Wir fordern: mehr GELD für die Rechte der Frauen!

Frauen bei der Aufklärungsarbeit über Häusliche Gewalt in Saaba/Burkina Faso. Foto: © Irma Bergknecht Frauen bei der Aufklärungsarbeit über Häusliche Gewalt in Saaba/Burkina Faso.
Foto: © Irma Bergknecht
Vom 13. bis zum 16. Juli 2015 findet die Dritte UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba statt. Auf der Konferenz muss entschieden werden, wie viele finanzielle Mittel für nachhaltige Entwicklung in den kommenden Jahren bereitgestellt werden. Höhe und Qualität der Finanzmittel, die insbesondere für die Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) zugesagt werden, entscheiden wesentlich mit über Erfolg und Scheitern des neuen SDG-Rahmenwerks.

Unsere Forderung in diesem Zusammenhang ist eindeutig:

Wir fordern die gezielte Stärkung der Rechte und Rolle von Frauen und eine nachhaltigere Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter. Eine Einbindung geschlechtergerechter Finanzierungsaspekte in die Verhandlungen in Addis Abeba ist dringend vonnöten.

Bereits im Vorfeld zum G7-Gipfel im Mai 2015 haben wir mit 12 weiteren Frauenrechtsorganisationen und Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit ein Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel (PDF-Datei) unterzeichnet, indem wir fordern, Ernst zu machen mit der Finanzierung von Geschlechtergerechtigkeit und der aktiven Förderung der Frauenrechte.

Den politischen Lippenbekenntnissen müssen endlich Taten folgen. Es müssen dringend mehr Ressourcen bereitgestellt werden, mit denen Frauenprojekte und konkrete Maßnahmen der Frauenrechtsarbeit umgesetzt werden können.

 

 

Stand 07/2015

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