Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Tenki Momo. Thank you. Danke.

Tenki Momo. Thank you. Danke. Foto: © AIM

Die Mädchen und Frauen, die im Schutzhaus von AIM in Sierra Leone leben, sagen „Danke“.
Danke, dass es dieses Haus gibt und sie dabei unterstützt werden, NEIN! zu weiblicher Genitalverstümmelung zu sagen.

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Helft uns, 3.000 Euro für Nicaragua zu gewinnen! Stimmt jetzt per Facebook „Like“ für unser Projekt!

Mit diesem Foto treten wir an. Mit einem „Like“ könnt Ihr uns unterstützten und Großes bewirken. Foto: © Itzel ChavarríaMit diesem Foto treten wir an. Mit einem „Like“ könnt Ihr uns unterstützten und Großes bewirken. Foto: © Itzel Chavarría

Unser Nicaragua-Projekt „Raus aus der Gewalt“ hat es ins Finale des betterplace-Fotowettbewerbs geschafft! Wir freuen uns riesig!!!

Jetzt brauchen wir eure Unterstützung: Bitte gebt uns per Facebook „Like“ eure Stimme!

Eine Woche darf abgestimmt werden – noch bis zum 10. Dezember 2018.

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„Wir haben ein Recht auf Leben!“ – Besuch des TDF-Partnerprojektes Bangr Nooma (Burkina Faso)

Renate Staudenmeyer im Gespräch mit der Psychologin. Foto: © TERRE DES FEMMESRenate Staudenmeyer im Gespräch mit der Psychologin.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Das Gewaltschutzzentrum „Centre d’Accueil, d’Ecoute et de Conseils pour les Femmes et les Filles“ (CAECF) in Ouagadougou ist ein Kooperationsprojekt von TERRE DES FEMMES und ihrer Partnerorganisation Bangr Nooma in Burkina Faso, welches wir seit Ende 2014 mit Zuschüssen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aufgebaut haben. Dort finden gewaltbetroffene Mädchen und Frauen Notunterkunft, Schutz und Beratung, sowie nach Bedarf psychologische und juristische Unterstützung. Im November 2018 war Renate Staudenmeyer, Referentin für Internationale Zusammenarbeit von TERRE DES FEMMES vor Ort und hat sich von der erfolgreichen Arbeit überzeugen können.

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Tanzen für Frauen in Nicaragua

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESHeiß wurde es...auf der Tanzfläche der Wabe in Berlin-Prenzlauer Berg. Rund 40 Frauen tanzten dort am 24. November 2018 unter Anleitung der großartigen peruanischen Tanzlehrerin Griselda zu Rhythmen von Salsa, Bachata und Afro Peruano. Spaß und Ausgelassenheit standen an erster Stelle. Ziel des Tanzworkshops: „Die Arbeit von MIRIAM bekannt machen und für die Rechte von nicaraguanischen Frauen auf Gewaltfreiheit und Bildung Spenden sammeln“, so Wencke Lösener, Organisatorin und ehrenamtliche Projektkoordinatorin für das TDF-Partnerprojekt MIRIAM in Nicaragua.

Wir bedanken uns bei allen Frauen, die mit uns getanzt und MIRIAM unterstützt haben. Wir haben 420 Euro Spenden gezählt – ein toller Erfolg! Diese Spenden wird Griselda in Kürze via betterplace.org an MIRIAM überweisen.

 

 

 

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Wichtiger Schutz für Frauen in der Türkei : Gesetz 6284

YAKA-KOOP klärt Mädchen und Frauen in Van über ihre Rechte auf. Foto: © YAKA-KOOPYAKA-KOOP klärt Mädchen und Frauen in Van über ihre Rechte auf. Foto: © YAKA-KOOPDie bekannte türkische Popsängerin Sıla Gençoğlu wird von ihrem Partner, Schauspieler Ahmet Kural, verprügelt. Sie macht die erlittene Gewalt öffentlich und erwirkt vor Gericht ein Kontaktverbot. Grundlage dafür bildet das am 8. März 2012 verabschiedete und in enger Kooperation mit Frauenrechtsorganisationen verfasste Gesetz 6284.

Islamistische Zeitungen und so genannte Maskulinisten protestieren nun gegen dieses Gesetz, da es klassische Familienstrukturen und den familiären Zusammenhalt zerstöre. Männer würden dadurch in eine Ecke gedrängt.

In der Türkei, wo 86% der Frauen von häuslicher Gewalt durch ihren Ehemann oder andere Familienmitglieder betroffen sind, ist dieses Gesetz jedoch unerlässlich (Quelle: Türkisches Ministerium für Familie und Sozialpolitik, 2016). Sein Ziel ist es, Frauen vor häuslicher Gewalt zu schützen: Einerseits hat die Polizei durch das Gesetz eine rechtliche Grundlage für Zugriffe bei häuslicher Gewalt. Andererseits garantiert das Gesetz betroffenen Frauen notwendige Leistungen. Dazu gehören u.a. Schutzunterkünfte, finanzielle Unterstützung und eine Krankenversicherung. Außerdem können die Frauen ein Näherungs- und Kontaktverbot erwirken.

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Nari Adalats: Frauengerichte in Indien

Nari Adalat Sitzungen sind meistens an einem öffentlichen Ort und für Jede und Jeden zugänglich. Foto: © Saurabh Sharma/101reporters.comNari Adalat Sitzungen sind meistens an einem öffentlichen Ort und für Jede und Jeden zugänglich. Foto: © Saurabh Sharma/101reporters.comIndien gilt als gefährlichstes Land für Frauen weltweit – so das Ergebnis einer Thomson Reuters Studie aus dem Jahr 2018. Trotz fortschrittlicher Gesetzesreformen ist Gewalt gegen Frauen in der größten Demokratie der Welt nach wie vor sehr präsent. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass traditionelle Normen in weiten Kreisen einen größeren Stellenwert haben als Gesetze. Zum anderen wird die indische Justiz von Männern dominiert und Urteile fallen häufig zugunsten angeklagter Männer aus. Nicht zuletzt sind Gerichtsverfahren teuer und langwierig - Urteile werden oft erst nach mehreren Jahren gefällt.

Für Frauen, die sich zu einer Strafanzeige durchringen, birgt dies ein hohes Risiko, stellen sie doch soziale Hierarchien in Frage und setzen sich der Gefahr einer öffentlichen Niederlage und Demütigung aus. 2001 rief die indische Regierung im Rahmen eines Bildungsprogramms für Frauen deshalb ein Gegenentwurf ins Leben: Nari Adalats – Frauengerichte im ländlichen Raum. Allein Frauen sind dort für die Rechtsprechung zuständig. Sie agieren auf Dorf- oder Block-Ebene (mehrere Dörfer). Mittlerweile gibt es in 11 indischen Bundesstaaten Frauengerichte, darunter auch in Telangana, wo unsere Partnerorganisation BHUMIKA Women’s Collective aktiv ist.

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Advent, Advent – Partnerprojekt AIM (Sierra Leone) erhebt im Chor mit TDF die Stimme gegen FGM und lässt das Jahr Revue passieren

Genau das hat unsere Partnerorganisation AIM in Sierra Leone beherzigt und stellt sich euch zum ersten Mal mit einem Film vor. Wir von TERRE DES FEMMES haben noch einen draufgesetzt, unsere Stimmen geölt und schon mal fürs Weihnachtssingen geübt...

Jetzt fehlt nur noch ihr: seid dabei, stärkt die Mädchen im Schutzhaus und sagt auch NEIN! zu weiblicher Genitalverstümmelung! Eure Spende macht einen Unterschied! Für weibliche Selbstbestimmung weltweit!

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Situation von Frauen bei Parlamentswahl in Afghanistan zeigt: TERRE DES FEMMES-Partnerprojekt leistet wichtige Arbeit zu aktuellen Problemen

Frauen beim Alphabetisierungskurs im Frauenzentrum in Sharak. Foto: © Neswan Social AssociationFrauen beim Alphabetisierungskurs im Frauenzentrum in Sharak. Foto: © Neswan Social AssociationAm 20. Oktober 2018 wurde in Afghanistan ein neues Parlament gewählt. Seit 2015 war die Wahl aufgrund von Sicherheitsbedenken und Diskussionen über Wahlrechtsreformen immer wieder verschoben worden. Die Wahl wird auch als Test für die Präsidentschaftswahl 2019 gesehen. 417 der insgesamt 2565 KandidatInnen bei der Wahl waren Frauen. Damit standen mehr Frauen zur Wahl als jemals zuvor in dem südasiatischen Land. Dennoch gibt es nach wie vor große Hürden für die politische Partizipation von Frauen in Afghanistan. Schon alleine die Wahlbeteiligung stellt eine Hürde dar. Denn durch einen Aufruf der Taliban zum Wahlboykott und durch die Androhung von Anschlägen war die Situation vor und während der Wahl sehr angespannt. Die vorläufigen Wahlergebnisse werden Mitte November und die endgültigen Ende Dezember erwartet. Aqelah Nazari-Hossain Dad, Projektleiterin und ehrenamtliche Projektkoordinatorin der Neswan Social Association für TERRE DES FEMMES, hat die Parlamentswahl intensiv über die Medien mitverfolgt und uns über ihre Eindrücke berichtet.

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Jetzt NEIN! sagen oder für immer schweigen – Kämpfen Sie mit YAKA-KOOP gegen Frühehen in der Türkei!

YAKA-KOOP konnte Merve rechtzeitig schützen. Helfen Sie mit, mehr Mädchen in der Türkei ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen! Foto: © YAKA-KOOPYAKA-KOOP konnte Merve rechtzeitig schützen. Helfen Sie mit, mehr Mädchen in der Türkei ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen! Foto: © YAKA-KOOP

Merve* ist gerade 13 geworden. Sie liebt die Schule und tobt gerne mit Nachbarskindern durch ihr Dorf in der Südosttürkei. Sorgen hat sie keine. Bis plötzlich ihre Mutter darauf besteht, dass sie nur noch im Haus spielt und nicht mehr mit Jungen spricht. Dann erfährt Merve, dass sie heiraten soll. Das will sie aber nicht. Merve hat große Angst. Vor einem Ehemann, den sie nicht kennt. Vor einer Zukunft, die fremdbestimmt ist. Dabei will sie doch Lehrerin werden! Ihre Eltern bereiten Alles vor. Das ganze Dorf ist eingeladen. Der Druck wird täglich größer. Merve will niemanden enttäuschen. Sie ist völlig verzweifelt.

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Neuigkeiten von den JugendbotschafterInnen aus Sierra Leone

Die JugendbotschafterInnen der J.S. Mans Sekundarschule mit ihrer Begleitperson. Foto: © Uman Deen Kamara Die JugendbotschafterInnen der J.S. Mans Sekundarschule mit ihrer Begleitperson. Foto: © Uman Deen KamaraSeit Mitte Juli 2017 unterstützen TERRE DES FEMMES und Sternstunden – Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks ein Projekt zur Ausbildung von JugendbotschafterInnen für Menschenrechte in Sierra Leone. Umgesetzt wird es von der langjährigen TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM). Ziel ist die Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung (engl. FGM) mit Hilfe von Aufklärung durch SchülerInnen und andere Jugendliche.

Der neue Projektbericht verrät, dass die 74 JugendbotschafterInnen in den sechs Monaten von Februar bis Juli 2018 wieder sehr aktiv waren: Gemeinsam entwickelten sie Theaterstücke, Sketche, Gedichte und Lieder zur Aufklärung über FGM, die sie im Juli 2018 vor 6.300 Gästen an 16 Schulen und Jugendzentren uraufführten. Sie zeigten sich dabei besonders kreativ in der Darstellung der Hintergründe und typischen Vorläufer von FGM, wie etwa dem Druckaufbau durch Familie und Gemeinde oder auch der Verharmlosung der Folgen von FGM.

Die besten Anti-FGM-Songs wurden auf CD aufgenommen und an die teilnehmenden Schulen, Jugendzentren und bekannte Radiosender verteilt. Durch die Verbreitung der Lieder über das Radio konnten knapp 500.000 Menschen erreicht werden. Ein toller Erfolg!

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