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TDF-Referentin Idah Nabateregga bei EASO-Workshop zu weiblicher Genitalverstümmelung

Am 25. und 26. Oktober 2016 nimmt unsere Referentin Idah Nabateregga vom Referat „Weibliche Genitalverstümmelung“ an einem vom European Asylum Support Office (EASO) in Valletta, Malta organisierten Workshop zu „Weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung in ausgewählten Herkunftsländern“ teil.

EASO sammelt u.a. Informationen aus „Herkunftsländern“, aus denen Asyl-Suchende kommen. Diese Informationen sind wichtig für Zuständige im Asyl-Prozess und bei der Entscheidung über die Vergabe von Asyl. EASO organisiert länder-spezifische und themenbezogene Workshops, um Informationen über „Herkunftsländer“ zu teilen, diese mit verschiedenen ExpertInnen zu diskutieren und Informationen für Anfragen von verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zu sammeln.

Am Workshop zu weiblicher Genitalverstümmelung/-beschneidung nehmen ExpertInnen teil, die in den EU-Mitgliedstaaten in nationalen Asylbehörden, EU-Vertretungen, oder für UNHCR, UNICEF und andere NROs tätig sind und Informationen über weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung in verschiedenen „Herkunftsländern“ vorstellen werden. Es wird Präsentationen von diversen ExpertInnen geben, die u.a. länderspezifische Informationen zu Senegal, Gambia, Sudan, Somalia und Nigeria vorstellen.

Die TERRE DES FEMMES-Referentin Idah Nabateregga wird Prävalenz, sozialen und religiösen Kontext und Risiken von weiblicher Genitalverstümmelung/-beschneidung und Reaktion der Behörden in Sierra Leone und Burkina Faso vorstellen. Außerdem wird es um Projekte von unseren Partnerorganisationen Amazonian Initiative Movement (AIM) in Sierra Leone und Bangr Nooma in Burkina Faso gehen. Sie setzen sich durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit gemeinsam mit bedrohten Mädchen, traditionellen Geburtshelferinnen und Beschneiderinnen, Eltern, Gesundheitspersonal, politischen, traditionellen und religiösen FührerInnen, der Polizei und LehrerInnen für eine Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung/-beschneidung ein.

 

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