Archiv: Meldungen zur internationalen Zusammenarbeit

Interview mit Wencke Loesener zu ihrem Besuch bei MIRIAM in Nicaragua

Wencke Loesener ist die ehrenamtlichen Projektkoordinatorin von TERRE DES FEMMES, die das Projekt MIRIAM in Nicaragua im Dezember 2013 besucht hat.

Schulanfang 2014 Schule-MIRIAMSchulanfang 2014. Foto © MIRIAMGewalterfahrungen gehören zu dem Alltag von Frauen in Nicaragua und stellen eine Bedrohung für ihre physische und psychische Gesundheit dar. Die Frauenrechtsorganisation MIRIAM setzt sich deshalb bereits seit 1989 für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen in Nicaragua ein. Der Zugang zu Bildung und das Recht auf ein Leben frei von jeglicher Art von Diskriminierung und Gewalt sind dabei wichtige Forderungen. Seit 2012 unterstützt TERRE DES FEMMES die Arbeit von MIRIAM als Partnerorganisation. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von MIRIAM hat sich TERRE DES FEMMES mit der ehrenamtlichen Projektkoordinatorin Wencke Loesener getroffen, um sich ein Bild über die aktuelle Arbeit von MIRIAM sowie der derzeitigen Situation der Frauenrechte in Nicaragua zu machen.

Wencke kam 2007 das erste Mal mit MIRIAM in Kontakt, als sie eine Stelle als Koordinatorin in der Organisation in Nicaragua annahm. Von dem Engagement der Frauenrechtsorganisation begeistert, beschloss sie, MIRIAM auf der Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES vorzustellen. So wurde MIRIAM als Teil der internationalen Kooperationen von TERRE DES FEMMES als Partnerorganisation aufgenommen und Wencke die ehrenamtliche Projektkoordinatorin.

Obwohl Wencke nun zwar nicht mehr direkt bei MIRIAM arbeitet, liegt ihr die Organisation sehr am Herzen und sie setzt sich weiterhin tatkräftig für sie ein.

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Mit Tanz und Diskussionen Stereotype erkennen und aufbrechen? Frauen aus Feuchtwangen machen es vor - und verbinden das gleich mit einem Spendenaufruf für TERRE DES FEMMES

Einen in jeder Hinsicht bewegten Abend verbrachten Frauen aus verschiedenen Nationen am Abend des 08. März 2014. Unter dem Motto: „Unser Körper – unser Leben“ fanden sich ca. 35 Frauen zum Internationalen Frauentag in der Schranne in Feuchtwangen unter der Organisation des Kulturbüros des Büros Soziale Stadt der Stadt Feuchtwangen sowie einer Gruppe engagierter Feuchtwanger Frauen zusammen.

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Einweihung der Mädchenschule in Nordkamerun

Der Erfolg unseres Projektes „Selbstbestimmung durch Bildung“ und die langjährigen Kontakte unserer ehrenamtlichen Projektkoordinatorin Godula Kosack nach Nordkamerun, haben Ende 2012 den Anstoß gegeben, ein weiteres Projekt zur Förderung von Mädchenbildung in Angriff zu nehmen. MitarbeiterInnen der Organisation „Association pour la Promotion Rurale de Mazi“ (APR) - Verein zur ländlichen Entwicklung in Mazi -  sind auf Frau Kosack und TERRE DES FEMMES zugegangen, mit der Bitte den Bau einer Mädchenschule zu unterstützen.

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„Ich liebe diese Stadt! Und die Mädchen brauchen mich“ - Imelda Marrufo Nava, Trägerin des Anne-Klein-Frauenpreises besuchte TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle

Imelda Marrufo Nava, Vorsitzende des Frauennetzwerkes „Red Mesa de Mujeres Juárez“, denkt nicht daran wegzuzuiehen. Wegzuziehen aus einer Stadt, die im Jahr 2001 traurige Berühmtheit als die gefährlichste Stadt der Welt erlangte und in der Drogenkartelle und Korruption die Politik regieren.  Einer Stadt, die den Begriff des „Femizids“ massiv mitgeprägt hat, seit in entsetzlicher Kontinuität mehrere hundert Mädchen und Frauen pro Jahr grausam zugerichtet und ermordet werden. Doch Imelda Marrufo Nava kann Ciudad Juárez, im Bundesstaat Chihuahua in Mexiko, gar nicht verlassen, denn sie wird gebraucht. Als Beraterin, Unterstützerin und Kämpferin für die Rechte der Mädchen und Frauen, die in der mexikanischen Grenzstadt tagtäglich Opfer von Gewalt, Unterdrückung und Menschenhandel werden.

Für ihr bedeutsames, jahrelanges Engagement gegen geschlechterspezifische Gewalt an Frauen und Ächtung der Femizide in ihrer Heimatstadt Ciudad Juárez wurde Imelda Marrufo Nava nun am 07.03.2014 der Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung verliehen. Wir von TERRE DES FEMMES hatten die große Ehre, diese beeindruckende und starke Frau kennenzulernen, als sie am 06.03.2014 die Geschäftsstelle besuchte.

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Frauen als Motor von Entwicklung: Equal, Independent and Free

© Foto: Anna van Gal© Foto: Anna van GalFrauen sind in der Welt noch immer weit mehr von Armut betroffen als Männer. Dabei leisten sie circa 70% der Weltarbeitsstunden. Doch noch immer werden sie unterdrückt, haben keinen Anspruch auf eigenen Besitz und sind häufig Opfer von Gewalt und Ausbeutung.

In den bis 2015 angesetzten Millenniumentwicklungszielen sind die Frauenrechte als eigenständiges, wichtiges Thema viel zu kurz gekommen. Darum soll dieses Defizit nun, im Zuge der Debatte um die Post-2015 Agenda, behoben und wesentliche Themen im Kampf für eine gerechtere Welt für Frauen in den Forderungskatalog mit aufgenommen werden.

Um diese Themen herauszufiltern und zu diskutieren, sind am 12.02.2014 hochrangige VertreterInnen zahlreicher zivilgesellschaftlicher, frauenrechtlicher Organisationen unter dem Dach von UN Women und der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammengekommen. TERRE DES FEMMES hat ihre Forderungen auf einem Thesenpapier zusammengestellt und eingereicht.

20.02.2014: Position von TERRE DES FEMMES zur Debatte der Millenniumsentwicklungsziele und ihrer POST-2015 Agenda

Grundsätzlich unterstützt TERRE DES FEMMES das von den VENRO-Mitgliedsorganisationen im Juli 2013 erarbeitete Positionspapier "Die Weichen richtig stellen - Für eine zukunftsfähige Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda nach 2015" (PDF-Datei).

Als Frauenrechtsorganisation möchten wir die Position von VENRO noch ergänzen.

Unser Ziel ist eine Welt ohne Armut, in der alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, Alter oder ethnischer Zugehörigkeit in Frieden, Würde und Sicherheit leben können. Dies erreichen wir, indem wir Frauen als Trägerinnen von Entwicklung in den Mittelpunkt unseres Engagements stellen und indem wir uns dafür einsetzen, die Ungleichbehandlung der Geschlechter und die damit verbundene Diskriminierung von Mädchen und Frauen abzuschaffen!

Als Menschenrechtsorganisation für Frauen stellen wir deshalb folgende Forderungen:

  • Geschlechtergerechtigkeit muss als "Stand-Alone-Millenniumsentwicklungsziel" in den Kanon der Post-2015-Agenda aufgenommen werden.
  • Mit Hilfe des Gender Mainstreamings muss Geschlechtergerechtigkeit zu einem klar sichtbaren Querschnittsanliegen gemacht werden. Klar definierte Indikatoren müssen den Stand der Geschlechtergerechtigkeit messen und Disparitäten in allen Bereichen der Agenda aufdecken.
  • Die aktuelle Stigmatisierung der Frau, etwa als "Opfer" oder "Mutter", wird in den aktuellen Millenniumsentwicklungszielen (Millennium Development Goals, MDG) reproduziert. Es muss durch ein vielschichtiges, in allen Fällen aber gleichberechtigtes Bild von Männern und Frauen ersetzt werden.
  • Frauen müssen als Rechtssubjekte, sowie als aktive Akteurinnen in allen Bereichen der Gesellschaft präsent sein.
  • Gewalt (auch sexualisierte Gewalt) gegen Frauen muss als eigenständiger Punkt aufgenommen und speziell geahndet werden.
  • Sexuelle sowie reproduktive Rechte von Frauen müssen besonders geschützt und sollen nicht nur auf "Müttersterblichkeitsraten" reduziert werden. Insbesondere die schwerwiegende und weit verbreitete Menschenrechtsverletzung durch FGM ( weibliche Genitalverstümmelung) muss einen deutlicheren Stellenwert einnehmen.
  • Frühehen und jegliche Arten der Zwangsverheiratung von Mädchen und Frauen müssen sanktioniert und geächtet werden.
  • Außerdem muss politische sowie sozio-ökonomische Teilhabe und Partizipation als weiterer Indikator des MDG III aufgenommen werden.
  • Bei sozialer Teilhabe und Partizipation ist besonders auf gleichberechtige Teilhabe im Familienverband zu achten. Frauen und Männer müssen in finanziellen und privatrechtlichen Fragen gleichgestellt sein.
  • Die Eigentums- und Landrechte von Frauen müssen gestärkt werden. Hierbei muss auf das Erbrecht in vielen Kulturen geachtet werden, in denen Frauen nicht zum Erben befugt sind und in dauerhafter Abhängigkeit leben.
  • Das Recht auf würdige Arbeit muss gegeben sein. Frauen muss, besonders im Niedriglohnsektor, geringfügiger Beschäftigung und der unbezahlten CARE-Arbeit mehr finanzielle und arbeitsrechtliche Sicherheit garantiert werden.
  • Es muss ein Gender-Budget eingerichtet werden, um den öffentlichen Haushalt geschlechtergerecht zu verteilen und Maßnahmen verstärkt zu unterstützen, die auf ein Empowerment der Frau hinzielen.

Grundsätzlich gilt:

  • Der Vorsatz der Universalität muss allen Zielsetzungen inhärent sein. Gewalt gegen Frauen muss unabhängig von Region, gesellschaftlicher Klassenzugehörigkeit, kulturellem Hintergrund, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Selbstbestimmung, sowie Religionszugehörigkeit geahndet werden.
  • Auch eine Überschneidungsform verschiedener diskriminierender Elemente (Intersektionalität) muss bedacht werden.
  • Die neuen Ziele müssen die Mehrdimensionalität von Armut erfassen und strukturelle Ursachen wie (geschlechter)ungleiche Verteilung von Ressourcen, politische und gesellschaftliche Marginalisierung, makro-ökonomische Prozesse sowie extreme Machtunterschiede auf der Mikro-, Meso- und Makroebene bekämpfen.

 

Afghanistan: Präsident Hamid Karzai wendet geplante Gesetzesänderung ab, die Frauenrechte massiv beschnitten hätte

Häusliche Gewalt  macht laut der Unabhängigen Afghanischen Menschenrechtskommission AIHRC 90% aller Straftaten gegen Frauen in Afghanistan aus. Das afghanische Parlament plante ein Gesetz zu verabschieden, das Familienangehörigen untersagt hätte, gegen die eigene Familie auszusagen. Damit wären die wichtigsten und oft einzigen Zeugen mundtot gemacht worden. Der Gesetzesentwurf war schon von beiden Kammern  des Parlaments abgesegnet und wartete nur noch auf die Unterzeichnung des Präsidenten Hamid Karzai.

Doch nach massivem Protest afghanischer, sowie internationaler Menschen- und Frauenrechtsorganisationen verhinderte Karzai durch sein Vetorecht den Gesetzesentwurf und verlangt nun dessen Überarbeitung.

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Bericht zum Besuch der Frauenrechtsorganisation MIRIAM in Nicaragua vom 8. bis 28.11.2013

ITitelblatt des spanischen Jubiläumsflyersm Februar 2014 feiert unsere Partnerorganisation MIRIAM ihr 25jähriges Bestehen. Wir gratulieren den MIRIAM-Frauen zu diesem Jubiläum und haben großen Respekt angesichts ihrer Projekte und Aktivitäten, die sie in Managua, Esteli und Matagalpa umsetzen. Lesen Sie mehr darüber in dem interessanten Bericht von unserer ehrenamtlichen Projektkoordinatorin Wencke Loesener, die MIRIAM im November 2013 besucht und sich dort aktiv an den MIRIAM-Aktivitäten beteiligt hat.

Reisebericht: TERRE DES FEMMES-Vorsitzende begleitete Bundespräsident nach Indien und Myanmar

Demo zur Freilassung von Aung San Suu Kyi, 2009 (3.v.r: Irmingard Schewe-Gerigk).  Foto: © Susanne BornsVom 4. bis zum 12. Februar 2014 begleitete Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES, den Bundespräsidenten Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt bei ihrer Reise nach Indien und Myanmar. Ein wichtiges Thema der Reise war die Situation der Mädchen und Frauen in den beiden Ländern. Dieses wurde sowohl beim Staatsbesuch in Indien angesprochen als auch mit lokalen NGOs in Indien und Myanmar, die konkret zum Thema Frauenrechte arbeiten.

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TERRE DES FEMMES als Kooperationspartnerin beim FESTIVAL OF HOPE - Stand up for Women’s Rights!

Logo Festival of Hope Am Samstag, den 25. Januar 2014, kamen ein paar Hundert UnterstützerInnen und ehrenamtlich Engagierte im Gotischen Saal in Berlin-Kreuzberg zusammen zum Festival of Hope – STAND UP FOR WOMEN’S RIGHTS! Mit ihrem Eintrittsgeld unterstützten sie direkt das Frauenprojekt REDS in Indien. Die selbstverwaltete Frauengruppe REDS hilft im Südwesten Andhra Pradeshs Frauen, die von struktureller Diskriminierung und insbesondere von Gewalt und Misshandlung betroffen sind. Sie fördern darüber hinaus Frauen auf dem Weg in ökonomische Selbstständigkeit – als Grundlage für ein selbstbestimmtes und freies Leben.

TERRE DES FEMMES war gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) als KooperationspartnerInnen der Veranstaltung vor Ort vertreten.

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Zehn Jahre Arbeit zum Schutz von Mädchen: ein Besuch bei AIM in Sierra Leone

In Sierra Leone unterstützt TERRE DES FEMMES seit 2009 die „Amazonian Initiative Movement“ im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. In 2010/2011 haben wir mit unseren Spendengeldern den Bau eines Mädchenschutzhauses finanzieren können. Zurzeit bietet das Haus Unterkunft für 16 Mädchen, die angesichts der drohenden Genitalverstümmelung ihre Familien verlassen haben und im Mädchenschutzhaus von AIM Unterschlupf finden.

Unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin, Veronika Kirschner war im Frühsommer 2013 auf Projektbesuch vor Ort. Hier ist ihr beeindruckender Bericht mit aktuellen Informationen (PDF-Datei).

 

Adventsaktion unterstützt Frauen in Nicaragua

Weihnachtstüten. Foto © Wencke LoesenerIm November 2013 war unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin Wencke Loesener auf Projektbesuch bei unserer Partnerorganisation MIRIAM in Nicaragua.

Während ihres dreiwöchigen Aufenthalts hat sie bei MIRIAM mitgearbeitet und an Treffen der Frauenrechtsorganisation teilgenommen. Auf dem Blog „Frauenprojekte in Nicaragua“ berichtet sie über das aktuelle Engagement von MIRIAM für ein selbstbestimmtes Leben frei von Gewalt. Themen sind u.a. die Debatte um das neue Gesetz zum Schutz der Frau und die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Nicaragua.

 

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Spendenübergabe für medizinische Notoperationen in Burkina Faso

Am 18.11.2013 hatte TERRE DES FEMMES die große Freude, Herrn Uwe Kekeritz, Mitglied des deutschen Bundestags, in der Geschäftsstelle begrüßen zu dürfen. Sein runder Geburtstag gab in diesem Jahr den Anlass, eine Sammelspendenaktion für TERRE DES FEMMES zu machen. Diese Geste der Solidarität findet unsere große Anerkennung und TERRE DES FEMMES bedankt sich ganz herzlich für die großartige Unterstützung!

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"Die Rechte der Frau in Nicaragua" - Maria del Carmen Castillo Meneses, Preisträgerin des Deutsch-Französischen Menschenrechtspreises, im Gespräch mit TERRE DES FEMMES e.V.

Das Auswärtige Amt und das Goethe Institut luden am 10.11.2013 Frau Maria del Carmen Castillo Meneses, Direktorin der nicaraguanischen Frauenrechtsorganisation "Asociación Movimiento de Mujeres de Chinandega" (MMCH) und Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES e.V. zu einem informellen Vernetzungsgespräch ein. Ebenfalls anwesend waren Frau Dr. Gabelmann vom Goethe Institut und Jana Baade, Praktikantin bei TERRE DES FEMMES e.V.. Im Fokus des Treffens stand der Austausch über die gegenwärtige Frauenrechtssituation in Deutschland und Nicaragua.

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Austausch über Frauenrechte – Sambia-Delegation zu Besuch bei TERRE DES FEMMES

Am 30.10.2013 hatte TERRE DES FEMMES die große Ehre die erste Ministerin für Gender-Angelegenheiten in Sambia, Frau Mutukuwa Wina, zu empfangen. Ziel des Besuches war es, der Auslandsdelegation der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Einblick in eine deutsche Frauenrechtsorganisation zu geben. Vor allem die Arbeit zur Stärkung von Frauenrechten und der Kampf gegen Gewalt an Frauen stand im Fokus des gemeinsamen Dialogs.

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„Frauenrechte in Afrika“ – Informationsveranstaltung mit 13 Aktivistinnen aus Afrika am 21.10.2013

TERRE DES FEMMES e.V. und INPOLIS UCE GmbH hatten am Donnerstag, den 24.10.2013 zu einem Informationsabend in den Tagungsräumen der Weiberwirtschaft in Berlin eingeladen. Über 100 Gäste folgten der Einladung. Unter dem Thema „Demokratie und die Rolle der Frau in Afrika“ und auf Einladung des Auswärtigen Amtes waren 13 (Frauenrechts-)Aktivistinnen aus acht verschiedenen afrikanischen Ländern zu Besuch in Deutschland. Die Frauen aus dem Tschad, Guinea, dem Senegal, Niger, Ruanda, der Elfenbeinküste, Benin und Kamerun berichteten über die aktuelle Lage der Frauen vor Ort und stellten ihre Arbeit in Frauenverbänden, NGOs und der Politik vor. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde über Lösungsansätze, Strategien und Projekte zur Überwindung der Gewalt gegen Mädchen und Frauen diskutiert.

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Mut und Weisheit – die Frauen von Lakia: Ein Projektbesuch

Seit 2003 unterstützt TERRRE DES FEMMES in Israel/Palästina die „Association for the Improvement of the Status of Women“, Lakia – eine beduinische Fraueninitiative in der Negevwüste. Lakia ist ein Beduinendorf, das 1982 entstand und Teil des Ansiedlungsprogrammes des Staates Israel war. Vor dieser Ansiedlung waren die Beduinen als nicht-sesshafte Nomadengruppen organisiert und betrieben an wechselnden Orten in der Wüste Viehhaltung und Handel.

Eine wechselvolle Geschichte, in der sich die Lakia-Frauenorganisation gegründet und über vielfache Hindernisse weiter entwickelt hat. Unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin Ines Fischer unterstützt und begleitet die Kooperation zwischen TERRE DES FEMMES und Lakia seit vielen Jahren. Dazu gehören auch die jährlichen Projektbesuche, um einen genaueren Einblick zu bekommen durch Begegnungen und im direkten Gespräch mit den Menschen vor Ort. Lesen Sie hier ihren interessanten Reisebericht von dem Projektbesuch im August 2013.

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Demokratie und die Rolle der Frauen in Subsahara Afrika - Besuchsreise von Aktivistinnen aus Westafrika am 21.10.2013 bei TERRE DES FEMMES

Unter dem Thema „Demokratie und die Rolle der Frau in Afrika“ und auf Einladung des Auswärtigen Amtes waren 13 (Frauenrechts-)Aktivistinnen aus neun verschiedenen afrikanischen Ländern bei TERRE DES FEMMES zu Besuch.Die Frauen aus dem Tschad, Guinea, dem Senegal, Niger, Ruanda, der Elfenbeinküste, Benin und Kamerun besuchten am 21.10.2013 die Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Dabei erhielten sie von der Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle und der Referentin für internationale Kooperationen Renate Staudenmeyer einen Einblick in die Arbeit und Aktivitäten von TERRE DES FEMMES.

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Ein Adventskalender der besonderen Art –24 gute Taten

24 gute Taten Adventskalender; Foto: © 24 gute Taten e.V.Winterzeit ist Adventskalenderzeit. Ob selbst gebastelt oder ganz klassisch mit Schokolade: In Vorbereitung auf die Weihnachtszeit gehört das Türchen öffnen einfach dazu. Doch neben den vielen Kalendern, die uns mit Süßigkeiten versorgen, gibt es in diesem Jahr wieder einen ganz besonderen Adventskalender. Mit dem „24 gute Taten Adventskalender“ unterstützen Sie ausgewählte Hilfsprojekte weltweit.

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Medizinische Notoperationen für genitalverstümmelte Mädchen – Unterstützen Sie das Projekt Bangr Nooma

Professor Dr. Akotionga in Ouagadougou und die betroffenen Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung (Sept. 2013). Foto: © Bangr Nooma Prof. Dr. Akotionga in Ouagadougou und die betroffenen Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung (Sept. 2013).
Foto: © Bangr Nooma
Aufgrund der weiblichen Genitalverstümmelung leiden viele Mädchen und Frauen unter schweren medizinischen Folgeschäden. Es kann zu Wucherungen, Verwachsungen oder zu schlimmen Fistelbildungen kommen (z.B. Vesico-Vaginal Fistulae). Mädchen und Frauen, die Opfer von FGM geworden sind und deshalb unter starken Schmerzen leiden, kann durch medizinische Eingriffe geholfen werden. Durch die erfolgreiche Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung ist der Bekanntheitsgrad von Bangr Nooma in Burkina Faso stark angestiegen.

Deshalb kommen nun immer mehr Eltern auf die Organisation zu, nachdem sie gemerkt haben, wie stark ihre Töchter unter den Folgen von FGM zu leiden haben. TERRE DES FEMMES hat in der Vergangenheit die medizinischen Notoperationen immer finanzieren können, da es sich bisher meist um 5 bis 10 Operationen im Jahr handelte. Mittlerweile ist die Anzahl an Mädchen, die dringend eine Notoperation benötigen auf bis zu 10 Operationen innerhalb eines Quartals angewachsen. Daher sind wir dringend auf weitere Unterstützung angewiesen. Ein hervorragender Gynäkologe, Professor Dr. Akotionga, stellt seine Dienste kostenlos zur Verfügung. Deshalb betragen die Kosten um einem Mädchen mit einer Notoperation helfen zu können nur circa 150 Euro. Damit werden die Kosten für den Aufenthalt in der Klinik und die Medikamente zur Nachversorgung abgedeckt.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie im Informationsflyer Bangr Nooma (PDF-Datei) und im aktuellen Bangr Nooma-Bericht auf Französisch (PDF-Datei).

UNTERSTÜTZEN AUCH SIE DIE ARBEIT DES BANGR NOOMA-TEAMS GEGEN GENITALVERSTÜMMELUNG AN FRAUEN UND MÄDCHEN!

Bitte spenden Sie unter dem Stichwort „Burkina Faso“ auf folgendes Sonderkonto:

Spendenkonto:

EthikBank
Konto 103 116 000
BLZ 830 944 95
Quelle: Ruslan Olinchuk - Fotolia.comBIC GENODEF1ETK
IBAN DE35 8309 4495 0103 1160 00

Oder nutzen Sie die Möglichkeit der Online-Spende.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

TERRE DES FEMMES e. V.
Brunnenstr. 128, 13355 Berlin
Tel.: 003 - 40 50 46 99-0
E-Mail-Kontaktformular

oder bei der TERRE DES FEMMES-Projektkoordinatorin

Regine Bouédibéla,
E-Mail: Bouedibela@onlinehome.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch per E-Mail.

Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

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