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Internationale Kooperationen

TERRE DES FEMMES –
Menschenrechte für die Frau e.V.
Brunnenstr. 128
13355 Berlin

YAKA-KOOP, Türkei – Schutz vor Gewalt im Namen der Ehre

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„Frühe Verheiratung ist Gewalt!“ Gülmay Gümüshan (vierte v.r.), Gründerin und Vorsitzende YAKA-KOOP. Foto: © Dr. Necla Kelek„Frühe Zwangsverheiratung von Mädchen ist Gewalt!“
Gülmay Gümüshan (vierte v.r.), Gründerin und Vorsitzende YAKA-KOOP.
Foto: © Dr. Necla Kelek
Projektgebiete: Die Provinz Van im Osten der Türkei und ihre gleichnamige Hauptstadt

Wird von TDF unterstützt seit: 2014

Zielgruppe: Mädchen und Frauen, die von Früh- und Zwangsverheiratung oder anderer Gewalt betroffen oder bedroht sind und in ökonomischer Abhängigkeit leben

Projektaktivitäten:

  • Aufklärungsarbeit zu Frauenrechten, Familienplanung und Sexualität
  • Rechts- und psychologische Beratung zu Früh- und Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre
  • Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mädchen und Frauen, z.B. Alphabetisierungskurse oder Ausbildungsmodule zur Textilherstellung
  • Vertrieb der hergestellten Textilien, um Wege in die finanzielle Unabhängigkeit zu eröffnen

Projektgründerin/Leiterin: Gülmay Gümüshan

Kontakt: Ehrenamtliche Projektkoordinatorinnen Dr. Necla Kelek und Şermin Güven (tuerkei@frauenrechte.de) oder
TERRE DES FEMMES-Referat Internationale Zusammenarbeit (iz@frauenrechte.de)

Hintergründe und Projektbeschreibung

Die aktuelle Frauenrechtslage in der Türkei: Grund zur Sorge

Fester Zusammenhalt: Gülmay Gümüshan tröstet eine Demonstrantin nach dem gewaltsamen Tod der Studentin Özgecan Aslan. Foto: © YAKA-KOOPFester Zusammenhalt: Gülmay Gümüshan tröstet eine Demonstrantin nach dem gewaltsamen Tod der Studentin Özgecan Aslan. Foto: © YAKA-KOOPGewalt gegen Frauen innerhalb der Familie ist in der Türkei ein großes Problem. In einer Umfrage der Hürriyet Daily News gaben 34 Prozent der Männer an, häusliche Gewalt unter Umständen für akzeptabel zu halten. Zwischen 2010 und 2015 hat die türkische Frauenorganisation „We will Stop Femicides“ 1.134 Frauenmorde in der Türkei gezählt, mehr als die Hälfte von ihnen wurde von den Ehemännern oder früheren Partnern der Frauen begangen. Mit steigender Tendenz, wie die Statistik mit 328 Frauenmorden allein für das Jahr 2016 zeigt. Die türkische Webseite Anit Sayac ist den Opfern und ihren Geschichten gewidmet. Die Ermordung der Studentin Ozgecan Aslan im Februar 2015 löste große Empörung im ganzen Land aus und brachte dem Thema Gewalt gegen Frauen erneute Aufmerksamkeit. AktivistInnen prangern an, dass Männer, die häusliche Gewalt ausüben, oft nur milde Strafen erhalten und dass die Regierung patriarchale Strukturen eher festigt als aufbricht. Journalistinnen wie Cigdem Toprak berichten, dass Frauen im Zuge des „reaktionären Rollback“ unter der Regierungspartei AKP zunehmend beschimpft, bedroht und angegriffen werden, weil sie Shorts tragen oder in anderer Weise nicht dem propagierten Frauenbild entsprechen. Frauenrechtsaktivistin und Juristin Hülya Gülbahar hat den Eindruck und die Befürchtung, dass die Regierung unabhängigen Frauenrechtsorganisationen das Leben immer schwerer macht. Trotzdem erheben viele ihre Stimme: Gemeinsam haben sie z.B. gegen Erdoğans Präsidialreform gekämpft, nicht ohne Folgen. Zivilgesellschaftliche Organisationen werden staatlich streng kontrolliert bis sanktioniert: Im November 2016 mussten rund 375 NGOs schließen, darunter zahlreiche frauenrechtliche. Gülsüm Kav, die Vorsitzende von "We will Stop Femicides", berichtet im Deutschlandfunk, dass die Lage gerade in Südostanatolien, wozu auch Van zählt, alarmierend sei. Trotz großer Nachfrage und unzureichenden Hilfsstrukturen mussten viele Frauenorganisationen ihre Arbeit dort einstellen. Kurz darauf habe dann häufig KADEM ein Büro eröffnet, eine regierungsnahe Frauenorganisation, die ein konservatives Familienbild vertritt.

Die Situation von Mädchen und Frauen in Van

Die Stadt Van, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Osten der Türkei, zählt etwa 400.000 überwiegend kurdische EinwohnerInnen, Viele von ihnen sind aufgrund des kurdisch-türkischen Konflikts in den 80er Jahren aus ländlichen Regionen in die Stadt abgewandert. Die Gesellschaft ist stark patriarchalisch geprägt, es herrschen traditionelle Vorstellungen von Familie und Geschlechterrollen. Das Prinzip der „Ehre“ spielt nach wie vor eine große Rolle. Oft wird die Ehre des Mannes am Verhalten seiner Frau gemessen. Dies führt nicht selten zu gewalttätigen Übergriffen auf Mädchen und Frauen innerhalb der eigenen Familie. Es wird berichtet, dass circa 42% der Mädchen und Frauen aus der Region, die über 15 Jahre alt sind, schon Gewalt innerhalb der Familie erlebt haben (siehe Dr. Necla Kelek, Bittersüße Heimat, KiWi Köln, 2008, ab S. 117).

Die ohnehin schon schwierige Lage von Mädchen und Frauen in der Türkei wird in der Projektregion durch Bildungsbenachteiligung und kaum vorhandene Arbeitsmöglichkeiten für Frauen zusätzlich verschlechtert. Als Mädchen werden sie oft nicht oder nur wenige Jahre zur Schule geschickt; frühe Zwangsverheiratung ist ein großes Problem. Im stark von Landwirtschaft und Viehzucht geprägten Van arbeiten die meisten Frauen ohne eigenen Lohn für die Familie. So befinden sich die Frauen oft in einem lebenslangen Abhängigkeitsverhältnis zu Partner und Familie und der Weg in die wirtschaftliche Eigenständigkeit bleibt ihnen versperrt. Finanziell abhängig von ihren Ehemännern sind sie physischer, sexualisierter und psychischer Gewalt oft vollkommen schutzlos ausliefert.

YAKA-KOOP: Die erste Frauenorganisation in Van

Im Gespräch: Gülmay Gümüshan (rechts), Gründerin und Vorsitzende von YAKA-KOOP Foto: © YAKA-KOOPIm Gespräch: Gülmay Gümüshan (rechts), Gründerin und Vorsitzende von YAKA-KOOP. Foto: © YAKA-KOOP

YAKA-KOOP (S.S. Yasam Kadin Cevre Kültür ve isletme Kooperatifi, zu Deutsch: Empowerment von Frauen und Frauenkooperative) wurde 2002 von 25 Frauen als erste Frauenorganisation in Van gegründet. Sie ist eine von wenigen politisch unabhängigen Organisationen in der Türkei. Durch die kontinuierliche Arbeit seit ihrer Gründung hat YAKA-KOOP eine gute Vertrauensbasis zu den Menschen der Region aufbauen können und ist inzwischen eine akzeptierte Verhandlungspartnerin für Behörden, wie das Schul- und Gesundheitsamt.

 

 

 

 

 

 

Van, Standort von YAKA-KOOP

Karte Türkei: © http://www.landkartenindex.de

Projektaktivitäten von YAKA-KOOP

Rechtliche und psychologische Unterstützung für Frauen

Gülmay Gümüshan bei einer YAKA-KOOP Veranstaltung zum Thema frühe Zwangsverheiratung Foto: © YAKA-KOOPGülmay Gümüshan bei einer YAKA-KOOP Veranstaltung zum Thema frühe Zwangsverheiratung. Foto: © YAKA-KOOP

YAKA-KOOP bietet verschiedene Beratungen für Frauen in Not. Es gibt eine Rechtsberatungsstelle, die Frauen über ihre Rechte in Fällen von häuslicher und sexualisierter Gewalt, Gewalt im Namen der Ehre oder Früh- und Zwangsverheiratung aufklärt und sie bei juristischen Schritten unterstützt. YAKA-KOOP hilft darüber hinaus betroffenen Frauen, die sich für eine Anzeige entscheiden, bei der Prozessführung.

Zudem bietet YAKA-KOOP den Frauen psychologische Unterstützung an. Auch Informationen zur Gesundheitsversorgung werden in Umlauf gebracht. Außerdem organisiert YAKA-KOOP Aufklärungsseminare für Töchter und Mütter in ihren Beratungsstellen.

 

 

Finanzielle Unabhängigkeit durch Ausbildung

Zwei Frauen in einer von YAKA-KOOP errichteten Textilwerkstatt. Foto: © Dr. Necla KelekZwei Frauen in einer von YAKA-KOOP errichteten Textilwerkstatt. Foto: © Dr. Necla Kelek

Viele Familien halten bewusst ihre Töchter von Bildung fern, damit sie bestimmten Aufgaben im Haushalt nachgehen. Während sie zum Beispiel ihre Geschwister beaufsichtigen oder Feldarbeit verrichten müssen, wird den Mädchen die Möglichkeit genommen, Bildungsangebote wahrzunehmen. YAKA-KOOP sucht Familien zu Hause auf, um sie davon zu überzeugen, wie wichtig ein Schulbesuch für Mädchen ist. Damit Mädchen und Frauen der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit und in ein selbstbestimmtes Leben geebnet wird, bietet YAKA-KOOP verschiedene Kurse an: Alphabetisierung steht an erster Stelle, seit  2002 können Frauen aber auch berufsbildende Kurse, z.B. zur Friseurin, Teppichweberin oder Schneiderin, belegen.  

Die Mädchen und Frauen, die in Stickerei und im Nähen ausgebildet werden, können in Textilwerkstätten arbeiten, die in verschiedenen Städten und Dörfern eingerichtet wurden und von denen weitere in Planung sind. Die fertigen Produkte werden auf gemeinsam organisierten Märkten verkauft. So sind die Frauen direkt an der Vermarktung beteiligt und nicht auf ausbeuterische ZwischenhändlerInnen angewiesen. Der Verkauf der eigenen Produkte bietet den Frauen eine Einnahmequelle und bereitet den Weg zu mehr finanzieller Unabhängigkeit.  

Aufklärungs- und Kampagnenarbeit

Im Rahmen der Kampagnen „Kinderbräute – NEIN!" und „Sag NEIN zu Gewalt gegen  Frauen!" leistet YAKA-KOOP erhebliche Aufklärungsarbeit. Broschüren und Plakate wurden erstellt und in der ganzen Region verteilt, gerade auch an MultiplikatorInnen wie HochzeitsfriseurInnen.

Ein Poster gegen Zwangsverheiratung von Kindern, das Frauen von YAKA-KOOP an einen Frisörsalon für Männer geklebt haben. Foto: © YAKA-KOOPEin Poster gegen Zwangsverheiratung von Kindern, das Frauen von YAKA-KOOP an einen Frisörsalon für Männer geklebt haben. Foto: © YAKA-KOOPIm Oktober 2014 startete YAKA-KOOP eine besondere Aktion, die von TERRE DES FEMMES unterstützt wurde. Die Frauen organisierten in Kooperation mit einigen Medien, Schulen, der Universität und dem Ministerium für Bildung einen Malwettbewerb mit anschließender Plakatkampagne zu den beiden Schwerpunktthemen Frühehen und Gewalt gegen Frauen. Drei Gewinnerbilder wurden prämiert, als großformatige Plakate gedruckt und an verschiedenen Orten der Stadt ausgehängt. Die Aktion war ein großer Erfolg und sorgte über die Grenzen von Van hinaus für Aufmerksamkeit.

Mit ihrer Aufklärungsarbeit möchte YAKA-KOOP speziell Schulen und Dörfer erreichen, um ein Problembewusstsein für Frühehen und Gewalt gegen Frauen zu schaffen und sie zu verhindern. So organisiert YAKA-KOOP immer häufiger Informationsveranstaltungen zu Früh- und Zwangsverheiratung. Diese Veranstaltungen besuchten zwischen Juni 2016 und Mai 2017 insgesamt 600 Mädchen und Frauen und konnten sich dabei von ExpertInnen aus den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Psychologie, Rechtswissenschaft und Sozialpolitik beraten lassen. YAKA-KOOP stattete parallel Hausbesuche bei interessierten Familien ab, um über Geschlechtergleichheit und Gewalt gegen Frauen zu informieren.

 

 

Pläne für die Zukunft

In den kommenden Jahren will YAKA-KOOP den Kontakt zu den insgesamt 78 Dörfern, mit denen 2016 zusammengearbeitet wurde, intensivieren. Darüber hinaus ist geplant, die Projektarbeit auf weitere Dörfer auszudehnen; die Organisation wirbt schon jetzt für die hierfür dringend notwendige Unterstützung durch die Bürgermeister.

Auch will YAKA-KOOP zukünftig Mädchen zu Ausbildungsoptionen beraten: Welche Möglichkeiten kann ihnen z.B. ein Fernstudium bieten? Frauen sollen Beratung zu Themen wie Berufstätigkeit und Unterstützung bei beruflichen Fortbildungen erhalten.

Erfolge des Projekts

Die Großveranstaltung im Rahmen der Kampagne „Kinderbräute Nein!“ von YAKA-KOOP. Foto: © YAKA-KOOP Die Großveranstaltung im Rahmen der Kampagne „Kinderbräute Nein!“ von YAKA-KOOP.
Foto: © YAKA-KOOP

YAKA-KOOP hat sehr erfolgreich eine öffentliche Debatte zum Thema Frühverheiratung in Gang gebracht. Durch die erstmalige Ausrichtung einer Großveranstaltung gegen Frühverheiratung und eine fortlaufende Kampagne zum Thema konnte breite mediale Aufmerksamkeit erzeugt werden. YAKA-KOOP erreichte, dass 17 Dörfer mit Bürgermeistern und Imamen an der Veranstaltung teilnahmen.

Mit ihrem Aus- und Fortbildungsprogramm hat YAKA-KOOP vielen Frauen persönliche Erfolge ermöglicht: im Jahr 2016 wurden Ausbildungsplätze an 120 Frauen vergeben.

900 Frauen in Van und Umgebung konnten im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit rund um den Malwettbewerb und die Plakataktion erreichen werden. .

YAKA-KOOP hat sich als wichtige und verlässliche Anlaufstelle für vielfältige Anfragen rund um die Schwerpunktthemen Früh- und Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre etabliert und immer mehr Menschen suchen den Rat der Organisation. So nahmen 600 Mädchen und Frauen allein im Jahr 2016 an Seminaren zu Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltprävention teil.

Die Podiumsfrauen Seda Serdar, Dr. Lale Akgün, Cigdem Toprak und Maja Wegner (v.l.n.r.) diskutieren mit Moderatorin Beate Martin (Mitte) Frauenrechtsverletzungen und die aktuellen Entwicklungen der Situation von Mädchen und Frauen in der Türkei. Foto: © Friedrich-Ebert-StiftungDie Podiumsfrauen Seda Serdar, Dr. Lale Akgün, Cigdem Toprak und Maja Wegner (v.l.n.r.) diskutieren mit Moderatorin Beate Martin (Mitte) Frauenrechtsverletzungen und die aktuellen Entwicklungen der Situation von Mädchen und Frauen in der Türkei. Foto: © Friedrich-Ebert-StiftungTERRE DES FEMMES führte im März 2017 in Berlin, Hamburg, Bonn und Köln eine Veranstaltungsreihe zu Früh- und Zwangsverheiratung in der Türkei und Deutschland in der Türkei und Deutschland durch. Dabei wurde auch die Arbeit von YAKA-KOOP vorgestellt. In Podiums- und Diskussionsveranstaltungen an Schulen, in Behörden und Stiftungen konnten ca.  1.000 Menschen auf das Thema Früh- und Zwangsverheiratung aufmerksam gemacht werden.

Aktiv werden & Spenden

 

Auch in Zukunft benötigt YAKA-KOOP finanzielle Unterstützung für:

  • die rechtliche und psychologische Beratung und Begleitung von Frauen.
  • die Bildungsangebote und den Ausbau der Einkommen schaffenden Maßnahmen.
  • die Anschaffung von Maschinen und Materialien für die Textilproduktion.
  • Aufklärungs- und Informationskampagnen zu Frauenrechten, Gewaltschutz, Gesundheit und Sexualität.
  • Veranstaltungen, Seminare und Hausbesuche zu Früh- und Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre.

 

Unterstützen Sie YAKA-KOOP mit einer einmaligen Spende oder spenden Sie regelmäßig und werden Sie FörderIn!

Sie können auch mit dem Stichwort „Türkei“ auf folgendes Konto spenden:

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Weitere Informationen

Flyer

Jahresberichte

Jährlich veröffentlichen die ehrenamtlichen Projektkoordinatorinnen einen Bericht für die Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES über die Projektaktivitäten von YAKA-KOOP:

Reisebericht

Öffentlichkeitsarbeit für YAKA-KOOP in Deutschland

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei 

TERRE DES FEMMES e.V.
Brunnenstr. 128, 13355 Berlin
Tel: 030 - 40 50 46 99-0
E-Mail: Kontaktformular

oder bei den

TERRE DES FEMMES Projektkoordinatorinnen
Dr. Necla Kelek und Şermin Güven
E-Mail: tuerkei@frauenrechte.de

 

 

 

 

 

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