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Wie schützen wir uns vor Gewalt? Sollen wir reden, oder was sonst?

Community Meeting am 22. Juli 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESCommunity Meeting am 22. Juli 2017. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Samstag den 22. Juli 2017 veranstaltete „Sister Fa“, Aktivistin und Musikerin, ein Event für alle Interessierten aus dem afrikanischen Kulturkreis bei dem Familienzentrum Horizonte gGmbh in Reinickendorf.

Sister Fa, die ebenfalls mit TERRE DES FEMMES gegen weibliche Genitalverstümmelung aktiv ist, animierte gemeinsam mit TDF CHANGE Agentin Isatou Barry und andere Aktivstinnen aus afrikanischen Ländern die Veranstaltung zu dem Thema „Wie schützen wir uns vor Gewalt – sollen wir reden oder was sonst?!“. Dabei wurden verschiedene Arten von Gewalt, wie auch das Thema FGM, mit vielen Redebeiträgen und Beispielen innerhalb der Communities besprochen. Unserer CHANGE Agentin Barry gelang es, eine interessante Diskussion über die negativen Folgen und ebenfalls auch neue Überwindungsstrategien zu weiblicher Genitalverstümmelung zu entwickeln.

In den Gesprächen und in der Arbeit mit Interessierten und Mitgliedern aus betroffenen Communities wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, besonders bei einem so sensiblen Thema wie FGM aktive Aufklärung und Sensibilisierung auf allen Ebenen zu betreiben. Frauen und Männern fehlen häufig Informationen über negative Folgen und Risiken eines solchen Eingriffes. Der Zugang zu Wissen ist besonders notwendig zu einer Überwindung dieser Praxis, nicht nur in den Herkunftsländern, sondern auch innerhalb der in Europa bzw. in Deutschland lebenden Communities. Denn laut der TDF Dunkelzifferstatistik 2017 gibt es hier in Deutschland über 58.000 Betroffene und 13.000 Gefährdete.

TERRE DES FEMMES setzt sich mit der Unterstützung ihrer CHANGE AgentInnen aktiv für Aufklärung und Dialog innerhalb betroffener Communities ein, um so zu einem Umdenken über diese Praxis beizutragen.

Wir danken Sister Fa und Isatou Barry für ihren Einsatz und ihre gelungene Aktivität!

 

Stand: 07/2017