Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Fachtagung „Frauenhandel bekämpfen: Erfahrungen und Projekte aus Osteuropa“ - unsere Vorstandsfrau Inge Bell ist dabei!

Foto: © Bernd Vonau / photocase.deFoto: © Bernd Vonau / photocase.deAm 17. Oktober 2017 veranstaltet die Hans-Seidel-Stiftung in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und der Solidaritätsaktion Renovabis eine Fachtagung, um die Situation des zunehmenden Frauenhandels aus den Herkunftsländern Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Albanien genauer zu beleuchten.

TERRE DES FEMMES ist Mitglied im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und hat mit dieser Problematik ebenfalls zu tun: durch unsere internationale Kooperationsarbeit in Bulgarien mit der Roma-Union unterstützen wir das Projekt FLORIKA im Kampf gegen den internationalen Frauenhandel.

Unsere Vorstandsfrau Inge Bell nimmt an der Münchner Fachtagung teil. Sie hat bereits vor 16 Jahren das Aktionsbündnis gegen Frauenhandel gemeinsam mit anderen ins Leben gerufen und sich durch breit gefächertes Engagement und Veröffentlichungenals Expertin im Kampf gegen Menschenhandel ausgewiesen. 

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Neue Spendenaktion zum Welt-Mädchentag

Nazali mit ihrem Sohn. Foto: © TERRE DES FEMMESNazali mit ihrem Sohn. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES ruft zum Welt-Mädchentag am 11.10.2017 erneut zu Spenden für ihre Partnerorganisation APDF in Mali auf. Von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen finden in den Gewaltschutzzentren der APDF nicht nur sichere Notunterkunft, sondern auch medizinische, psychologische und juristische Betreuung. Nazali (Foto, Name geändert), ist eines der Mädchen, das Zuflucht im Frauenschutzhaus fand. Nachdem sie aufgrund ihrer Schwangerschaft von ihrem Verlobten und ihrer Familie verstoßen wurde, fand sie Unterkunft im Frauenschutzhaus der APDF in Bamako. Dort konnte sie ihren Sohn zur Welt bringen und nimmt momentan an APDF-Schulungen teil, um sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

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Die kämpferischen Frauen von Van: TDF Partnerorganisation YAKA-KOOP wehrt sich gegen Zwangsheirat

YAKA-KOOP mit lauter Stimme für Frauenrechte in der Türkei. Foto: © YAKA-KOOPYAKA-KOOP mit lauter Stimme für Frauenrechte in der Türkei.
Foto: © YAKA-KOOP
Menschenrechte - derzeit ein heikles Thema in der Türkei. Besonders schlimm trifft es die Frauen. Doch sie wehren sich. In der aktuellen Ausgabe der Emma erzählt Necla Kelek, wie eine Frauenorganisation aus dem ostanatolischen Van gegen Kinderehen und andere Gewalt an Mädchen und Frauen kämpft. Und mit Erfolg immer mehr Unternehmen auf ihre Seite zieht.

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Mehr Geld für die Internationale Zusammenarbeit - mehr Geld für Frauenprojekte weltweit!

Logo Kampagne NullkommasiebenTERRE DES FEMMES unterstützt die von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung initiierte Kampagne 0,7 FERTIG – LOS. Seit 1970 soll Deutschland jährlich 0,7% des Bruttonationaleinkommens für Internationale Zusammenarbeit (IZ) ausgeben. Zum ersten Mal - 46 Jahre später - wurde diese internationale Vereinbarung im Jahr 2016 eingelöst. Dies wurde allerdings auch nur mithilfe eines Tricks bewerkstelligt: die Kosten für Geflüchtete in Deutschland wurden ganz einfach dem IZ-Ressort zugerechnet. Gemeinsam mit der DSW und einigen anderen Organisationen fordern wir, dass Deutschland fair spielt.

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Opfer und Täterinnen zugleich – was der „Machismo“ mit Frauen in Nicaragua macht und wie sie es schaffen, gewaltfrei zu leben. Zwei Psychologinnen berichten…

Lidia Moreno, psychologische Beraterin von MIRIAM in Estelí, im Interview. Foto: © Itzel ChavarríaLidia Moreno, psychologische Beraterin von MIRIAM in Estelí, im Interview. Foto: © Itzel ChavarríaNicaragua – auf der einen Seite beliebtes Urlaubsziel mit Traumstränden an Karibik und Pazifik. Auf der anderen Seite eine der höchsten Gewaltraten gegen Frauen weltweit. Befeuert wird sie durch den nach wie vor starken „Machismo“,  demgemäß Frauen das „schwache Geschlecht“ und Männern untergeordnet sind, einflussreiche Institutionen wie die katholische Kirche, die konservative Rollenbilder propagieren, und eine ebenso langsame wie ineffiziente Umsetzung  geltender Gesetze. Von den Reformen am Gewaltschutzgesetz („Ley 779“) zu Ungunsten der Frauen ganz zu schweigen.

Allein in den acht Monaten des laufenden Jahres zählte das zentralamerikanische Land 40 Frauenmorde. In Nicaragua gibt es weltweit die meisten Teenager-Schwangerschaften – diese resultieren in der Mehrzahl aus sexuellem Missbrauch. Zudem gilt ein totales Abtreibungsverbot, auch bei medizinischer Notwendigkeit oder nach einer Vergewaltigung. Gewalt gegen Frauen gehört in vielen Familien zum Alltag. Auch viele der betroffenen Frauen stellen sie nicht in Frage, sondern sehen sie als legitime Bestrafung bei Verstößen gegen herrschende Machtstrukturen. Manche Frauen sind selbst gewalttätig, z.B. ihren Kindern gegenüber. Sie leben und verteidigen machistische Rollenbilder und erziehen ihre Kinder danach. Überspitzt könnte man sagen, sie sind Opfer und Täterinnen zugleich.

MIRIAM, die Partnerorganisation von TERRE DES FEMMES in Nicaragua, berät Frauen mit Gewalterfahrung psychologisch. Wir wollen von den Psychologinnen des MIRIAM-Teams wissen, wie sie das genau machen und was ausschlaggebend ist, damit Frauen ein Leben frei von Gewalt führen können. Im Interview sprechen wir mit Scarleth Díaz, seit 2007 psychologische Beraterin in der Hauptstadt Managua, und Lidia Moreno, seit 2001 psychologische Beraterin in der Stadt Estelí im Norden des Landes.

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