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Aktuelles zum Thema weibliche Genitalverstümmelung

CHANGE Plus Abschlusskonferenz in Berlin am 23. November 2017

Am 23. November wird das CHANGE Plus Projekt dann mit einer großen Konferenz in Berlin abgeschlossen. Die europäischen Partnerorganisationen sowie die beiden assoziierten Partner aus Westafrika, CHANGE Agents und Champions, RepräsentantInnen aus der EU Kommission sowie viele weitere Gäste werden gemeinsam den Abschluss des Projekts auf der Konferenz gestalten.

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CHANGE Plus Lobby-Veranstaltung am 26. September 2017 in Brüssel

Im Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung arbeitet TERRE DES FEMMES zusammen mit sieben weiteren Organisationen im EU-kofinanzierten CHANGE Plus Projekt. MultiplikatorInnen aus praktizierenden Communities wurden als CHANGE Agents ausgebildet, um mit gezielten Aktivitäten über FGM/C (female genital mutilation/cutting) aufzuklären und einen Wandel anzustoßen.

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TERRE DES FEMMES auf dem Afrika KENAKO Festival in Berlin

Der Infostand auf dem Festival. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES betreut dieses Jahr zum ersten Mal einen Stand ab Sonntag bis Dienstag (11.06 - 13.06.2017) auf dem Berliner Alexanderplatz. Da wir immer mehr mit Communities arbeiten, freut sich das Referat zur weiblichen Genitalverstümmelung dieses Jahr beim KENAKO Festival ihre Arbeit und Aktivitäten vorzustellen und mit dabei zu sein.

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MAP-FGM Seminar in Brüssel zur wissenschaftlichen Forschung

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 08.06.2017 startete die zweitägige Konferenz von MAP-FGM zum Thema „Female Genital Mutilation/Cutting at the Intersection of Qualitative, Quantitative and Mixed Method Research – Experiences from Africa and Europe“ statt. Unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist vor Ort.

Das Multisektionale Akademische Programm zur Verhinderung und Bekämpfung von weibliche Genitalverstümmelung (MAP-FGM) ist ein innovatives Projekt, dass sich der Aufklärung, der Wissensvermittlung über FGM und dessen Umgang für verschiedene Berufsgruppen innerhalb der Europäischen Union widmet.

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Behaviour Change Activities in der kamerunischen Community

Teilnehmer der Fortbildung. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmer der Fortbildung. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Sonntag den 04. Juni 2017 veranstaltete CHANGE Agent Colette Tchombou ihre zweite „behaviour change activity“ mit den Männern eines kamerunischen Community Vereins. Die erste fand bereits am 21. Mai statt.

Wie die anderen 5 CHANGE Agents aus Berlin nahm Colette im letzten Jahr an den Trainings zum Thema FGM, Folgen, Risiken und Umgang teil und implementiert dieses Wissen nun in ihrer Community in Berlin, um so viele Menschen wie möglich zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung zu sensibilisieren.

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Workshops gegen weibliche Genitalverstümmelung mit 14 – 19 Jährigen Schülerinnen in Gambia

Foto: © Bintou Bojang Foto: © Bintou Bojang „This madness must stop,“ sagt Bintou BOJANG Aktivistin aus Gambia. Sie setzt sich seit mehreren Jahren im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein. Sie wurde als junges Mädchen selbst Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung. Nachdem sie nach Deutschland geflüchtet war, fing ihr Engagement gegen diese Praktik der Menschenrechtsverletzung erst richtig an.

Gerade ist Bintou von einer weiteren ihrer Aufenthalte aus Westafrika zurück. Zusammen mit der ehemaligen Beschneiderin Mba Fanta konnte sie bei dieser Reise mehrere Workshops mit 14 – 19 Jährigen Schülerinnen durchführen. Es wurden verschiedene Anliegen deutlich, vor allem die Schulautoritäten beklagten sich über immer häufigere Schulabbrüche jedes Jahr. 90 % davon sind Mädchen. Sobald die Mädchen in einem gewissen Alter beschnitten sind, sollen sie verheiratet werden. Der Schulbesuch ist dann hinfällig, da die Mädchen nur noch zu Hause bleiben müssen. Dies ist ein weiterer Nachteil für die Bildung und Zukunft der Mädchen. Mba Fanta berichtet auch, dass zu der Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung, auch andere Delikte wie Kindesmissbrauch hinzukommen können. Väter würden anschließend eine „Versiegelung der Virgina“ fordern um ihre Tat zu verdecken. „Es liegt immer noch ein weiter Weg vor uns!“ sagt Bintou. Aber genau deswegen gibt sie nicht auf und kämpft weiter für eine Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung weltweit.

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„Brücken bauen zwischen der EU und FGM Herkunftsländern“ –EndFGM Seminar in Brüssel

Vorträge auf dem EndFGM „Building bridges Seminar“ in Brüssel. Foto: © TERRE DES FEMMESVorträge auf dem EndFGM „Building bridges Seminar“ in Brüssel. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 30.05.2017 findet in Brüssel ein Seminar zu dem Thema „Brücken bauen zwischen der EU und FGM Herkunftsländern“ statt, unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist heute vor Ort.

Das EU-weite Netzwerk EndFGM hat Mitglieder eingeladen zu einem Tag voller Veranstaltungen, Diskussionen, Austausch und der Entwicklung von innovativen Ideen. Längst ist FGM, weibliche Genitalverstümmelung nicht mehr nur ein Thema für afrikanische Länder oder solche aus dem Nahen Osten. Es wird immer mehr Bewusstsein dafür entwickelt, das diese Praxis durchaus auch ein gobales, weltweites Problem ist, das ebenfalls Europa betrifft. FGM ist durch die ständige migrationsbedingte Bevölkerungsfluktuation auch in Europa immer mehr verbreitet. Die Entscheidung in den Familien, die Frauen zu beschneiden oder nicht, ist oftmals keine individuelle. Durch die Tradition, Regelungen, gesellschaftlicher Druck, vermeintliche Glaubensvorschriften, Erwartungen der Familien und Communities vor Ort aber auch im Heimatland haben einen großen Einfluss.

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