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Datum:
23.10.2021     
Zeiten:
15:00-19:30
Ort:
Online
Kontaktperson:
Simone Kleinert ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prostitution ist in Deutschland eine lukrative Einkommensquelle für die organisierte Kriminalität und andere Bereiche der Schattenwirtschaft, insbesondere für den Menschenhandel. Prostitution befördert die alltägliche physische, psychische und tödliche Gewalt gegen Frauen. Die bundesdeutsche Gesetzgebung verhindert sexuelle Ausbeutung bisher nicht. Für das Bündnis Nordisches Modell ist die deutsche Politik der Regulierung des Prostitutionsmarktes gescheitert, weil sie den betroffenen Frauen1 keinen effektiven Schutz vor Gewalt bietet.
Es gibt eine wachsende Anzahl von KritikerInnen, die die derzeitige Prostitutionspolitik ablehnen. Auch bei PolitikerInnen mehren sich die Stimmen derer, die eine veränderte Gesetzgebung anstreben. In den Parteiprogrammen zur Bundestagswahl finden sich dazu unterschiedliche Ansätze.
Nach den einführenden Vorträgen findet in interaktiven Arbeitsräumen ein Austausch darüber statt, wie sich die zivilgesellschaftlichen Gruppen in den Diskussionsprozess zur Reform der Prostitutionspolitik in der neuen Legislaturperiode einbringen können.

Die Veranstaltung richtet sich an die BündnispartnerInnen des Bündnisses Nordisches Modell sowie an alle interessierten Menschen. Sie sind herzlich willkommen!

Wo: Online-Zugangsdaten zur ZOOM-Veranstaltung erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Anmeldung bis zum 20.10.2021 unter info@bündnis-nordischesmodell.de möglich!