Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

UN-Resolution zu weiblicher Genitalverstümmelung

Am 20. Dezember 2012 hat die UN-Vollversammlung die von 110 Ländern eingebrachte Resolution "Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations" angenommen. In der Resolution werden die UN-Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, wirksame Maßnahmen zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung zu ergreifen. Dazu gehören neben einem gesetzlichen Verbot landesweite Sensibilisierungskampagnen und Präventionsmaßnahmen zum Schutz gefährdeter Mädchen.

Auch wenn die Resolution rechtlich nicht bindend ist, ist sie ein wichtiges Signal der Staatengemeinschaft zur weltweiten Überwindung dieser schweren Menschenrechtsverletzung. Einem Bericht der UNFPA und UNICEF zufolge haben sich in den letzten 3 Jahren 8.000 Gemeinden, unter anderem aus 15 verschiedenen afrikanischen Staaten, für eine Beendigung weiblicher Genitalverstümmelung entschieden.

TERRE DES FEMMES begrüßt die Resolution als wichtiges Mittel für Nichtregierungsorganisationen, um in Verbreitungsländern weiblicher Genitalverstümmelung, aber auch in Staaten, in denen betroffene Migrantinnen leben, von den Regierungen Unterstützung für betroffene Frauen und den Schutz gefährdeter Mädchen einzufordern.