE DES FEMMES: Ein ideenreicher Austausch führt zu neuen Kooperationsmöglichkeiten

Stella Rothenberger hat uns am 3. Juni 2013 besucht. Sie ist von PfefferminzGreen, einem Zusammenschluss von KünstlerInnen und MusikerInnen aus Frankfurt a.M., der sich aktiv einsetzt, um kleine Organisationen und Selbsthilfegruppen im Ausland zu unterstützen.

Ein persönliches Treffen mit Rugiatu Turay steht auf dem Programm: Die bekannte Frauenrechtsaktivistin aus Sierra Leone, die sich mit ihrer Organisation „Amazonian Initiative Movement“ (AIM) selbstbewusst und mit großem Mut gegen die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation - FGM) engagiert.

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Aktuelle Eindrücke über die Situation von Frauen in Jordanien

Die Bedeutung der Zivilgesellschaft spielt seit den Umbrüchen in der arabischen Welt eine große Rolle. Auch in Jordanien haben sich mittlerweile 2000 NGOs und Initiativen etabliert, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Um die Freundschaft der beiden Länder zu stärken reiste eine Jugenddelegation in einem einwöchigen Austausch nach Jordanien. Mit dabei war auch eine junge TERRE DES FEMMES-Frau, die in einem kurzen Bericht ihre gesammelten Eindrücke über die derzeitige Situation von Frauen in Jordanien schildert.

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Pakistanische Frauenrechtlerin und Politikerin Sitara Ayaz am 17.4.2013 zu Besuch bei TERRE DES FEMMES

Die ehemalige Vorsitzende der All Pakistan Women Association (APWA) und Ministerin für Soziales und Frauen der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa, setzt sich seit vielen Jahren für Frauenrechte in Pakistan ein. Bei ihrem TERRE DES FEMMES-Besuch berichtet sie von ihren Schwerpunkten: die Gleichstellung von Frauen, eine schärfere gesetzliche Verfolgung von Gewalt gegen Frauen und Zwangsheirat sowie Reformen im Bildungssystem.

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TERRE DES FEMMES e.V. beteiligt sich an der aktuellen Debatte über die Millenniumsentwicklungsziele

Mit der Millenniumserklärung und dem Versprechen, die Ziele bis 2015 umzusetzen, hat die internationale Staatengemeinschaft Tausenden von Menschen Hoffnung auf eine bessere Welt gemacht. Wir dürfen sie nicht enttäuschen.
(UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen).

Beim Gipfeltreffen der Vereinten Nationen im September 2000 einigten sich die 189 teilnehmenden Staats- und Regierungschefs auf ein Ziel: Die Armut in der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren.
Dazu wurde die „Millenniumserklärung“ verabschiedet. Diese enthält konkrete Ziel- und Zeitvorgaben, die dabei helfen sollen, das übergeordnete Ziel zu erreichen. Die Millenniums-Entwicklungsziele (auch Millennium Development Goals oder kurz: MDG genannt) umfassen die folgenden „acht Ziele für eine lebenswertere Welt“ und gestalten den Rahmen der weltweiten Entwicklungspolitik.

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Erfolg für die Aufklärungsarbeit von Bangr Nooma - Gemeinde in Burkina Faso beendet in einer feierlichen Zeremonie die Praxis der Genitalverstümmelung

Der 20. Oktober 2012 war ein unvergesslicher Tag für die Mädchen und Frauen von Pelesgo, Songdin und Roumtenga in der Gemeinde Nongr Massom im Herzen Burkina Fasos. An diesem Tag wurde die Praxis der Genitalverstümmelung symbolisch zu Grabe getragen: Die Beschneidungsutensilien wurden öffentlich verscharrt und die Würdenträger, Ex-Beschneiderinnen Vertreter der Religionsgruppen und die Hüter der Tradition bekannten sich zum Ende der Praxis. Rakieta Poyga, die Gründerin und Leiterin von Bangr Nooma, hat die Zeremonie ausführlich in Wort und Bild dokumentiert.

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Aktionen zu Gewalt gegen Frauen in Indien

Am 14. Februar 2013, dem weltweiten Aktionstag gegen Gewalt an Frauen „ONE BILLION RISING”, wurde die von Namita Bhandare initiierte und von TERRE DES FEMMES unterstütze Petition vor tausenden gegen Gewalt tanzenden Menschen am Brandenburger Tor in Berlin symbolisch übergeben.

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Demokratie und die Rolle der Frauen im Nahen Osten - Besuchsreise von Frauenrechtlerinnen aus dem Nahen Osten am 12.10.2012 bei TERRE DES FEMMES

Auf Einladung des Auswärtigen Amts waren elf Frauenrechtlerinnen und Aktivistinnen aus Libyen, Ägypten, Palästina, Jordanien, dem Libanon und Syrien bei TERRE DES FEMMES zu Besuch. Die Frauendelegation besuchte am 12.10.2012 die Bundesgeschäftsstelle in Berlin und ließ sich von der Geschäftsführerin Christa Stolle und den beiden Referentinnen Renate Staudenmeyer und Franziska Gruber die Schwerpunkte der Arbeit von TERRE DES FEMMES erläutern.

Die Präsentation der TDF Arbeit stieß auf reges Interesse und viele Nachfragen. Foto: © Rebekka GoekeDie Präsentation der TDF Arbeit stieß auf reges Interesse
und viele Nachfragen. Foto: © Rebekka Goeke

Hierbei ging es insbesondere um die Themenbereiche Gewalt im Namen der Ehre, Genitalverstümmelung und Häuslicher Gewalt. Fälle von Gewalt gegen Frauen in Deutschland wurden mit Erfahrungen der Frauen aus dem Nahen Osten ausgetauscht und Aufklärungs- und Präventionsstrategien verglichen. Die Teilnehmerinnen berichteten ausführlich von ihren Erlebnissen und Arbeitsansätzen um mit lokalen Konflikten und Problemen umzugehen.

Es wurden Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern am Beispiel der Einrichtung von Schutzhäusern für Mädchen und Frauen aufgezeigt und erläutert. Zudem berichteten einige Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen und Problemen bei der Durchführung lokaler Aufklärungskampagnen zu Gewalt im Namen der Ehre. Viele bemühen sich um die Bereitstellung von Materialien zum Beispiel zum Thema Sexualaufklärung in Schulen oder führen Theaterprojekte mit SchülerInnen durch, was bei der momentanen politischen Lage nicht einfach ist. Mit den TERRE DES FEMMES Vertreterinnen konnten sich die Frauen über ähnliche Arbeitsansätze und Kampagnen in Deutschland austauschen.

Dabei fanden die Plakate und Poster im TDF Besprechungsraum großes Interesse. Abschließend erhielt eine Vertreterin jedes Nahost-Landes eine TERRE DES FEMMES Fahne "Frei leben- ohne Gewalt" in arabischer Sprache überreicht. Voller Begeisterung versicherten viele der Teilnehmerinnen es am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dem 25. November, in Ihren Heimatländern zu hissen.

Abschlussfoto mit Arabischem Banner –„Frei leben- ohne Gewalt“.Abschlussfoto mit Arabischem Banner –„Frei leben- ohne Gewalt“.
Foto: © Rebekka Goeke

„Female Empowerment in Africa“ – 12 Frauen aus 11 afrikanischen Ländern trafen sich am 10.09.2012 mit TERRE DES FEMMES

Die Gruppe afrikanischer Frauenrechtlerinnen folgte der Einladung der Bundesregierung und traf TERRE DES FEMMES im Rahmen eines vom Goethe Institut organisierten Besuchstermins.

In den Tagungsräumen der Weiberwirtschaft in Berlin kamen die afrikanischen Gäste mit vier Vertreterinnen von TERRE DES FEMMES zusammen. Nach einer kurzen Begrüßung und Präsentation der Arbeit und Schwerpunkte von TERRE DES FEMMES durch die Geschäftsführerin Christa Stolle erläuterte Referentin Renate Staudenmeyer die projektbezogenen Auslandsarbeit von TERRE DES FEMMES. Zusätzlich ergänzte die Referentin Franziska Gruber den Vortrag mit Informationen zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) und den TERRE DES FEMMES Aktivitäten zur Sensibilisierung und Prävention in Fällen weiblicher Verstümmelung in Deutschland und dem Ausland.

Christa Stolle, TERRE DES FEMMES Geschäftsführerin begrüßt die Anwesenden. Foto ©: TERRE DES FEMMESChrista Stolle, TERRE DES FEMMES Geschäftsführerin begrüßt die Anwesenden. Foto ©: TERRE DES FEMMES

Anschließend folgte eine lebhafte Diskussion und Meinungsaustausch zwischen den Frauen aus Deutschland und den afrikanischen Ländern. Trotz einiger Kommunikationshürden, bedingt durch die unterschiedlichen regionalen Dialekte der Frauen, kam es zu einem regen Austausch von Erfahrungen. Insbesondere die Thematik Häuslicher Gewalt stand im Vordergrund der Nachfragen; so zum Beispiel die rechtliche Lage für Opfer und Täter, die Länge des Aufenthaltes in einer Schutzeinrichtung oder der neue TERRE DES FEMMES-Ansatz der „Workplace Policy“ um Unternehmen der Wirtschaft für Häusliche Gewalt zu sensibilisieren. 

Die Teilnehmerinnen zeigten viel Interesse und es entstanden lebhafte Gespräche. Foto ©: TERRE DES FEMMESDie Teilnehmerinnen zeigten viel Interesse und es entstanden
lebhafte Gespräche
Foto ©: TERRE DES FEMMES

Weiterhin stießen die Erläuterungen Franziska Grubers zur Praktizierung von FGM in Deutschland und Europa auf Interesse und Nachfragen; ähnlich wie die Themenbereiche „Gewalt im Namen der Ehre“ sowie legale Abtreibungen in Europa, die mit den Regeln und Bestimmungen in afrikanischen Ländern verglichen wurden. Zudem wurde über Migrationsprobleme zwischen den Kontinenten und die Verschleppung von Frauen nach Europa diskutiert. Renate Staudenmeyer konnte von ihren Erfahrungen in Westafrika berichten und die Besucherinnen ergänzten die Thematik mit einigen Hinweisen auf ihre Arbeitsweise und Verbesserungswünsche für die Situation von Mädchen und Frauen in ihren Heimatländern.

Die Veranstaltung bot eine gute Gelegenheit sich gegenseitig zu vernetzen und voneinander zu lernen. Eine gelungene Begegnung, wie sich alle Teilnehmerinnen bestätigten.

Alle Teilnehmerinnen des Austauschtreffens. Foto ©: TERRE DES FEMMESAlle Teilnehmerinnen des Austauschtreffens.
Foto ©: TERRE DES FEMMES

10. Jahrestag der Afghanistankonferenz: Gewalt gegen afghanische Frauen geht weiter

Dr. Sima Samar © Foto TERRE DES FEMMESDr. Sima Samar
© Foto TERRE DES FEMMES
Am 5. Dezember 2011 jährt sich zum zehnten Mal die Petersberger Internationale Afghanistankonferenz, die Einsetzung der Interimsregierung nach dem Sturz der Taliban und damit der Afghanistankrieg.

Für Frauen in Afghanistan hat sich seitdem wenig zum Guten gewendet: Laut einer UN-Studie sind ein Drittel aller Frauen in Afghanistan nach wie vor körperlicher oder seelischer Gewalt ausgesetzt. Seit August 2009 gibt es zwar ein Gesetz zum Schutz der Frauen, doch wird es nur mangelhaft umgesetzt: Von knapp 2300 registrierten Fällen von Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen wurde in nur 155 davon Anklage erhoben.

Aus diesem Anlass hat TERRE DES FEMMES mit Dr. Sima Samar, der Vorsitzenden der afghanischen Menschenrechtskommission, über die Lage der Mädchen- und Frauenrechte gesprochen. Dr. Sima Samar war Podiumsgast beim Internationalen
TERRE DES FEMMES Kongress.

11. Jahrestag UN Resolution 1325 - Frauen-Frieden-Sicherheit am 31.10.2011

TERRE DES FEMMES im Interview mit Dr. Sima Samar (Vorsitzende der Afghanischen Menschenrechtskommission)

 

TDF: Die UN-Resolution 1325 konzentriert sich auf die aktive Teilnahme von Frauen in Friedens­prozessen. Warum glauben Sie ist es so wichtig Frauen mit einzubinden?

Samar: Frauen bilden die Hälfte der Gesell­­schaft, wir können keine Entschei­dungen treffen ohne beide Hälften mit einzubeziehen. Es ist wie bei einem Vogel: der eine Flügel sind die Frauen, der andere die Männer. Wenn der Vogel fliegen will, muss er beide Flügel benutzen. Und eben deshalb müssen bei Verhandlungen sowohl Männer, als auch Frauen eingebunden werden. Die UN-Resolu­tion 1325 zeigt die Notwendigkeit der Teilhabe von Frauen, insbesondere in Konfliktgebieten. Denn häufig werden gerade in Konflikten Frauen ignoriert und beiseite geschoben. Dabei ist es von großer Wichtigkeit Frauen zu involvieren, denn ohne sie gibt es nachhaltig keinen Frieden.

TDF: Wie glauben Sie kann die weibliche Zivilgesellschaft gestärkt werden?

Sima Samar: © Foto: TERRE DES FEMMESSima Samar
© Foto TERRE DES FEMMES
Samar: Die Tür zu einer starken weiblichen Zivilgesellschaft ist Bildung. Ich denke wir müssen den Frauen Macht und Selbstbewusstsein geben. Denn nur mit Selbstbewusstsein ist es ihnen möglich für ihre Rechte zu kämpfen.
Afghanistan hat nicht viele gebildete Frauen. Aber wir müssen ihnen Bildung geben, damit sie für einen demokratischen Prozess und Gleichheit kämpfen können. Die Ausrede der Tradition und Religion sollte nicht genutzt werden, um Frauen ihre Rechte zu verneinen, insbesondere das Recht auf Bildung.

TDF: Militärische Interventionen sind meist ein männlich dominierter Bereich, den ausführenden Truppen fehlt es häufig an einer gender-sensiblen Ausbildung. Ist das ein Problem in Afghanistan? Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Samar: Das Militär und die Polizei sind überall von Männern dominiert, weil sie diejenigen sind, die mit Waffen umgehen. Das ist auch ein großes Thema in Afghanistan. Gäbe es dort mehr Frauen, würde es auch weniger sexuelle Gewalt geben.
Durch traditionelle und religiöse Begründungen wird die Hälfte der Bevölkerung, also die Frauen, benachteiligt. Wenn wir diese Begründungen nicht durchbrechen, dann stehen wir vor großen Problemen und werden nie eine sogenannte „Demokratische Gesellschaft“, in der jeder dieselben Rechte genießt.

TDF: Wenn mehr Frauen die Möglichkeit hätten beim Aufbau eines neuen Afghanistans mitzuwirken, wie würde das Land aussehen?

Samar: Es würde viel besser aussehen. Ich glaube es gäbe weniger Korruption. Die Hälfte der Bevölkerung darf nicht ausgeschlossen werden!

Frau Dr. Sima Samar war beim TERRE DES FEMMES Kongress „Mädchenrechte stärken – weltweit“ am 29.10.11 als Gast anwesend und diskutierte mit anderen ExpertInnen und PolitikerInnen zu Mädchen- und Frauenrechten.

Das gesamte Interview wird im Dezember in unserem Newsletter erscheinen.

Kurzbiografie Dr. Sima Samar

Dr. Sima Samar ist eine bekannte Verfechterin von Menschen- und Frauenrechten und wurde 2002 zur konstituierenden Vorsitzenden der unabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission ernannt. Außerdem wurde sie 2002 zur Vizevorsitzenden der außerordentlichen Loja Dschirga (große afghanische Versammlung) gewählt und diente als stellvertretende Vorsitzende und Ministerin für Frauen in der Übergangsregierung von Afghanistan. Von 2005 bis 2009 war sie als UN Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtssituation im Sudan tätig.

Dr. Sima Samar ist die Vorsitzende der „Afghanistan Independent Human Rights Commission“ (AIHRC), welche im Juni 2002 gebildet wurde.

TERRE DES FEMMES setzt sich im deutschen Bündnis UN 1325 gegen sexualisierte Gewalt in kriegerischen Auseinandersetzungen und mehr aktive Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen ein.

logo-buendnis1325Der  UN-Sicherheitsrat verabschiedete am 31. Oktober 2000 die Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit.

Seit 11 Jahren ist völkerrechtlich verpflichtend geregelt, dass Frauen auf allen Ebenen - in Friedensprozessen, in der Sicherheitspolitik sowie bei der Konfliktbearbeitung vor Ort - angemessen zu beteiligen sind.
Der Fokus der Resolution liegt auf einer aktiven Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen, nicht auf der Opferrolle. Die UN-Resolution 1325 soll Gewalt gegen Frauen während und nach bewaffneten Konflikten verhindern. Ihre zentralen Inhalte sind die Prävention von bewaffneten Konflikten und die Partizipation von Frauen in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Erstmals erkennt der UN-Sicherheitsrat hier auch den Stellenwert zivilgesellschaftlicher Frauengruppen für Friedensprozesse an.

Da Deutschland in den Jahren 2011 und 2012 als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat vertreten ist, fordert das Bündnis 1325 von der Bundesregierung massive Anstrengungen für die verstärkte Umsetzung von Resolution 1325. Dazu gehört, unterstützt von ausreichenden Ressourcen, die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans im öffentlichen Dialog mit der Zivilgesellschaft in Deutschland und in Krisengebieten.

Folgendes muss dafür bereitgestellt werden:

  • eine Öffentlichkeitskampagne zur Bekanntmachung der Resolution
  • Maßnahmen zur Förderung ziviler statt militärischer Interventionen
  • die Festlegung verbindliche Umsetzungsindikatoren und Zeitpläne
  • eine klare Strategie zur strafrechtlichen Verfolgung sexualisierter Gewalt als schwerer Menschenrechtsverletzung.

Ein Video der Heinrich-Böll Stiftung fasst die Wichtigkeit der UN1325 Resolution zusammen.

 

04.07.2007: Brief von TERRE DES FEMMES an die Abgordneten des Europaparlaments

Dringend: Frauenmorde in Mexiko und Zentralamerika, Behandlung im Ausschuss Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter, Europäisches Parlament

Sehr geehrte Abgeordnete,

TERRE DES FEMMES, gemeinnütziger Verein aus Deutschland, der sich für die Menschenrechte von Frauen und Mädchen einsetzt, verfolgt mit großer Besorgnis seit Jahren die unaufgeklärten, ungesühnten Frauenmorde in Ciudad Juárez, Mexiko. Ebenso verfolgen wir die seit Jahren andauernden Versuche der internationalen Gemeinschaft, die Aufklärung und Verfolgung dieser Verbrechen und die Achtung der Menschenrechte der Frauen in Chihuahua einzuklagen.

Gerade darin scheint uns die Dringlichkeit von Initiativen im Europäischen Parlament, wie vom Berichterstatter Raul Romeva im Ausschuss FEMM am 25. Juni 2007 vorgelegt, zu liegen. Wir möchten den "Bericht über Frauenmorde in Mittelamerika und in Mexiko und die Rolle der EU bei der Bekämpfung diese Phänomens" (2007/2025(INI)) in seiner Gesamtheit unterstützen und stimmen den Forderungen in diesem Bericht zu (s.u. zitiert: die uns zentral erscheinenden Passagen aus dem Bericht).

Seit 1993 sind  viele Hunderte von Frauen in Ciudad Juárez und der Umgebung verschwunden. In über 400 Fällen ist ihre Ermordung erwiesen, nachdem sie grausamst gefoltert, sexuell missbraucht und verstümmelt wurden. Die Opfer sind meist junge Frauen aus bescheidenen Verhältnissen, die in den Montagefabriken - Maquiladoras - im Norden Mexikos arbeiten. Trotz der hohen Anzahl von Opfern und der besonderen Grausamkeit der Verbrechen wurden die Täter unzureichend verfolgt, Beweismittel unterschlagen und verfälscht, und sogar Inhaftierte gefoltert, um falsche Selbstbeschuldigungen des Mordes zu erpressen.

Diese unakzeptable Situation ist seit einigen Jahren verstärkt in der Öffentlichkeit dargestellt worden. An keinem anderen Ort sind so zahlreiche internationale Institutionen von Rang und Namen seit über zehn Jahren aktiv: verschiedene UN-Kommissionen, die Interamerikanische Menschenrechtskommission und der Interamerikanische Menschenrechtsgerichtshof, amnesty international und viele mehr haben umfassend über die Frauenmorde recherchiert und konkrete Maßnahmen zur Wahrung der Menschenrechte eingefordert. Leider hat es in keiner Weise dazu geführt, dass die schrecklichen Morde aufgehört haben.

Vor einem Jahr hatte TERRE DES FEMMES die Gelegenheit, die von der mexikanischen Zentralregierung für die Frauenmorde von Ciudad Juárez eingesetzte Sonderbeauftragte Guadalupe Morfin bei einer Anhörung im Europäischen Parlament zu hören. Guadalupe Morfin erklärte, dass ein Drittel der Morde auf das organisierte Verbrechen zurückzuführen sei, und dass von diesen Morden kein einziger aufgeklärt und niemand zur Rechenschaft gezogen worden sei, da zu mächtige Kreise im Hintergrund dagegen wirken würden. Klarer und deutlicher kann nicht ausgedrückt werden, was das wichtigste Hindernis für die Einhaltung der Menschenrechte der Frauen von Ciudad Juárez ist: die Straflosigkeit. Und wer würde die Einschätzung der kompetenten mexikanischen Sonderbeauftragten in Frage stellen wollen?

Das ist die besondere Bedeutung von Ciudad Juárez: es stellt einen Prüfstein dar - hier wird sich erweisen, ob die internationale Gemeinschaft mit vereinten Kräften fähig ist, solch menschenverachtende Gewalt gegen Frauen Einhalt zu gebieten, die auch in anderen Ländern auf dem Vormarsch ist.

Deshalb meinen wir, die Zeit für Erklärungen und Anklagen ist vorbei, es muss gehandelt werden. In diesem Sinne hat das Europäische Parlament eine enorme Verantwortung, aber auch vielseitige Handlungsmöglichkeiten (s.u. zitierte Passagen des Berichts).
Aus diesen Gründen unterstützen wir den Bericht über Frauenmorde in Mexiko und Zentralamerika in der Gänze und begrüßen insbesondere, dass der Bericht deutlich die Straflosigkeit, die zurzeit in Bezug auf die Frauenmorde in Ciudad Juárez herrscht, hervorhebt. So bitten wir Sie inständig, dieser Problematik im FEMM die größtmögliche Aufmerksamkeit und Unterstützung zukommen zu lassen, und aktiv dazu beizutragen, dass ein Bericht zu den Frauenmorden mit Handlungsperspektiven abgestimmt wird, der es hoffentlich ermöglichen wird, dass Frauen in Ciudad Juárez, Chihuahua, aber auch in anderen Ländern, ein Leben ohne Gewalt führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Christa Stolle
Geschäftsführerin
TERRE DES FEMMES
Menschenrechte für die Frau e.V.

 

ANHANG:
Ausgewählte Extrakte des Berichts, die uns äußerst wichtig erscheinen:
- EUROPÄISCHES PARLAMENT
  Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter
- ENTWURF EINES BERICHTS über die Frauenmorde (Feminizide) in Mittelamerika und in Mexiko und
  die Rolle der Europäischen Union bei der Bekämpfung dieses Phänomens
  Berichterstatter: Raül Romeva i Rueda

Der allgemeine Hintergrund:

Straflosigkeit: Straflosigkeit ist das Ergebnis der Bestechlichkeit und Ineffizienz der Justizorgane; sie geht mit Komplizenschaft mit den Schuldigen und deren (direktem oder indirektem) Schutz einher. Sie liefert Anreize zu weiteren Verbrechen, das lässt ein Klima der kollektiven Unsicherheit entstehen. Die speziell gegen Frauen begangenen Verbrechen gehen gewöhnlich häufiger straffrei aus als andere Straftaten. Darauf wurde vom UNO-Generalsekretär in der anlässlich der Feier zum 8. März 2007 aufgelegten Kampagne zur Abschaffung der Gewalt gegen Frauen hingewiesen.
Schwächen in der jeweiligen nationalen Gesetzgebung und bei der Ratifizierung internationaler Dokumente: In Mexiko und Mittelamerika gibt es Gesetze und nationale Pläne zur Verhinderung und Ausmerzung der Gewalt gegen Frauen, den Kampf gegen Frauenmorde eingeschlossen, doch werden die meisten von ihnen aus unterschiedlichen Gründen nicht wirksam umgesetzt.
Nach Auffassung des Berichterstatters zwingen der Charakter der Beziehungen zwischen der EU und Mexiko bzw. Mittelamerika und die Verpflichtung aller Beteiligten zur uneingeschränkten Achtung der Menschenrechte die Europäische Union zum Handeln
Die Abkommen zwischen den Partnern bieten eine ausreichende Handlungsgrundlage. Die (Wieder)Herstellung des Rechtsstaates, in dem der Justizapparat so umgestaltet wird, dass er ohne Korruption funktioniert und allen Bürgern und Bürgerinnen Zugang bietet, muss in der Zusammenarbeit und im Politischen Dialog für die Europäische Union an erster Stelle stehen.
Dieses Ziel muss auch wegweisend für die dritte Säule der Beziehungen sein: für den Handel, insbesondere wenn dabei Firmen mit europäischem Kapital beteiligt sind

Konkret wird der Europäischen Union vorgeschlagen:
- konkrete Verantwortlichkeiten zuzuweisen, etwa durch Einführung der Funktion eines Koordinators/einer Koordinatorin für Gleichstellungsfragen und Frauenmorde; Berichte über die Fortschritte und Probleme zu diesem Sachverhalt zu verfassen und an Kommission, Rat und Parlament zu übermitteln;
- in die Tagesordnung der verschiedenen Ebenen des politischen Dialogs, beispielsweise im Gemischten Ausschuss und im Gemeinsamen Ausschuss, zwingend das Thema Frauenmorde und Straflosigkeit aufzunehmen;
- einen ständigen Runden Tisch zu Frauenmorden einzurichten, im Falle Mexikos in Zusammenarbeit mit der OECD, speziell mit der Nationalen Kontaktstelle der OECD, die sich für die Einhaltung der Leitlinien für multinationale Unternehmen stark macht;
- bei der Verhandlung über das Assoziierungsabkommen mit Mittelamerika verdient das Thema einen herausragenden Platz;
- auch sollte es in die "inbuilt agenda" des Assoziierungsabkommens mit Mexiko aufgenommen werden, insbesondere in das damit verbundene Investitionsabkommen.

 

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