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2. Coordination Meeting des Projektes ‚United to End FGM’ in Madrid

Vom 23. bis 24. Juni ist Linda Ederberg, Mitarbeiterin im Referat Genitalverstümmelung und Koordinatorin der EU-Projekte, in Madrid, um am 2. Coordination Meeting des Projektes ‚United to End FGM: European Knowledge Platform for Professionals dealing with Female Genital Mutilation (FGM)’ teilzunehmen.

Im Rahmen des Projektes wird eine webbasierte Plattform entwickelt, welche zum einen einen „e-learning“-Kurs in Form von thematisch diversen Modulen für Fachpersonal und alle weiteren Interessierten anbietet, zum anderen werden auf der Website länderspezifische Informationen zu weiblicher Genitalverstümmelung in Form von ‚Country Information Sheets’ zur Verfügung gestellt. Die Module sind insbesondere für Fachpersonal (bspw. SozialarbeiterInnen) konzipiert, um durch Handlungsstrategien und der Kenntnis von Interventionsmöglichkeiten auf Bedürfnisse von betroffenen Frauen und Mädchen reagieren zu können. Die Bandbreite der Module erstreckt sich über den medizinischen Bereich und sensible Kommunikation als auch auch über die Themen Gender, Religion und Kultur.
Das länderspezifische Informationsblatt umfasst die aktuelle Rechtslage zu FGM in Deutschland, aktuelle Statistiken zur Verbreitung von FGM, sowie Adressen von Anlaufstellen, Beratungsstellen und medizinischen ExpertInnen zum Thema FGM, deutschlandweit verteilt. Somit bietet es eine optimale Grundlage, um einen umfassenden Überblick über die Thematik in Deutschland zu bekommen und ermöglicht in Ernstfällen auf die angegebenen Adressen zurückzugreifen.

Bei dem zweitägigen Meeting in Madrid werden die bereits entwickelten Module und ‚Country Information Sheets’ besprochen und validiert. Zudem werden Erfahrungen mit den Partnerorganisationen ausgetauscht. Das Projekt ist eine Kooperation mit 12 europäischen Organisationen, wie u.a. dem End FGM European Network, GAMS aus Belgien, APF aus Portugal, AIDOS aus Italien, sowie TERRE DES FEMMES aus Deutschland mit unserer Referentin Linda Ederberg. Die Projektkoordination liegt bei der Cyprus University of Technology (CUT).

Am 6. Februar 2017, dem ‚International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation’, wird in Berlin das National Launch Event des ‚United to End FGM’ Projekts stattfinden. Dieses wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend organisiert. Bei diesem Event wird es inhaltlich um die Präsentation der online-Wissensplattform des ‚United to End FGM’ Projektes gehen. Weiterhin sollen FGM-Betroffene sowie verschiedene Berufsgruppen zu Wort kommen und Bedürfnisse und Engpässe es im Hinblick auf FGM in Deutschland thematisieren.

Für weitere Informationen zum Projekt ‚United to End FGM’ besuchen Sie bitte folgende Seite: http://www.uefgm.org/