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Input und Austausch: Das war der TERRE DES FEMMES Städte-, Hochschulgruppen- und Aktiventag 2018

TeilnehmerInnen des Aktiventages 2018. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 3. Februar 2018 fand in Frankfurt am Main der Städte-, Hochschulgruppen- und Aktiventag statt. Über den Tag verteilt fanden vier Workshops statt: zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf Vereinsebene, zu Strategien für die Arbeit mit geflüchteten Frauen, zu Menschenrechtsengagement vor dem Hintergrund kulturrelativistischer Angriffe und ein Workshop zur Mitgliedergewinnung- und bindung. Zeitgleich tagte die Arbeitsgruppe „Frauenrechte und Religion“ und am 4. Februar wurde in einer Arbeitsgruppe ein Positionspapier zum Thema Schwangerschaftsabbruch entwickelt.

Rund 40 ehrenamtlich Aktive aus vielen Städte- und Hochschulgruppenwaren angereist, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Nach der Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Godula Kosack begann direkt der erste Workshop zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Anleitung der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Inge Bell. Die TeilnehmerInnen lernten, wie eine gelungene Pressemitteilung verfasst wird und mithilfe einer mitgebrachten Kamera wurden die TeilnehmerInnen hinsichtlich ihrer Medienpräsenz gecoacht. „Kurz, prägnant und schmissig!“ müsse eine Pressemitteilung sein, das Wichtige zuerst und eine bildhafte Sprache seien wichtig, so Inge Bell.

Parallel zu diesem Workshop fand die Fortbildung von Nina Coenen von R.future-TV zum Thema „Maßnahmen und Strategien zur Arbeit mit geflüchteten Frauen“ statt. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen erarbeitete Nina Coenen verschiedene Teilhabestrategien, um die geflüchteten Frauen über ihre Rechte hierzulande aufzuklären und zur Selbstinitiative anzuregen.

Am Nachmittag sprach Prof. Dr. Godula Kosack, Ethnologin und Soziologin, mit den Teilnehmerinnen über menschenrechtliches Engagement vor dem Hintergrund kulturrelativistischer Angriffe. „Was ist Kulturrelativismus? Und wie damit umgehen?“ Wichtig seien insbesondere Strategien, kulturrelativistische Argumente als solche zu benennen und zu entlarven. „In Deutschland gilt die strikte Trennung von Staat und Kirche. Die Menschenrechte gelten universal und damit für jedermann.“ Eine Relativierung der hier geltenden Werteordnung vor dem Hintergrund anderer Kulturen sei nicht hinzunehmen und man müsse sich entschieden dagegen wenden.

Zeitgleich fand der Workshop von Anna Mattes, Referentin für Vereinskommunikation, statt. Sie sprach mit den TeilnehmerInnen über Methoden zur Mitgliedergewinnung und -bindung und gab Anregungen hinsichtlich der gruppeninternen Kommunikation. Um neue Mitglieder für die Städte- und Hochschulgruppen zu gewinnen, können sowohl neue Medien und Soziale Netzwerke genutzt werden als auch Bewährtes: Plakate und Flyer. Im Rahmen der Mitgliederbindung seien regelmäßige Treffen zu festen Terminen besonders wichtig und eine wertschätzende Atmosphäre. „Danke sagen! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Es ist toll, dass Menschen sich engagieren und das sollen sie auch wissen.“

Im Anschluss fand ein Austausch im Plenum statt. Die TeilnehmerInnen stellten die Ergebnisse ihrer Workshops vor und sprachen angeregt über ihre Arbeitserfahrungen im Rahmen der Vereinsarbeit und die neugewonnenen Erkenntnisse des gelungenen Tages. „Gerne wieder!“ und „Gerne auch ein ganzes Aktiven-Wochenende!“ waren die abschließenden Worte bevor die TeilnehmerInnen zum Abendessen aufbrachen und den Heimweg antraten.

 

Fotos: © TERRE DES FEMMES

 

Stand: 02/2018