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Datum:
21.09.2016  STATUS
Veranstaltungsort:
Zentralbibliothek, Wall-Saal, Am Wall 201, 28195 Bremen
Ort:
Bremen
VeranstalterInnen:
TDF-Städtegruppe Bremen

„Ich wollte den Spaziergang genießen, und ein Teil von mir tat das auch, wenngleich auf sehr traurige Weise, strahlte die Szene doch einen Frieden aus, der mir verwehrt blieb. Ich fühlte mich entfremdet, verloren ... von allen vergessen.“

Die irische Autorin Rachel Moran tritt an gegen das Prostitutionsestablishment. Moran weiß aus eigenem Erleben, wovon sie spricht. Ihr brillanter und international hochgelobter Bericht entlarvt die romantisierenden Vorstellungen von der „selbstbestimmten Hure“. Er wendet sich gegen eine Scheinliberalität in der Prostitutionsgesetzgebung, die es unmöglich macht, Frauen vor dem Weg in ein ausbeuterisches „Gewerbe“ effektiv zu schützen.

Ihr Buch macht deutlich: Der Handel mit Frauenkörpern ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde und eine Form des sexuellen Missbrauchs. Und: Die öffentliche Debatte über Prostitution wird in Zukunft anders geführt werden müssen.

Rachel Moran engagiert sich als Bloggerin, Referentin, Autorin und Europa-Koordinatorin von SPACE (Survivors of Prostitution-Abuse Calling for Enlightenment) auf internationaler Ebene gegen die Verharmlosung und Legalisierung von Prostitution. Marie Merklinger, ebenfalls bei SPACE, wird die deutsche Co-Leserin sein.

»Rachel Moran […] seziert das System Prostitution reflektiert und schonungslos: aus psychologischer, philosophischer, soziologischer und […] feministischer Sicht. […] Moran rückt das verklärte Bild, das viele vom Rotlichtmilieu haben, zurecht und räumt dabei mit Klischees auf.«
Katharina Altemeier, Radiosendung kulturWelt vom 03.09.2015, Bayern 2

 

 

 

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