Spendenaktion: Mopeds für Bangr Nooma – Schneller gegen weibliche Genitalverstümmelung

Frauen bei einem Aufklärungsworkshop über weibliche Genitalverstümmlung in Toukin, Burkina Faso. Foto: © Irma BergknechtFrauen bei einem Aufklärungsworkshop über weibliche Genitalverstümmlung in Toukin, Burkina Faso.
Foto: © Irma Bergknecht
Um unsere Partnerorganisation Bangr Nooma bei ihrer wichtigen Aufklärungsarbeit zu weiblicher Genitalverstümmelung zu unterstützen, starten wir von TERRE DES FEMMES die

Spendenaktion ‚Mopeds für Bangr Nooma!’

Warum braucht Bangr Nooma Mopeds?

Die Organisation Bangr Nooma ist vor allem in der Hauptstadt Ouagadougou und den umliegenden Provinzen tätig. Die MitarbeiterInnen, auch Animatrices und Animateurs genannt, führen in den Stadtbezirken und Dörfern der Umgebung Ouagadougous Aufklärungsworkshops mit der Bevölkerung durch. Um die Menschen zu erreichen, scheuen die Animatrices und Animateurs weder lange Strecken noch hohe Temperaturen. Um auch noch das letzte Dorf zu erreichen, marschieren sie bei 45 Grad Hitze 20 bis 30 Kilometer, nur wenige haben ein Fahrrad.

Mopeds würden den Animatrices und Animateuren erlauben, Dörfer schneller und auch sicherer zu erreichen; die Organisation könnte ihr Arbeitsgebiet wesentlich vergrößern und noch mehr Menschen erreichen und zu weiblicher Genitalverstümmelung aufklären.

Helfen Sie uns, Mopeds für Bangr Nooma zu erwerben!

Ein Moped kostet ca. 700 €. TERRE DES FEMMES unterstützt seit Jahren zehn der für Bangr Nooma engagierten Animatrices und Animateurs. Für sie wollen wir Mopeds zur Verfügung stellen, damit sie ihr Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung ausweiten und auch die abgeschiedenen Dörfer und Regionen erreichen können.

Bangr Noomas erfolgreiche Arbeit nachhaltig absichern

Nach einem vollen Tag bei der Arbeit bei Bangr Nooma. Von Links nach Rechts: Rakieta Poya, Renate Staudenmeyer, Irma Bergknecht, Mme Thombiano. Foto: © TERRE DES FEMMES e.V.Nach einem vollen Tag bei der Arbeit bei Bangr Nooma.V.l.n.r.: Rakieta Poya, Renate Staudenmeyer, Irma Bergknecht, Mme Thombiano. Foto: © TERRE DES FEMMES e.V.Im Juni 2015 war TERRE DES FEMMES auf Projektbesuch in Ouagadougou. Dabei wurde die Gelegenheit zum Austausch in vielerlei Hinsicht wahrgenommen: bei einer Animation gegen die weibliche Genitalverstümmelung in Toukin, aber auch im persönlichen Gespräch mit einer Betroffenen, die im letzten Jahr von einer durch TDF unterstützten Notoperation profitieren konnte.

Ferner bekamen wir die Möglichkeit, uns mit ungefähr 30 traditionellen Dorfchefs, Königen und Religionsvertretern aus der Region zusammenzusetzen und uns mit ihnen zu unterhalten. „Bevor wir überhaupt in einer Dorfregion aktiv werden, suchen wir das Einverständnis des jeweiligen Dorfchefs, denn ohne sie geht gar nichts“, so Rakieta Poyga von Bangr Nooma. „Erst wenn wir die Bereitschaft und Offenheit der traditionellen Chefs haben, bauen wir die Aufklärungsarbeit auf.“

Im Gespräch mit den Dorfchefs waren wir tief beeindruckt, wie entschieden ihr Nein zu FGM ist und wie weit die Arbeit im Kampf gegen diese Praktik bereits vorangekommen ist. Es gibt viele Gebiete in den Interventionszonen von Bangr Nooma, in denen FGM nicht mehr praktiziert wird, eben weil es die von Bangr Nooma eingerichteten Dorfkomitees gibt. Die Dorfchefs haben uns allerdings auch erklärt, wie wichtig es ist, dass man die Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung nun nicht in weiter abgelegene Gebiete und Dorfregionen abwandern lässt. „Um dies zu vermeiden, müssen die Animatrices/Animateurs mobil sein. Mopeds wären ein Segen für die Arbeit von Bangr Nooma“, so ihre einhellige Meinung.

TERRE DES FEMMES unterstützt Bangr Nooma im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung und macht sie mit Mopeds mobil für ihren wichtigen Einsatz: Mopeds für Bangr Nooma – Helfen Sie mit!

Lesen Sie mehr über Bangr Nooma und ihren Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung in Burkina Faso!

 

Stand: 07/2015

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