Spenden Sie, damit Mädchen wie Ramatu unversehrt bleiben!

Ramatu vor dem Schutzhaus, das AIM mit Unterstützung von TERRE DES FEMMES bauen konnteNach dem Tod ihrer Mutter wuchs Ramatu bei ihren Tanten auf. Diese wollten die Zwölfjährige wie 90 % der Mädchen in Sierra Leone genitalverstümmeln lassen. Ramatu floh zu AIM (Amazonian Initiative Movement). Die Gründerin von AIM, Rugiatu Turay, nahm Ramatu bei sich auf und sprach mit ihren Tanten.

Als diese hörten, dass AIM Mädchen dabei unterstützt, eine Schule zu besuchen, waren sie damit einverstanden, dass ihre Nichte bei AIM bleibt. Ihre größte Sorge war, dass Ramatu als Unbeschnittene ausgegrenzt wird und sie als Tanten dafür die Verantwortung tragen. In Sierra Leone ist weibliche Genitalverstümmelung Voraussetzung dafür, dass Frauen gesellschaftlich anerkannt werden und heiraten können.

Mit Unterstützung von TERRE DES FEMMES konnte AIM 2010 ein Schutzhaus für Mädchen wie Ramatu bauen. Mittlerweile leben dort zwölf Mädchen, die vor der drohenden Genitalverstümmelung aus ihren Familien geflohen sind. Ramatus größter Wunsch ist es, Krankenschwester zu werden. Sie möchte beschnittenen Mädchen und Frauen helfen.

Auch in Deutschland leben über 20.000 Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass sie notwendige medizinische Behandlungen bekommen und die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Um gefährdete Mädchen zu schützen, arbeiten wir eng mit afrikanischen Vereinen und Betroffenen zusammen.

Mit Ihrer Spende können Sie Genitalverstümmelungen verhindern!