Archiv: Meldungen weibliche Genitalverstümmelung

SAVE THE DATE – Community Grillfest am 15.07.2017 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin

Sommerfestival 2017TERRE DES  FEMMES plant diesen Sommer zusammen mit UNICEF und verschiedenen NROs (Ev. Elisabeth Klinik, Deutsche AIDS-Hilfe, Horizonte gGmbh, JES-Bundesverband e.V., Mama Afrika e.V. und FaZIT Brandenburg) in Zusammenarbeit mit der Musikerin Sister Fa - ein Community Grillfest.

Wir laden dazu ganz herzlich afrikanische Communities und alle Interessierten ein!

Das Event soll die Möglichkeit zum Austausch zwischen Organisation und Communities bieten. Die beteiligten Organisationen werden ihre Arbeit und Aktivitäten vorstellen, um diese innerhalb der Communities bekannter zu machen. Denn oft erreicht das Angebot der Organisationen die Communities nicht, weswegen unterschiedliche Angebote nicht wahrgenommen werden. Dieses Event bietet die Möglichkeit zum Austausch zwischen Organisationen und Communities, um deren Bedarfe in die Arbeit der Organisationen stärker einfließen zu lassen, sowie Begegnungen zu schaffen. Vor Ort ist auch eine selbstorganisierte Ausstellung in Form von Infotischen/Ständen über die Arbeit und Aktivitäten der Organisationen vorgesehen.

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Fortbildung für Berufsgruppen im Raum Brandenburg

Dr. Idah Nabateregga (links) im Kreis der FortbildungsteilnehmerInnen. Foto: © TERRE DES FEMMESDr. Idah Nabateregga (links) im Kreis der FortbildungsteilnehmerInnen. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Mittwoch, 28. Juni 2017 bildete die TERRE DES FEMMES FGM-Referentin Dr. Idah Nabateregga Berufsgruppen in Bad Freienwalde (Brandenburg) zum Thema „Weibliche Genitalverstümmelung: Folgen für die betroffenen Mädchen und Frauen – medizinische und psychosoziale Hilfsangebote“ fort. Diese Fortbildung wurde im Rahmen des MobileHeimBeratung Projektes der Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V organisiert. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen soziale Arbeitsbereichen, die häufig in ihrer Berufstätigkeit Kontakt zu Gefährdeten und Betroffenen haben. In dieser Fortbildung ging es vor allem um die Aufklärung, Prävention und den Umgang mit Betroffenen. Denn bei solch einem sensiblen Thema, bedarf es eines professionellem, adäquaten Umgang mit Betroffenen und Gefährdeten. Dieser kann nur gewährleistet werden, wenn jegliche Berufsgruppen aufmerksam bleiben und entsprechend in dem Thema geschult sind.

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Guineische-senegalesische-ivorische Communities in Berlin gegen weibliche Genitalverstümmelung

Am Sonntag, dem 25.06.0217, am Tag des muslimischen Zuckerfestes, klärte unsere Multiplikatorin von Mama Afrika Verein - Tiranke Diallo aus Guinea in Zusammenarbeit mit der Senegalesin FGM Aktivistin sowie Urban Soul und Hip Hop Musikerin Fatou Diatta „Sister Fa“ über FGM auf. Anlässlich des Eid al-Fitr, Zuckerfest zum Ende des Ramadans lud Sister Fa die Westafrikanische Communities zu sich zu Hause ein. Zusammen mit Tiranke Diallo nutzten sie die Gelegenheit, um in Anwesenheit aller Gäste die Problematik der weiblichen Genitalverstümmelung an jungen Mädchen und Frauen anzusprechen und eine Diskussion anzuregen.

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FGM Aufklärungsaktivität am Zuckerfest in der gambischen Community

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAnlässlich des Eid al-Fitr, des Zuckerfestes am Sonntag den 25.06.2017 zum Ende des Ramadans lud unsere CHANGE Agentin Isatou Barry Verwandte und Freunde zu sich nach Hause ein, um zusammen das Fest zu feiern. Barry nutzte die Gelegenheit, um ihre Gästen über FGM aufzuklären und zu sensibilisieren. Diese ist ihre zweite „behaviour change activity“ innerhalb der gambischen Community.

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„SABOU“ Frauentreffen in der guineanischen Community in Berlin: TDF CHANGE Agent - Tiranke Diallo klärte über FGM auf

Foto: © Tiranke DialloFoto: © Tiranke DialloIm Rahmen des EU ko-finanzierten CHANGE Plus Projekts hatte unsere CHANGE Agent Tiranke Diallo am 05. Juni 2017 ihre erste Community Aktivität mit den guineanischen Frauen in Berlin.

Die Frauen treffen sich (SABOU Treffen) regelmäßig einmal im Monat, um sich über verschiedene Themen auszutauschen. Besonders beschäftigen sie sich mit den Neuigkeiten aus dem Heimatland, aber auch das Leben in Deutschland, Aktivitäten, Familien u.a. in familiärer Atmosphäre. Nachdem Tiranke erst einmal Kontakt aufgenommen hat, um die Frauen besser kennenzulernen, konnte sie schließlich am 05. Juni ihre erste Aktivität durchführen.

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Cannes Lions Health: #OpenYourEyes Kampagne zu FGM holt goldenen Löwen für Deutschland

Cannes Lion LogoZum weltweiten „Tag der genitalen Selbstbestimmung“ am 7. Mai 2017 startete TERRE DES FEMMES gemeinsam mit der Agentur GREY eine Social Media Kampagne, die auf das Thema weibliche Genitalverstümmelung aufmerksam macht.

Als einzige deutsche Agentur überzeugte GREY bei den Cannes Lions Health 2017. Eine goldener Gesundheitslöwe und eine Bronze-Trophäe gewann die gemeinsame Kampagne „Open Your Eyes““.

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CHANGE Plus Abschlusskonferenz in Berlin am 23. November 2017

Am 23. November 2017 wird das CHANGE Plus Projekt mit einer großen Konferenz in Berlin abgeschlossen. Die europäischen Partnerorganisationen sowie die beiden assoziierten Partner aus Westafrika, CHANGE Agents und Champions, RepräsentantInnen aus der EU Kommission sowie viele weitere Gäste werden gemeinsam den Abschluss des Projekts auf der Konferenz gestalten.

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CHANGE Plus Lobby-Veranstaltung am 26. September 2017 in Brüssel

Im Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung arbeitet TERRE DES FEMMES zusammen mit sieben weiteren Organisationen im EU-kofinanzierten CHANGE Plus Projekt. MultiplikatorInnen aus praktizierenden Communities wurden als CHANGE Agents ausgebildet, um mit gezielten Aktivitäten über FGM (female genital mutilation) aufzuklären und einen Wandel anzustoßen.

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TERRE DES FEMMES auf dem Afrika KENAKO Festival in Berlin

Der Infostand auf dem Festival. Foto: © TERRE DES FEMMESTERRE DES FEMMES betreut dieses Jahr zum ersten Mal einen Stand ab Sonntag bis Dienstag (11.06 - 13.06.2017) auf dem Berliner Alexanderplatz. Da wir immer mehr mit Communities arbeiten, freut sich das Referat zur weiblichen Genitalverstümmelung dieses Jahr beim KENAKO Festival ihre Arbeit und Aktivitäten vorzustellen und mit dabei zu sein.

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MAP-FGM Seminar in Brüssel zur wissenschaftlichen Forschung

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 08.06.2017 startete die zweitägige Konferenz von MAP-FGM zum Thema „Female Genital Mutilation/Cutting at the Intersection of Qualitative, Quantitative and Mixed Method Research – Experiences from Africa and Europe“ statt. Unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist vor Ort.

Das Multisektionale Akademische Programm zur Verhinderung und Bekämpfung von weibliche Genitalverstümmelung (MAP-FGM) ist ein innovatives Projekt, dass sich der Aufklärung, der Wissensvermittlung über FGM und dessen Umgang für verschiedene Berufsgruppen innerhalb der Europäischen Union widmet.

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Behaviour Change Activities in der kamerunischen Community

Teilnehmer der Fortbildung. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmer der Fortbildung. Foto: © TERRE DES FEMMESAm Sonntag den 04. Juni 2017 veranstaltete CHANGE Agent Colette Tchombou ihre zweite „behaviour change activity“ mit den Männern eines kamerunischen Community Vereins. Die erste fand bereits am 21. Mai statt.

Wie die anderen 5 CHANGE Agents aus Berlin nahm Colette im letzten Jahr an den Trainings zum Thema FGM, Folgen, Risiken und Umgang teil und implementiert dieses Wissen nun in ihrer Community in Berlin, um so viele Menschen wie möglich zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung zu sensibilisieren.

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WWDOGA – Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung öffentliche Kundgebung in Köln

Köln Mai 2017Am 7. Mai 2017 gab es in Köln am Wallrafplatz eine öffentliche Kundgebung anlässlich des Weltweiten Tag der genitalen Selbstbestimmung. An diesem Tag jährte sich die Verkündung des KÖLNER URTEILS zum fünften Mal. Das Kölner Urteil hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen, indem es eine medizinisch nicht indizierte Vorhautentfernung („Beschneidung“) eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete. Inzwischen ist der 7. Mai längst weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden. Auch für TERRE DES FEMMES ist dieser Tag ein sehr wichtiger Tag im Jahr.

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Workshops gegen weibliche Genitalverstümmelung mit 14 – 19 Jährigen Schülerinnen in Gambia

Foto: © Bintou Bojang Foto: © Bintou Bojang „This madness must stop,“ sagt Bintou BOJANG Aktivistin aus Gambia. Sie setzt sich seit mehreren Jahren im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein. Sie wurde als junges Mädchen selbst Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung. Nachdem sie nach Deutschland geflüchtet war, fing ihr Engagement gegen diese Praktik der Menschenrechtsverletzung erst richtig an.

Gerade ist Bintou von einer weiteren ihrer Aufenthalte aus Westafrika zurück. Zusammen mit der ehemaligen Beschneiderin Mba Fanta konnte sie bei dieser Reise mehrere Workshops mit 14 – 19 Jährigen Schülerinnen durchführen. Es wurden verschiedene Anliegen deutlich, vor allem die Schulautoritäten beklagten sich über immer häufigere Schulabbrüche jedes Jahr. 90 % davon sind Mädchen. Sobald die Mädchen in einem gewissen Alter beschnitten sind, sollen sie verheiratet werden. Der Schulbesuch ist dann hinfällig, da die Mädchen nur noch zu Hause bleiben müssen. Dies ist ein weiterer Nachteil für die Bildung und Zukunft der Mädchen. Mba Fanta berichtet auch, dass zu der Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung, auch andere Delikte wie Kindesmissbrauch hinzukommen können. Väter würden anschließend eine „Versiegelung der Virgina“ fordern um ihre Tat zu verdecken. „Es liegt immer noch ein weiter Weg vor uns!“ sagt Bintou. Aber genau deswegen gibt sie nicht auf und kämpft weiter für eine Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung weltweit.

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„Brücken bauen zwischen der EU und FGM Herkunftsländern“ –EndFGM Seminar in Brüssel

Vorträge auf dem EndFGM „Building bridges Seminar“ in Brüssel. Foto: © TERRE DES FEMMESVorträge auf dem EndFGM „Building bridges Seminar“ in Brüssel. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 30.05.2017 findet in Brüssel ein Seminar zu dem Thema „Brücken bauen zwischen der EU und FGM Herkunftsländern“ statt, unsere TERRE DES FEMMES FGM Referentin Charlotte Weil ist heute vor Ort.

Das EU-weite Netzwerk EndFGM hat Mitglieder eingeladen zu einem Tag voller Veranstaltungen, Diskussionen, Austausch und der Entwicklung von innovativen Ideen. Längst ist FGM, weibliche Genitalverstümmelung nicht mehr nur ein Thema für afrikanische Länder oder solche aus dem Nahen Osten. Es wird immer mehr Bewusstsein dafür entwickelt, das diese Praxis durchaus auch ein gobales, weltweites Problem ist, das ebenfalls Europa betrifft. FGM ist durch die ständige migrationsbedingte Bevölkerungsfluktuation auch in Europa immer mehr verbreitet. Die Entscheidung in den Familien, die Frauen zu beschneiden oder nicht, ist oftmals keine individuelle. Durch die Tradition, Regelungen, gesellschaftlicher Druck, vermeintliche Glaubensvorschriften, Erwartungen der Familien und Communities vor Ort aber auch im Heimatland haben einen großen Einfluss.

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18. Mai: Nationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Burkina Faso

Neben dem 6. Februar als Internationalem Tag „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ existiert zusätzlich ein nationaler Tag gegen FGM in Burkina Faso - der 18. Mai. Im Jahr 2010 ist dieser Tag als nationaler Aktionstag im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung ausgerufen worden, anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Nationalen Kommission im Kampf gegen die Beschneidungspraxis („Commission nationale de lutte contre la pratique de l’excision“, CNLPE).

Weltweit sind mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen von FGM betroffen. In Burkina Faso nennt UNICEF alleine 76 % aller Mädchen und Frauen in der Altersgruppe von 15 bis 49 Jahren als genitalverstümmelt. Insgesamt gibt es vier verschiedene Formen von FGM: Typ II, die sogenannte „Exzision“, wird in Burkina Faso am häufigsten praktiziert. Dabei handelt es sich um die Entfernung des äußeren sichtbaren Teils der Klitoris und der inneren Schamlippen, manchmal auch mit zusätzlicher Entfernung der äußeren Schamlippen. Besonders auffällig ist, dass über 50 % der Mädchen und Frauen noch vor Vollendung ihres fünften Lebensjahres die Verstümmelung erleiden.

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