Gemeinsam gegen FGM - unser Beitrag zum WWDOGA 2021

Prof. Dr. Godula Kosack im Gespräch mit Gislinde Nauy zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung. Foto: @TERRE DES FEMMES

Anlässlich des Weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung („Worldwide Day of Genital Autonomy“ - WWDOGA) fanden am 7. Mai 2021 wieder zahlreiche Live-Events im Online Format statt. Dieser Tag ist längst zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte eines jeden Kindes, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition, geworden. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt des WWDOGA soll erstmals ein Überblick über die rechtliche Situation in den verschiedenen Ländern zu nicht-therapeutischen Genitaleingriffen bei Minderjährigen geschaffen werden.

 

In dem kurzen Live-Interview „FGM und wie man ihr begegnen muss“ befragte TDF-Mitfrau Gislinde Nauy die TDF- Vorstandsfrau Prof. Dr. Godula Kosack zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung. Bei dieser schädlichen Praktik handelt es sich um ein globales Problem, von dem zahlreiche Frauen und Mädchen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt bedroht oder bereits betroffen sind. Prof. Dr. Kosack unterstrich besonders, wie wichtig die klare gesetzliche Regelung von FGM als Straftat in Deutschland unter §226a StGB ist. „Die Frauen, die ihre Töchter schützen wollen, bekommen gerade durch so einen Paragraphen ein Instrument und Argument an die Hand, um zu sagen: Es ist verboten, wir dürfen das nicht!“ (Prof. Dr. Kosack)

Sehen Sie hier unseren Interviewbeitrag von Frau Prof. Dr. Kosack und Frau Nauy: https://youtu.be/cy35yRXcj4Q

Wir bedanken uns sehr bei allen AktivistInnen für ihren Einsatz und ihr Engagement. Gemeinsam machen wir uns stark für Kinderschutz und das Recht auf genitale Selbstbestimmung auf der ganzen Welt!

Stand 05/2021