Aktuelles zum Gender ABC

Gender ABC das erste Mal an einer Sekundarschule – Wo beginnt Gewalt?

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESDas erste Mal war Gender ABC am 11. und 12. September 2019 in einer Sekundarschule zu Gast und hat dort zwei Projekttage umgesetzt, in deren Mittelpunkt das Thema „Gewalt und Kommunikation“ stand. Ziel der Projekteinheit war es, mit den SchülerInnen ein Verständnis dafür zu entwickeln, wo Gewalt beginnt und welche Dimensionen sie umfasst. Außerdem sollte gemeinsam überlegt werden, welche Faktoren für eine gelungene Kommunikation ausschlaggebend sind. Dieses Ziel wurde zudem mit der Thematisierung von gewaltfördernden Geschlechterstereotypen und Vorstellungen von Männlichkeit verknüpft.

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„Was? Wir haben doch keine Vorurteile…“– Gender ABC an der Nord-Grundschule

Foto: © TERRE DES FEMMESSchülerInnen der Nord-Grundschule. Foto: © TERRE DES FEMMESSchon nach den ersten theaterpädagogischen Übungen wird den SchülerInnen der sechsten Klasse klar, dass es so einfach dann doch nicht ist. Zwar ist bereits den meisten bewusst, dass ein Denken in schön sortierten Schubladen der Vielfalt unserer Gesellschaft nicht gerecht wird – Das ist schon eine beachtliche Reflexionsleistung. Dennoch bemerken die Jugendlichen in den sich anschließenden Diskussionen selbst, wie stark bestimmte Geschlechtervorstellungen auch in ihnen verwurzelt sind.

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„Mir ist mein Herz wichtig! Und dir?“ – Erste Projekttage an Schulen von GenderABC gestartet!

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESMit sehr persönlichen Statements über die Bedeutung von Kinderrechten und Bedingungen für ein gutes Leben, schließen SchülerInnen der Hans-Fallada-Schule die ersten Projekttage von Gender ABC ab. Die Grundschulklasse beschäftigte sich in der letzten Woche an zwei Tagen mit der UN-Kinderrechtskonvention und der Frage: Was brauchen wir für ein gutes Leben?

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Neue Studie zeigt: Bildungsprojekt Gender ABC dringend notwendig

Foto: © Aaron BurdenFoto: © Aaron BurdenDie neue Studie „Children Worlds+“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Bertelsmann-Stiftung gibt Aufschluss über die aktuellen Lebenssituationen von SchülerInnen zwischen 8 und 14 Jahren in Deutschland. In einem standardisierten Fragebogen wurden fast 3.500 SchülerInnen unter anderem zu Kinderrechten, dem eigenen Sicherheitsempfinden und Möglichkeiten der Partizipation, sowie Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen befragt.

Die Studie führt vor Augen, wie groß das Unwissen über die eigenen Rechte unter Kindern und Jugendlichen auch heute noch ist. Anhand der Ergebnisse zu erlebten Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen an Schulen wird zugleich ersichtlich, wie bedeutend es ist, Kindern die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Rechten und deren Einforderung zu ermöglichen, sowie alle Beteiligten im Umgang mit gewaltvollen Situationen zu schulen. Das EU- Projekt „Gender ABC“ hat sich, unter anderem, eben diese Ziele zur Aufgabe gemacht und trifft damit ein nach wie vor aktuelles und dringliches Thema.

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Gender ABC: Internationales Projektmeeting in TERRE DES FEMMES-Bundesgeschäftsstelle

PartnerInnen des aktuellen Projekts sind v.l.n.r. Isma Benboulerbah (EndFGM), Sónia Breda (APF), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Maja Wegener (TDF), Ophélie Masson (EndFGM), Sónia Duarte Lopes (APF), Paco Llorente (MDM), Fiona Coyle (EndFGM), Susana Vicente Andueza (MDM), Eva Ulshöfer (TDF), Valentina Fanelli (AIDOS). Julia Mergenschröer (TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESPartnerInnen des aktuellen Projekts sind v.l.n.r. Isma Benboulerbah (EndFGM), Sónia Breda (APF), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Maja Wegener (TDF), Ophélie Masson (EndFGM), Sónia Duarte Lopes (APF), Paco Llorente (MDM), Fiona Coyle (EndFGM), Susana Vicente Andueza (MDM), Eva Ulshöfer (TDF), Valentina Fanelli (AIDOS). Julia Mergenschröer (TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESVom 13. bis 15. März 2019 fand das zweite Meeting des EU-geförderten Projektes Gender ABC in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin statt. Mit den ProjektpartnerInnen der Organisationen EndFGM (Belgien), AIDOS (Italien), MDM (Spanien) und APF (Portugal) wurde der aktuelle Stand sowie der weitere Verlauf des Projekts diskutiert.

Ein wichtiger Punkt auf der Agenda: Die Wirkung und Evaluation des Projekts sowie Herausforderungen in der Durchführung in den Schulen.

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Gender ABC in Berlin!

Foto: © End FGM EU (2018)Foto: © End FGM EU (2018)Nachdem das Bildungsprojekt in den ersten Monaten überwiegend aus konzeptioneller Arbeit, thematischer Modulentwicklung und Absprachen mit ProjektpartnerInnen bestand, soll es nun in die Berliner Schulen gehen!

Zunächst scheint dieses Vorhaben leichter gesagt als getan: Denn -unabhängig davon, ob Grund- oder weiterführende Schule- das Schulpersonal hat alle Hände voll zu tun und das Schuljahr ist mit Prüfungen, Gesamt-, LehrerInnen-, Elternkonferenzen, Aktionstagen und Lehrplänen gefüllt. Angesichts der zahlreichen Termine, Fristen sowie Vor- und Nachbereitungen wäre eine zunächst abweisende Haltung mehr als nachvollziehbar…Wir wurden jedoch positiv überrascht!

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Ab in die Schule! – Start des Projekts Gender ABC in Lissabon

(v.l.n.r.) Valentina Fanelli (AIDOS), Carolina Montero (MDM), Susana Vicente Andueza (MDM), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Lisa O´Leary (END FGM EU). Foto: © APF(v.l.n.r.) Valentina Fanelli (AIDOS), Carolina Montero (MDM), Susana Vicente Andueza (MDM), Carolin Pranz (TDF), Myria Böhmecke (TDF), Lisa O´Leary (END FGM EU). Foto: © APFVom 03. bis 05. Oktober 2018 fand der erste Workshop aller Projektpartnerinnen zur Auftaktplanung des Gender ABC-Projekts in Lissabon statt. Dort trafen sich Projektkoordinatorinnen des europäischen Netzwerkes END FGM EU aus Brüssel, der Organisationen Médicos del Mundo (MDM) aus Madrid, Associazione Italiana Donne per lo Sviluppo (AIDOS) aus Rom, TERRE DES FEMMES (TDF) aus Berlin in den Geschäftsräumen der fünften Partnerorganisation Associação para o Planeamento da Família (APF) in der portugiesischen Hauptstadt. Bei dieser Gelegenheit wurden Rahmenbedingungen und Grundsätze geklärt, aber auch über Inhalte des Projekts abgestimmt und diskutiert.

SchülerInnen in Berlin, Lissabon, Rom und Madrid werden für die Themen Gleichberechtigung, Kinderrechte sowie geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert und über ihre Rechte aufgeklärt. In diesem Zusammenhang entwickeln die Partnerinnen gemeinsam Module, u.a. zu den Themen Menschen- und Kinderrechte, geschlechtsspezifische Normen, soziale Machtverhältnisse, sexualisierte Gewalt, Früh- und Zwangsehen und Female Genital Mutilation, kurz FGM. Diese Module dienen als Leitfaden für die PädagogInnen, die das Projekt in den Schulklassen durchführen werden. Zudem sind Informationsveranstaltungen sowie Vorbereitungstreffen mit LehrerInnen, Eltern und politischen EntscheidungsträgerInnen geplant.

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