Unterstützen Sie unseren Einsatz gegen Genitalverstümmelung

Anfang 2012 erreichte TERRE DES FEMMES die erschreckende Nachricht, dass die Zahl der Genitalverstümmelungen in Ägypten wieder zugenommen hat. 90 Prozent der Mädchen und Frauen dort sind an ihren Genitalien beschnitten. In Ägypten beteiligen sich so viele ÄrztInnen an dieser Menschenrechtsverletzung wie in kaum einem anderen Land. Zu befürchten haben sie nichts: Seit 2008 gibt es zwar ein Gesetz, das Genitalverstümmelungen verbietet; bescheinigen ÄrztInnen aber, dass der Eingriff "medizinisch" notwendig sei, bleibt er straffrei. Als Anfang 2012 ägyptische ParlamentarierInnen darüber diskutierten, das in Ägypten bestehende Verbot komplett abzuschaffen, startete TERRE DES FEMMES eine Protestaktion.

Durch Bangr Nooma geschützte Mädchen. Foto: © Bangr NoomaDurch Bangr Nooma geschützte Mädchen.
Foto: © Bangr Nooma
In einer Petition riefen wir die ägyptische Regierung dazu auf, weibliche Genitalverstümmelung konsequent zu verbieten und landesweite Aufklärungskampagnen zu starten. Über 12.000 Menschen haben dieses Anliegen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Für dieses Engagement möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass weibliche Genitalverstümmelung in Ägypten und weltweit verboten wird. Gesetze allein reichen jedoch nicht aus. Nur wenn Regierungen landesweite Aufklärungskampagnen starten und Nichtregierungsorganisationen eingebunden werden, wie zum Beispiel in Burkina Faso, ändert sich etwas. Deshalb unterstützt TERRE DES FEMMES dort seit über zehn Jahren die Frauenorganisation "Bangr Nooma", die sich für die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung einsetzt. Dadurch konnten bisher über 32.000 Mädchen vor dieser Gewalt bewahrt werden.

TERRE DES FEMMES ist auch in Zukunft auf Ihre Hilfe angewiesen, damit wir weiterhin Druck auf Regierungen ausüben können, die bei der Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung untätig geblieben sind. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

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