Aktuelles

Nachrichten und Berichte zu TERRE DES FEMMES-Themen.

 

Feindbild Feminismus und seine Gefahren

Antifeministische Bewegungen werden Frauen nicht aufhalten! Foto: © Miguel Bruna auf unsplash.comAntifeministische Bewegungen werden Frauen nicht aufhalten!
Foto: © Miguel Bruna auf unsplash.com
Mit dem Aufschwung rechtspopulistischer Parteien erfährt geschlechterspezifische Diskriminierung einen neuen Aufwind. Während die Europäische Union einige Jahrzehnte kontinuierlich an ihren Geschlechter- und Gleichstellungspolitiken gearbeitet hat, und mit ihrer Gender-Mainstreaming Strategie und ihren Anti-Diskriminierungsrichtlinien mitunter als Vorreiterin in diesen Bereichen galt, hat sich in den letzten Jahren in ganz Europa eine Gegenbewegung formiert. Radikal rechte Parteien und Bewegungen konnten sich jüngst in zahlreichen europäischen Ländern profilieren. Europaweit versuchen rechtspopulistische Bewegungen, gegen Gender-Politiken und sexuelle Selbstbestimmung zu mobilisieren. Bereits hart erkämpfte Rechte, wie sexuelle Selbstbestimmung, werden in Frage gestellt oder beschnitten.
 

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Kurzfilm über Frauenrechte und die TDF-Partnerorganisation in Afghanistan

Afghanistan fällt selten durch positive Schlagzeilen auf. Auch lange nach dem Sturz der Taliban prägt Gewalt den Alltag in dem von 13 Jahren Bürgerkrieg ausgezehrten Land. Darunter leiden besonders Mädchen und Frauen: Human Rights Watch berichtet, dass fast 90 Prozent der Frauen von Menschenrechtsverletzungen betroffen waren oder noch sind. Auch das Recht auf Bildung wird ihnen häufig verwehrt. Die TERRE DES FEMMES-Partnerorganisation Neswan Social Association setzt sich seit 2003 für die Rechte von Mädchen und Frauen in Shahrak in der afghanischen Provinz Herat ein.

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TERRE DES FEMMES wünscht ein frohes neues Jahr!

Weihnachtsgruß

TERRE DES FEMMES wünscht ein feministisches neues Jahr!

2021 wollen wir unseren Einsatz für Gleichberechtigung mit Projekten wie "STARK! - Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung" und "Chain" weiterführen und noch vieles Weiteres starten, um unserem gemeinsamen Ziel ein Stückchen näher zu kommen: ein freies, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben für Mädchen und Frauen.

Trotz Lockdown sind wir mit vollem Elan dabei - auf ein erfolgreiches feministisches Jahr 2021!


 

Jedes Jahr aufs Neue: frauenfeindliche Werbung zu Weihnachten

Müllermilch Auf der Straße, beim Lesen, Fernsehen oder beim Surfen durchs Internet - Werbung begegnet uns täglich und ist allgegenwärtig. Über Reklame werden Botschaften transportiert, Lebensgefühle erzeugt und Idealbilder verbreitet. Werbung gibt gesellschaftliche Rollenbilder weiter und zeigt uns, wie Frauen und Männer angeblich zu sein haben. Bereits Kinder werden früh von diesen Bildern geprägt.

Besonders die Darstellung von spärlich bekleideten Frauen wird gerne genutzt, um auf ein Produkt aufmerksam zu machen, das meist in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Frauenkörper steht. Unter dem Motto "Sex sells" soll mithilfe von teilweise pornographischen Darstellungen Elektronik, Autos oder andere Produkte verkauft oder sogar Spenden für Hilfsorganisation generiert werden.

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Grund zum Feiern: Startschuss für die Community Arbeit!

Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, bedankt sich bei den CHANGE Mediatoren für ihren Einsatz für die Rechte von Mädchen und Frauen. © Muhammed Lamin Jamada

Spannende Vorträge, Essen und Musik – all das erwartete die Gäste des Community Events im Projekt „Men Standing Up for Gender Equality“. Anlass zum Feiern gab es genug: Ein Jahr ist es nun her, dass die 12 Männer aus migrantischen Communitys in Berlin ihre Ausbildung als CHANGE Mediatoren begonnen haben. Jetzt ist es für sie an der Zeit, in die von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/Cutting - FGM/C) und Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung (Child, Early and Forced Marriage - CEFM) betroffenen Communitys in Berlin zu gehen und dort ihre Sensibilisierungsaktivitäten durchzuführen.

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Antifeminismus weltweit im Trend – Einsatz für Gleichberechtigung wichtiger denn je!

Vielfältige Lebensentwürfe und selbstbestimmte Sexualität sind AntifeministInnen ein Dorn im Auge.Vielfältige Lebensentwürfe und selbstbestimmte Sexualität sind AntifeministInnen ein Dorn im Auge. © pixabay.comAntifeminismus hat eine lange Tradition: Er entwickelte sich schon Ende des 19. Jahrhunderts als antiemanzipatorische Reaktion auf die feministische Bewegung und den Kampf für die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Männern und Frauen. Er richtet sich gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, gegen Geschlechtergerechtigkeit und die Erziehung zu selbstbestimmter Sexualität. AntifeministInnen vertreten rückwärtsgewandte Rollenbilder, beklagen die Auflösung vermeintlich traditioneller Familien und setzen sich gegen eine diverse Gesellschaft mit vielfältigen Lebensentwürfen ein. Zudem bekämpfen sie die Geschlechterforschung und den Gender-Mainstreaming-Ansatz und lehnen die Gleichberechtigung von Mitgliedern der LGBTQI*-Community ab.

Im 21. Jahrhundert werden antifeministische Positionen weltweit offen von rechtsradikalen Bewegungen, sogenannten Maskulinisten und rechtspopulistischen Parteien vertreten, z.B. in Form von Rassismus, Islamfeindlichkeit und dem Rückgriff auf die Bewahrung vermeintlich traditioneller, konservativer oder christlicher Werte. Wie die Leipziger Autoritarismus Studie 2020 zeigt, ist Antifeminismus auch in Deutschland weit verbreitet und keineswegs nur ein Problem von Regierungen wie der Brasiliens unter Jair Bolsonaro, der der USA unter Donald Trump und der Polens mit Mateusz Morawiecki an der Spitze.

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»Gender ABC« zum Selbermachen – Aktion 3

Gender ABC Aktion 3© TERRE DES FEMMESIn der letzten Woche der »Gender ABC« zum Selbermachen – Aktion laden wir Kinder und Jugendliche ein letztes Mal ein, teilzunehmen.

„Frauen können nicht Fußball spielen“, „Männer sind stark“ und „Mathematik ist nichts für Mädchen“ solche Aussagen schaffen ein Bild über angeblich „natürliche Eigenschaften“ von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen. Sie können dazu führen, dass beispielsweise Mädchen von Aktivitäten wie Fußball ausgeschlossen werden und Jungen, die nicht der Vorstellung des „starken Mannes“ entsprechen, ausgelacht werden. Das nervt und damit soll endlich Schluss sein!

Denn jeder Mensch soll sein und tun können, was er/sie möchte. Setzt mit uns ein kreatives Zeichen gegen geschlechtsspezifische Stereotype und Vorurteile! Mitmachen könnt Ihr auf unserer Instagram- und Facebookseite oder wenn ihr euch das »Gender ABC« zum Selbermachen – Aktion 3 (PDF-Datei) herunterladet.

Wir freuen uns, wenn Ihr uns Bilder von euren Ideen und Kunstwerken zukommen lasst!!

Entweder über Instagram und Facebook, als Posts oder Nachricht

STARKer Projektauftakt

Foto: © Erman Aksoy

Am Samstag, den 5. Dezember 2020, war es soweit: Zum Auftakt des Projekts „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ haben sich das gesamte Projektteam sowie die Väter und Töchter im Refugio in Berlin getroffen.

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