Aktuelles zum Thema Internationale Zusammenarbeit

Endlich digital lernen – Projekt „Mädchenbildung 2.0“ in Kamerun ist verwirklicht!

Berufsschülerinnen des Ausbildungszweigs Bürofach an ihren Rechnern. Foto: © AAFMHLBerufsschülerinnen des Ausbildungszweigs Bürofach an ihren Rechnern. Foto: © AAFMHLLange war es ein Wunsch, zwischen Dezember 2019 und März 2020 konnte er endlich Realität werden – gerade noch rechtzeitig vor Ausbruch des Corona-Virus in Kamerun: Dank Ihrer Spenden an TERRE DES FEMMES hat die Berufsschule CETIC (Collège d’Enseignement Technique, Industriel et Commercial) in Makandai nun einen neuen Computer-Raum!

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Hygiene-Sets zum Schutz vor Corona in Kamerun

© AAFMHL

Kamerun zählt mit rund 1.700 Fällen zu den am stärksten von Corona betroffenen Ländern in Afrika. Die Pandemie verschlimmert die ohnehin schwere Krise im anglophonen Teil Kameruns. Laut UNHCR sind 737.000 Menschen auf der Flucht. Auch die terroristischen Raubzüge, Entführungen und Ermordungen der in der Grenzregion zu Nigeria operierenden Boko Haram setzen der Bevölkerung immer wieder zu. Corona-bedingte Reiseverbote verhindern UN-Flüge sowie die Verteilung von Hygiene-Sets und Wasser.

Wie so oft leiden vor allem benachteiligte und arme Menschen darunter. Sie können adäquate Hygiene-Maßnahmen aufgrund fehlender Ressourcen oft nicht einhalten oder es sich schlicht nicht leisten, der Arbeit fern- und zu Hause zu bleiben.

Die TERRE DES FEMMES-Partnerorganisation AAFMHL will die prekäre Lage nicht einfach hinnehmen und hat sich deshalb entschlossen, die Bevölkerung im Projektgebiet Extrême Nord über das Corona-Virus aufzuklären und ihnen notwenige Schutzausrüstung an die Hand zu geben. TERRE DES FEMMES (TDF) hat sie zusammen mit der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft in Leipzig dabei finanziell unterstützt.

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Neuigkeiten zu den Frauenschutzhäusern in Mali

Frauen aus dem Gewaltschutzzentrum in Bamako mit selbst hergestellter Flüssig- und Stückseife. Foto: © APDFFrauen aus dem Gewaltschutzzentrum in Bamako mit selbst hergestellter Flüssig- und Stückseife. Foto: © APDFSeit 2009 engagiert sich TERRE DES FEMMES e.V. in Zusammenarbeit mit ihrer lokalen Partnerorganisation APDF (Association pour le Progrès et la Défense des Droits des Femmes) für die Rechte und den Schutz von Frauen und Mädchen in Mali. Ihre Lage im westafrikanischen Binnenstaat muss als prekär bewertet werden – im Zuge von Krieg, Terror und vorherrschenden Gesellschaftsnormen sind sie häufig geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt.

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„Gleichberechtigung duldet keinen Aufschub“

Foto: © Miguel Bruna - Unsplash.com
Foto: © Miguel Bruna - Unsplash.com

So die Forderung der gleichnamigen, im Juli 2020 veröffentlichten Stellungnahme des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO), in dem auch TDF Mitglied ist. VENRO übt Kritik an der mangelnden Umsetzung und der mangelnden Überprüfung der Umsetzung internationaler Verträge und Aktionsplattformen zu Frauenrechten, Gleichberechtigung und der Teilhabe von Frauen und Mädchen an Entscheidungen.

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COVID-19: Eine Krise für die Gesundheit und die Menschenrechte der Frau

Andrang auf einer der Polizeistationen, in der sich auch eine Beratungsstelle von BHUMIKA befindet (vor Corona). Foto: © Rineeha Suryadevara
Andrang auf einer der Polizeistationen, in der sich auch eine Beratungsstelle von BHUMIKA befindet (vor Corona). Foto: © Rineeha Suryadevar

Viren sind nicht wählerisch, wenn es darum geht, wen sie befallen, staatliche Schutz- und Hilfsmaßnahmen sollten dagegen zuerst und besonders denjenigen zugutekommen, die dringend auf sie angewiesen sind. Die Folgen von Pandemien wie der aktuellen Corona-Krise treffen ohnehin gefährdete und marginalisierte Personengruppen, darunter Frauen und Mädchen, besonders schwer. Obwohl die Verfügbarkeit medizinischer Dienste für alle eingeschränkt ist, kann dies z. B. für schwangere Frauen besonders drastische Auswirkungen haben. COVID-19, so die Hilfsorganisation CARE in ihrer neuesten Untersuchung der geschlechtsspezifischen Folgen des Ausbruchs für die Bevölkerung in Entwicklungs- und humanitären Kontexten, könnte daher gerade für Frauen und Mädchen auch nach Eindämmung der Pandemie noch jahrelang nachwirken.

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TERRE DES FEMMES fordert ein geschlechtergerechtes Lieferkettengesetz

Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten
© Fairtrade Deutschland / Christoph Köstlin. Divine Fulutuni arbeitet für Fairtrade Af rica und unterstützt Kakaoproduzent* innen bei Schulungen zu Gender-Projekten und Einkommen

Mädchen und Frauen sind von den negativen Auswirkungen des globalen Wirtschaftens besonders betroffen, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch mit Blick auf Arbeitssicherheit. Mädchen und Frauen verdienen oft noch weniger als Männer und sind zudem öfter von geschlechtsspezifischer sowie sexualisierter Gewalt am Arbeitsplatz bedroht. Hinzu kommt die ungleich verteilte Haus- und Sorgearbeit, die häufig von Mädchen und Frauen geleistet wird und somit für zusätzliche Belastung sorgt.

Für TERRE DES FEMMES werden die geschlechtsspezifischen Probleme in der Lieferkette bisher zu wenig thematisiert. Deshalb hat TERRE DES FEMMES gemeinsam mit ASW –Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, Brot für die Welt, CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, FEMNET, FIAN Deutschland, Global Policy Forum, Marie-Schlei-Verein, materra, Plan International Deutschland, TransFair und WECF das Positionspapier „Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten – Forderungen an Politik und Unternehmen“ herausgegeben.

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Israel/Palästina: Rückblick auf 17 Jahre Kooperation zwischen der Lakia Women's Association und TERRE DES FEMMES

Acht von zehn Menschen auf der Welt werden bedroht, wenn sie sich politisch engagieren. Frauen sind besonders betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste „Atlas der Zivilgesellschaft“, den die Hilfsorganisation Brot für die Welt und das Netzwerk für Bürgerbeteiligung Civicus einmal jährlich, zuletzt 2020, herausgeben. Menschenrechtsarbeit ist so stark eingeschränkt wie lange nicht, oft mit brutalen Folgen wie Folter und Mord. Vor diesem Hintergrund stellt TERRE DES FEMMES (TDF) sein Referat für Internationale Zusammenarbeit neu auf. Einige langjährige Kooperationen enden, so auch die Zusammenarbeit mit der Lakia Women’s Association in Israel/Palästina.

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Teste dein Wissen über Afghanistan!

Frauen der Neswan Social Association am 8. März, dem Internationalen Frauentag,
Foto: © Neswan Social Association

Wie können afghanische Frauen geschützt und ihre Rechte gefördert werden? Was sind ihre wichtigsten Anliegen und wie wollen sie selbst ihre Lage verbessern? Findet es heraus und testet euer Wissen über Afghanistan im TERRE DES FEMMES-Länderquiz mit 11 Fragen!

Präsident Erdoğan will Istanbul-Konvention überprüfen

YAKA-KOOP bei einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen.Foto: © YAKA-KOOP

Bisher können sich Frauen in der Türkei noch auf die Istanbul-Konvention berufen, die dort 2012 ratifiziert wurde und nach Art. 1a „Frauen vor allen Formen von Gewalt schützen und Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt verhüten, verfolgen und beseitigen" soll. Doch Präsident Erdogan will die Konvention überprüfen lassen, um „Männer nicht zu Sündenböcken zu machen“ – ein absurder Gedanke in Anbetracht der aktuellen frauenrechtlichen Situation.

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COVID-19 in Burkina Faso

© IDWF - flickr.com

Gewalt, Vertreibung und Hungersnot v.a. durch Terrorakte prägen seit einiger Zeit das Leben in Burkina Faso. Jetzt kommt auch noch die Corona-Pandemie mit ihren weitreichenden Folgen dazu. Zur Eindämmung der Pandemie sind alle Märkte geschlossen und die täglichen Einnahmequellen brechen ein. Insbesondere der Zugang zu Wasser, Nahrung und Sanitärprodukten ist schwierig. Die Ansteckungsgefahr ist hoch, denn es gibt so gut wie keine Atemmasken, Desinfektionsmittel oder Handschuhe. Finanzielle Unterstützung durch den Staat bleibt aus.

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