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Datum:
23.11.2017  STATUS
Zeiten:
11:00-17:00
Veranstaltungsort:
Vertretung der Europäischen Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin
Ort:
Berlin
VeranstalterInnen:
TERRE DES FEMMES e. V.

Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) ist eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt und eine schwere Menschenrechtsverletzung. Nach Schät­zungen des EU-Parlaments leben in der Europäischen Union mehr als 500.000 von weiblicher Genitalver­stüm­melung betroffene sowie 180.000 gefährdete Mädchen und Frauen. Um diese Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen, ist eine europäische Zusammenarbeit notwendig.

Das zweijährige CHANGE Plus Projekt zielt darauf ab, einen Einstellungs- und Verhaltenswandel innerhalb praktizierender Diaspora-Communities zu bewirken. Durch das Empowerment von einflussreichen Mitgliedern der jeweiligen migrantischen Communities, die zu sogenannten CHANGE Agents und Champions ausgebildet wurden, soll ein Einstellungswandel angestoßen werden, der langfristig zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung führt.

Die Abschlusskonferenz bringt FGM-AktivistInnen, Community-Mitglieder, politische EntscheidungsträgerInnen, Fachpersonal und WissenschaftlerInnen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, die Ergebnisse des CHANGE Plus Projektes zu evaluieren und die Strategien zur Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung innerhalb der Europäischen Union zu diskutieren. 

Am Vormittag der Konferenz wird das Projekt präsentiert und evaluiert. Die MultiplikatorInnen berichten über die Herausforderungen ihrer Arbeit in den Communities und ihre eigenen Erfahrungen während der Projektaktivitäten und geben einen Ausblick in die weitere Arbeit.

Am Nachmittag finden fünf parallele Sitzungen statt, in denen unterschiedliche Aspekte der Arbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung diskutiert werden, unter anderem die Rolle der Männer, Empowermentstrategien, kulturelle und religiöse Aspekte, transkontinentale Projekte sowie die Evaluation von Sensibilisierungsaktivitäten.

Anmeldefrist ist der 20. Oktober 2017 (Fristverlängerung). Da die TeilnehmerInnenplätze begrenzt sind, empfehlen wir eine frühe Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei, wobei die Kosten für Reise und Unterkunft selbst getragen werden müssen.

Die Konferenz wird in englischer Sprache gehalten. Zusätzlich gibt es Simultanübersetzungen in Deutsch und Französisch.

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