Aktuelles aus dem Ehrenamt

110.000 Euro Erlös für Frauenrechtsarbeit – Benefizkunstauktion von TERRE DES FEMMES wird zum vollen Erfolg

V.l.n.r.: Joëlle Romba, Barbara Green, Christa Stolle, Joy Denalane. Foto: © Meike Kenn.V.l.n.r.: Joëlle Romba, Barbara Green, Christa Stolle, Joy Denalane. Foto: © Meike Kenn.Am Samstag, den 19. Oktober 2019 fand die dritte Benefizkunstauktion in der Vereinsgeschichte von TERRE DES FEMMES statt. Die Erfolgsbilanz: rund 110.000 Euro Erlös kommen der Frauenrechtsarbeit von TERRE DES FEMMES zu Gute.

Schon bei der Vorbesichtigung der Kunstwerke durch die potenziellen BieterInnen bestaunten die Gäste die beeindruckenden Fotografien, Malereien und Skulpturen. TERRE DES FEMMES durfte sich auch über die Anwesenheit einiger KünstlerInnen freuen, die der Versteigerung ihrer Werke beiwohnten.

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TDF-Infostand auf dem Africa Festival 2019 in Würzburg

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESVom 29. Mai bis 2. Juni hat Susanne Meister, Mitfrau bei TERRE DES FEMMES (TDF) zum zweiten Mal zusammen mit drei weiteren engagierten Frauen der SG Nürnberg (Eike Weissenfels, Ulrike Taukert, Georgine Meyer) und der IZ Referentin Renate Staudenmeyer auf dem Africa Festival Würzburg einen Stand für TDF in der Bambushalle betreut.

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23. März 2019: Ein lachendes und ein weinendes Auge

Oben v.l.n.r.: Lilith Schardt (Referentin), Inge Bell (Vorständin), Ingrid Staehle, Merle, Janina, Barbora; unten v.l.n.r.: Christina, Nadira. Foto: © TERRE DES FEMMESOben v.l.n.r.: Lilith Schardt (Referentin), Inge Bell (Vorständin), Ingrid Staehle, Merle, Janina, Barbora; unten v.l.n.r.: Christina, Nadira. Foto: © TERRE DES FEMMESDie gute Nachricht zuerst: Trotz Abschlussworkshop des TERRE DES FEMMES JugendbotschafterInnen-Programms am 23. März 2019, bleiben uns einige der jungen Frauen bis zur nächsten Bewerbungsfrist im Oktober erhalten und engagieren sich weitere sechs Monate für TERRE DES FEMMES. Die Schattenseite des Wochenendes: für alle andere Jugendbotschafterinnen ist die Zeit des Abschiedes gekommen.

Grund genug für ein letztes, sausendes Abschlussseminar. Nachdem die erste Wiedersehensfreude sich gelegt hatte, konnte gemeinsam über Stärken und Schwächen des ersten Jugendbotschafterinnen Programms getratscht werden. Die jungen Frauen tauschten sich über ihre Erfahrungen, ihre ehrenamtliche Arbeit und die Hindernisse bei der Umsetzung ihrer Ideen aus.

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"Wir sagen JA zu Chancengleichheit für Mädchen und JA zu Kindeswohl" – Unsere Stellungnahme zu „Eine migrationspädagogische Stellungnahme: ‚Nein zu einem Kopftuchverbot für Minderjährige‘“

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte diskriminierungskritische PädagogInnen,

der Vorstand von TERRE DES FEMMES hat Ihre migrationspädagogische Stellungnahme „Nein zu einem Kopftuchverbot für Minderjährige!“ mit großem Erstaunen zur Kenntnis genommen und möchte dazu Stellung nehmen.

Wir begrüßen einen konstruktiven Meinungsaustausch, hätten uns dafür allerdings einen anderen Rahmen gewünscht, um das wichtige Thema „Kinderkopftuch“ mit Ihnen zu diskutieren.

Ein Hinweis vorab:
Bei unserer Forderung handelt es sich um eine gesetzliche Regelung für das sogenannte Kinderkopftuch für alle minderjährigen Mädchen. Laut UN-Kinderrechtkonvention gelten alle Personen unter 18 Jahren als Kinder, weswegen wir keine Unterscheidung zwischen religiösem Mündigkeitsalter von Kindern und deren Volljährigkeit machen.

In Ihrer Kritik differenzieren Sie nicht zwischen minderjährigen Mädchen und erwachsenen kopftuchtragenden Musliminnen. Eine differenzierte Betrachtung dürfte man bei einer sozial-pädagogischen Kritik aber gerade von WissenschaftlerInnen und PädagogInnen erwarten.

Im Folgenden gehen wir auf Ihre Kritikpunkte ein.

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Nachruf auf Collin Schubert

Collin SchubertWir haben eine Freundin verloren. Collin Schubert war nicht nur eine unermüdliche Kämpferin für die Rechte von Mädchen und Frauen. Sie war nicht nur kompromisslos auf der Seite der Freiheit und der Gleichberechtigung, ungeachtet von Nationalität und Religion. Sie war ein kritischer Geist, ohne Angst anzuecken, eine unabhängige Denkerin, messerscharf analysierend und mit der Gabe, Menschen um sich zu versammeln. Ein Vorbild, die es verstanden hat zu überzeugen und zu motivieren, für Frauenrechte selbst aktiv zu werden.

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ONE BILLION RISING 2019: TERRE DES FEMMES tanzt zum sechsten Mal gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Hauptamtliche und Praktikantinnen in Berlin. Foto: © TERRE DES FEMMESHauptamtliche und Praktikantinnen in Berlin. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 14. Februar 2019 haben sich anlässlich des Aktionstages ONE BILLION RISING auf der ganzen Welt Menschen versammelt, um gemeinsam auf Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen und sich für Gleichberechtigung, Freiheit und ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung einzusetzen.

Jede dritte Frau hat in ihrem Leben schon Gewalt erfahren. Sie wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, an den Genitalien verstümmelt, vergewaltigt oder in anderer Form psychisch oder physisch misshandelt. Jede dritte Frau: Das sind eine Milliarde Frauen (one billion) auf der Welt, die Gewalt erfahren mussten. Mindestens eine Milliarde Menschen sollen es deshalb auch sein, die gegen diese Gewalt aufstehen, sie sichtbar machen und sich mit Betroffenen solidarisieren. 

Auch TERRE DES FEMMES tanzt aus diesem Grund zum sechsten Mal in Folge bei ONE BILLION RISING mit.

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