Aktuelles zum Thema Sexuelle und reproduktive Rechte

§219a StGB: TERRE DES FEMMES unterstützt Offenen Brief an Bundesjustizministerin Katarina Barley

TERRE DES FEMMES (TDF) hat den Offenen Brief vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung – s. nachfolgend als Vorlage abgedruckt –, in dem TDF Gründungsmitglied ist, unterzeichnet und wünscht ihm weitere Verbreitung!

TERRE DES FEMMES kritisiert den Kompromiss zu §219a StGB scharf und fordert die endgültige Abschaffung des absurden Paragrafen. Wenn ÄrztInnen über medizinische Rahmenbedingungen informieren, ist das keine Werbung. Durch das Einschränken von Informationen wird auch die Selbstbestimmung der Frau eingeschränkt.

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TERRE DES FEMMES kritisiert den Kompromissvorschlag der Bundesregierung zum Paragraphen 219a scharf und fordert seine bedingungslose Abschaffung

Berlin, 13.12.2018. TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V. kritisiert und verurteilt den Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Reform des Paragraphen 219a. Der Vorschlag sieht unter anderem vor, dass das Verbot der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch (Paragraph 219a des Strafgesetzbuches) beibehalten wird.

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Umkämpfte Frauenrechte in Mexiko und Mittelamerika – Berichte aus erster Hand

v.l.n.r.: Birgitta Hahn (Referat Internationale Zusammenarbeit), Regina Tamés (GIRE)  und TDF-Vorstandsfrau Inge Bell. Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Birgitta Hahn (Referat Internationale Zusammenarbeit), Regina Tamés (GIRE) und TDF-Vorstandsfrau Inge Bell.
Foto: © TERRE DES FEMMES
Am 30. Juni 2017 besuchte die mexikanische Frauenrechtsanwältin Regina Tamés TERRE DES FEMMES in Berlin. Als Leiterin der 1992 gegründeten Nichtregierungsorganisation GIRE (Grupo de Información en Reproducción Elegida) mit Sitz in Mexiko-Stadt setzt sie sich gemeinsam mit ihrem 40-köpfigen-Team für die reproduktiven Rechte von Mädchen und Frauen in Mexiko und ganz Mittelamerika ein. Entschlossen kämpft GIRE nicht nur auf gerichtlicher und politischer Ebene dafür, dass Frauen frei entscheiden können, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen. Sie sorgt mit Kampagnen und Trainings auch dafür, dass diese Rechte in der Bevölkerung und bei Behörden bekannt sind, respektiert werden und geltend gemacht werden können.

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Abtreibung – ein Selbstbestimmungsrecht der Frauen?

Als das Abtreibungsschiff der niederländischen Organisation Women on Waves am 22. Februar vor der Küste Guatemalas anlegen wollte, um auf die harschen Abtreibungsgesetzte de Landes aufmerksam zu machen, wurde es von der Marine festgesetzt.

Das Schiff nimmt schwangere Frauen an Bord und bietet Ihnen – auf internationalen Gewässern bis zur zehnten Schwangerschaftswoche kostenlose Abtreibungen an.
Die AktivistInnen um die Gründerin Rebecca Gomberts haben schon vor Irland, Polen, Portugal, Spanien geankert. Zuletzt 2012 vor Marokko, auch hier wurden sie von der Marine gestoppt.

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Die Pille danach: Endlich rezeptfrei auch in Deutschland

Kurz zur Geschichte: Seit 1999 können Frauen in Frankreich nach einer Verhütungspanne die Pille danach ohne Zeit verzögernden ÄrztInnenbesuch in der Apotheke kaufen. Die meisten der anderen EU-Länder zogen nach. Das auf dem Wirkstoff Levonogestrel (z.B. PiDaNa) basierende Mittel blieb in Ungarn, Polen, Italien - und Deutschland rezeptpflichtig. Der Bundestag lehnte die Freigabe ab, eine umfassende Beratung durch ÄrztInnen sei unabdingbar.

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