Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Boko Haram auf dem Vormarsch in Nord-Kamerun

M'lay-Kinder defilieren mit TDF-Fahne. Foto:© AAFMHL

Die im Grenzgebiet zwischen Nigeria und Kamerun operierende Boko Haram-Miliz terrorisierte die Menschen im Mandara-Gebirge bereits in der Vergangenheit immer wieder mit Überfällen und Brandschatzungen. In den letzten drei Monaten hat sich die Lage aber gravierend verschärft: mehr als 3.000 Menschen wurden angegriffen, missbraucht oder entführt. Die BewohnerInnen sind täglich großer Unsicherheit und Gewalt ausgesetzt. Auch der lokale Partner von TERRE DES FEMMES die Organisation AAFMHL berichtete von Überfällen auf mehrere Dörfer ganz in der Nähe des Projektgebiets. Viele Menschen sind geflüchtet, um ihr Leben und ihre wenigen Habseligkeiten zu retten. Bislang sind die TDF-Stipendiatinnen in den Dörfern Huva, M'lay und Ldama noch nicht von der Gewalt betroffen, aber die Lage muss genau beobachtet werden. AAFMHL setzt alles daran, die Mädchen bei Bedarf rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

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Verschiebung der TDF-Ausstellung

Plakat Nicaraguaausstellung 2020Um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) vorzubeugen, müssen die Vernissage am 24. März 2020 und die Ausstellung vom 23. März bis zum 23. Mai 2020 abgesagt werden. Es tut uns sehr leid, aber die aktuelle Lage lässt uns keine andere Wahl.

Wir bitten um Ihr Verständnis! Es ist geplant, die Vernissage und Ausstellung später im Jahr 2020 nachzuholen.

 

 

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School Clubs für Geschlechtergerechtigkeit: Sierra Leones SchülerInnen kämpfen für Mädchenschutz

Bei einer Schulveranstaltung mobilisiert AIM für alternative Initationen - ohne FGM. Foto: © AIM

In Sierra Leone sind 90 Prozent aller Mädchen und Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren von Genitalverstümmelung (engl. FGM) betroffen. Die Akzeptanz gegenüber der schädlichen traditionellen Praktik ist immer noch groß. Beschneiderinnen genießen hohes Ansehen. Seit 2012 kämpft die TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM) gegen FGM. FGM findet im Rahmen einer Initiationszeremonie (Bondo-Kult) statt, die Mädchen wichtiges Wissen für ihr Leben als erwachsene Frau vermittelt, allen voran für ihre Rollen als Ehefrau und Mutter. AIM klärt intensiv über FGM und seine schlimmen Folgen auf – auch an Schulen, über so genannte Menschenrechtsclubs (engl. School Clubs).

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MIRIAM’s Arbeit Thema im Spanisch-Unterricht

Aline Scherer spricht vor Berliner OberschülerInnen über Frauenrechte in Nicaragua. Foto: © TERRE DES FEMMES | Aline SchererAline Scherer spricht vor Berliner OberschülerInnen über Frauenrechte in Nicaragua. Foto: © TERRE DES FEMMES | Aline SchererAm 19. Dezember 2019 besuchte IZ-Praktikantin Aline Scherer im Rahmen eines selbst entwickelten und durchgeführten Praktikumsprojekts die 10. Klasse einer Berliner Oberschule, um über das TDF-Kooperationsprojekt Asociación Proyecto MIRIAM in Nicaragua zu berichten. Seit 2012 realisieren MIRIAM und TERRE DES FEMMES Kooperationsprojekte.

MIRIAM setzt sich für ein selbstbestimmtes Leben frei von Gewalt für Frauen in Nicaragua ein. Dieses Ziel verfolgt die Organisation durch Bildungsmaßnahmen, die zur ökonomischen Unabhängigkeit der Frauen beitragen sollen und durch psychologische und rechtliche Beratung von Frauen mit Gewalterfahrungen. Das Angebot von MIRIAM ist breitgefächert und umfasst außerdem noch viele weitere Aktivitäten - stets mit dem Ziel des finanziellen und rechtlichen Empowerments, aber immer auch mit besonderem Augenmerk auf die persönliche und emotionale Stärkung der Frauen.

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„Wir gehen täglich ein hohes Risiko ein“

Eveling Flores in ihrem Büro in Managua. Foto: © TERRE DES FEMMES

Im Gespräch mit Eveling Flores, Vorstandsfrau des größten Frauennetzwerks gegen Gewalt in Nicaragua

Knapp zwei Jahre liegt die akute politische Krise in Nicaragua zurück. Im April 2018 hatte eine Sozialreform landesweit Proteste ausgelöst. In diesen entlud sich die Unzufriedenheit der Menschen mit der Korruption und zunehmend autoritären Regierungsführung des seit 2007 amtierenden Präsidenten Daniel Ortega und seiner Frau, Vizepräsidentin Rosario Murillo.

Auf ihrer Dienstreise nach Nicaragua interviewte TDF-Referentin Birgitta Hahn Eveling Flores, Vorstandsfrau des größten Frauennetzwerks gegen Gewalt (Red de Mujeres contra la Violencia - RMCV) in Managua.

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Indien: Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2019

Die Thomson Reuters Foundation stufte Indien im Jahr 2018 als das gefährlichste Land der Welt für Frauen ein. Allen voran fiel das Land bei schädigenden kulturellen Traditionen, sexueller Gewalt und Menschenhandel negativ auf.

Auch 2019 erschütterten Indien wieder zahlreiche Vergewaltigungen und Femizide. Wir schauen zurück auf die Arbeit unseres Kooperationsprojektes BHUMIKA in Hyderabad.

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Mädchenbildung in Kamerun wird digital

TDF-Stipendiatinnen mit ihren Lehrbüchern. Foto: © AAFMHLTDF-Stipendiatinnen mit ihren Lehrbüchern. Foto: © AAFMHL

„Mädchenbildung 2.0“ – so heißt das neue Kooperationsprojekt von TERRE DES FEMMES (TDF) und ihrer Partnerorganisation „Association d’Appui aux Filles de M’lay, Huva et Ldama“ (AAFMHL). Was es damit auf sich hat? Endlich wird die von TDF geförderte Mädchenbildung auch digital, und zwar durch Ausstattung bzw. Modernisierung eines Computerraums am „Collège d’Enseignement Technique, Industriel et Commercial der Berufsschule“ (CETIC) in der Stadt Maroua. Diese Berufsschule gehört zu den ganz wenigen in der Region Extrême Nord, die auch von zahlreichen Mädchen besucht wird. Dazu gehören u.a. viele Mädchen aus dem Stipendiatinnen-Programm von TDF. 

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„The coffee business is not only for men“ - Kaffee aus Ruanda stärkt Frauen

Das TERRE DES FEMMES-Team mit Namensgeberin von Angelique´s Finest, Angelique Karekezi (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMESDas TERRE DES FEMMES-Team mit Namensgeberin von Angelique´s Finest, Angelique Karekezi (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMES

Kaffee kann nicht nur wach machen, sondern auch Gleichberechtigung fördern. Das beweist Angelique’s Finest: Der Kaffee wird zu 100 Prozent von Frauen in Ruanda produziert. Damit ist er der erste komplett aus Frauenhand produzierte und noch im Anbauland geröstete Fairtrade-Kaffee auf dem deutschen Markt. Die Namensgeberin von Angelique´s Finest, Angelique Karekezi, war am 27. Januar zu Besuch in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES. Sie ist Geschäftsführerin von Rwashoscco, dem Dach-Unternehmen, welches für die Röstung, die Verpackung und den Export des Kaffees zuständig ist.

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Neuigkeiten der starken Frauen aus Van - Rückblick auf 2019

YAKA-KOOP klärt v.a. bei Hausbesuchen in den Dörfern rund um Van über Frühehen auf. Foto: © YAKA-KOOP

Für die TDF-Partnerorganisation YAKA-KOOP war 2019 ein ausgesprochen intensives Jahr. Mit ihren beiden Kampagnen „Nein zu Kinderehen“ und „Nein zu Gewalt an Frauen“ erreichten sie 128 Dörfer in der Region Van – ein toller Erfolg!

YAKA-KOOP klärt die Bevölkerung v.a. im ländlichen Raum auf. Ziel dieser Arbeit ist es Frauen und Mädchen über ihre Rechte zu informieren und frühe Zwangsverheiratung zu verhindern. Frauen und Mädchen lernen u.a. Beschwerde- und Beratungsstellen kennen. Sie sollen wissen: Ihr seid nicht allein und könnt Hilfe einfordern.

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Sierra Leone feiert erstes alternatives Initiationsritual

Am ersten "ritual without cutting" in Sierra Leone nahmen über 70 Mädchen teil. Foto: © AIMAm ersten "ritual without cutting" in Sierra Leone nahmen über 70 Mädchen teil. Foto: © AIMDie TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM) hat Ende 2019 zum ersten Mal in die Tat umgesetzt, was lange ein Traum schien: das erste „ritual without cutting“. Dabei werden Mädchen von erfahrenen Frauen am Übergang in ihr Erwachsenenleben begleitet – mit allem, was dazu gehört. Nur ohne weibliche Genitalverstümmelung (FGM).

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