Einstellungen ändern sich auch ohne Gesetz - Frauenrechtsaktivistin Rugiatu Turay aus Sierra Leone im Interview

AIM-Gründerin Rugiatu Turay kämpft für ein Ende von FGM - auch ohne Gesetz. Foto: © TERRE DES FEMMESAIM-Gründerin Rugiatu Turay kämpft für ein Ende von FGM - auch ohne Gesetz. Foto: © TERRE DES FEMMESJeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

So besagt es Artikel 2 des Deutschen Grundgesetzes. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht, das in viele Verfassungen weltweit Eingang gefunden hat. Nicht aber in die von Sierra Leone. Kein Gesetz schützt dort bis heute vor weiblicher Genitalverstümmelung. Warum nicht? Wie ist die Lage für Mädchen und Frauen aktuell?

IZ-Referentin Birgitta Hahn hat Rugiatu Turay, Gründerin und Leiterin der TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM), im November 2019 in Sierra Leone getroffen und ihr diese Fragen gestellt...

 

Was hat sich seit der Machtübernahme von Julius Maada Bio im April 2018 mit Blick auf den Schutz vor weiblicher Genitalverstümmelung getan?

Seit Einreichung der National Strategy for the Reduction of FGM/C 2016-2020 (Nationale Strategie zur Reduzierung von weiblicher Genitalverstümmelung 2016-2020), die auch die Gründung einer Steuerungsgruppe zur vollständigen Überwindung von FGM vorsah, ist in Sierra Leone Nichts passiert, was Mädchen und Frauen vor der schädlichen traditionellen Praktik schützen würde. Auch nicht unter Maada Bio. Es werden viele Reden gehalten, kein einziges Versprechen ist aber verschriftlicht oder in die Tat umgesetzt worden. Es sind immer noch 90 Prozent aller Mädchen und Frauen in unserem Land von FGM betroffen. Im Norden, wo AIM aktiv ist, sind es sogar 96 Prozent.

Warum wurde die Nationale Strategie zur Reduzierung von FGM von der Regierung nicht angenommen?

Das ehemalige Ministerium für soziale Sicherheit, Gender und die Belange von Kindern war nach harter Vorarbeit durch AIM und andere beratende NRO Befürworter der Strategie aber dann gab es einen Machtwechsel und die jetzige Regierung schlägt einen anderen Kurs ein. Die aktuelle First Lady Fatima Maada Bio hat zwar die Kampagne „Hands off our girls!“ (Hände weg von unseren Mädchen!) gestartet, die Vergewaltigung, Frühverheiratung und andere Gewaltformen bekämpft. FGM jedoch nicht.

Immerhin ist die Mehrheit des gegenwärtigen Kabinetts gegen FGM: v.a. der Bildungsminister und der Gesundheitsminister stehen auf unserer Seite. Die Sozialministerin hat ihre eigene Tochter vor FGM bewahrt. Ihre Stellvertreterin lehnt FGM entschieden ab. Unsere Lobbyarbeit konzentriert sich aktuell auf das Bildungsministerium – mit dem jetzigen Minister könnte erreicht werden, Aufklärung über geschlechtsspezifische Gewalt und schädliche traditionelle Praktiken wie FGM, Menschenrechte und Sexualkundeunterricht in die Lehrpläne öffentlicher Schulen aufnehmen zu lassen. Auch mit dem Parlament treffen wir uns häufig, v.a. mit gesetzgebenden Ausschüssen. Jüngst haben Parlamentsmitglieder eine Konferenz zum Thema FGM besucht und dort Auszüge der Nationalen Strategie zur Reduzierung von FGM selbst vorgestellt. Wir planen zudem Workshops zur Sensibilisierung gegen FGM mit den aktuell 132 ParlamentarierInnen. Je mehr Unterstützung wir mobilisieren können, desto besser. Leider gibt es aber auch Gegenwind.

Kommt Gegenwind auch aus der organisierten Zivilgesellschaft?

Oh ja, es gibt eine Pro-FGM-Lobbygruppe, zu der u.a. die Gender-Beraterin des ehemaligen Präsidenten und etliche promovierte AkademikerInnen gehören. Das Perfide daran: oft handelt es sich um ausgesprochen gebildete Menschen, die ihren eigenen Kindern FGM niemals antun würden. Sie argumentieren gerne, dass ein Teil der sierra-leonischen oder gar panafrikanischen Kultur verloren gehen und sich die Gesellschaft „verwestlichen“ würde, wenn FGM aufgegeben würde. Für mich ist das doppelbödig und verlogen. Sollen sie doch bei sich selbst anfangen und FGM ihren Töchtern zumuten, wenn sie so große VerfechterInnen der Praktik sind. Ich bin ganz sicher, dass sie dazu nicht bereit wären. Ihr Interesse ist, sich an den Frauengeheimbund anzudocken, um über ihn politische Macht auszuüben. Kürzlich haben sie gemeinsam mit aktiven Beschneiderinnen, sogenannten soweis, gefeiert, dass sich bislang noch Nichts bezüglich FGM geändert hat und auch kein Gesetz dagegen in Aussicht steht.

In Reaktion darauf plant AIM, am 6. Februar 2020 – dem Internationalen Tag zur Abschaffung von FGM – eine großangelegte einwöchige Kampagne gegen FGM zu starten. Wir werden z.B. Radio-Sendungen mit Zuhörerbeteiligung machen. Über das Radio werden in unserem Land immer noch die meisten Menschen erreicht. Höhepunkt wird ein offizielles Meeting mit MinisterInnen, ParlamentarierInnen, Chiefs, religiösen wie traditionellen Führungspersonen und soweis sein, bei dem der Regierung ein Positionspapier für ein Verbot von FGM überreicht werden soll. Schauplatz wird der Distrikt Tonkolili sein, eine Hochburg des Bondo-Kults, der FGM beinhaltet. Wir wollen auch die Pro-FGM Lobbygruppe dazu einladen. Ihre Mitglieder gehören zur städtischen Elite und können sich nicht vorstellen, wie es auf dem Land und dann noch in einem Hochprävalenzgebiet aussieht. Ein Realitätscheck wird ihnen guttun.

Wird wenigstens das Verbot von FGM bei unter 18-jährigen Mädchen eingehalten?

Es hat sich herumgesprochen, dass Beschneiderinnen wegen der Initiierung Minderjähriger mit Geldstrafen belangt werden können. Trotzdem kommt es immer wieder dazu. Auch gab es bereits mehrere Fälle, in denen die Polizei nach der Initiierung Minderjähriger nicht aktiv wurde, weil andere soweis gegen die Bestrafung einer „Schwester“ protestiert hatten.

Grundlegend muss betont werden, dass die Unterzeichnung des Maputo-Protokolls für die Rechte von Frauen in Afrika durch die Regierung von Sierra Leone im Jahr 2015 ohne Vorbehalt war. Laut Maputo-Protokoll muss FGM ganz abgeschafft werden, weil es eine Menschenrechtsverletzung ist und Mädchen und Frauen großen Schaden zufügt. Erst mit der Agenda for Prosperity 2013-2018 (Agenda für Wohlstand 2013–2018 der sierra-leonischen Regierung zur Armutsreduzierung und landesweiten Erreichung eines mittleren Einkommensniveaus, die auch für Geschlechtergerechtigkeit plädierte) kam die Idee auf, einen „Kompromiss“ einzugehen: auf einmal hieß es, FGM müsse nur dann verboten und verhindert werden, wenn es vor Erreichung des „age of consent“ (Alter, ab dem die eigene Zustimmung möglich ist), also vor dem 18. Lebensjahr eines Mädchens, durchgeführt würde. AIM und weitere NRO in Sierra Leone, die sich für die Abschaffung von FGM einsetzen, halten das für problematisch: zum einen kann von Zustimmung im eigentlichen Sinn keine Rede sein, denn Mädchen, die sich gegen FGM entscheiden, werden in weiten Teilen des Landes immer noch stigmatisiert und sozial isoliert. Das kann von Hänseleien im Freundeskreis über öffentliche Anfeindungen und Erniedrigungen bis hin zu ernsthaften Problemen reichen, einen Ehepartner zu finden. Zum anderen lenkt der Fokus auf das age of consent davon ab, dass die ehemalige Regierung bereits der vollständigen Abschaffung von FGM zugestimmt hat. Das weiß nur fast niemand. AIM klärt daher bewusst über die Inhalte des Maputo-Protokolls auf. Wir glauben, dass alle Menschen in Sierra Leone – von der Bäuerin über den Imam oder Priester bis hin zum Chief - dazu beitragen können, FGM zu beenden, ohne das Zutun von PolitikerInnen.  

Wie kann Veränderung genau erreicht werden?

Das eigene Denken und Verhalten zu ändern ist nie einfach, hier in Sierra Leone funktioniert das aber am besten in Kombination mit Entwicklungsinitiativen. Die Menschen wünschen sich bessere Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsplätze. Viele Menschen gerade auf dem Land sind z.B. nicht mehr bereit, ihre Steuern zu bezahlen, weil die öffentliche Versorgung mangelhaft oder gar nicht vorhanden ist. Sie wollen Wandel und fragen sich, wozu sie zur Kasse gebeten werden, wenn sich Nichts verbessert. AIM mobilisiert deshalb das Ministerium für soziale Sicherheit, Gender und die Belange von Kindern, endlich die Nationale Strategie zur Reduzierung von FGM einzuführen und das mit Entwicklungsprojekten im Gepäck. Die Regierung hat wichtige Partner wie Unternehmen und internationale NRO an ihrer Seite, die letztere finanzieren können. Sie müssen nur eingebunden werden und der Staat muss eine Vision und konkrete Pläne vorlegen. Veränderungen würden dann von den Menschen mitgetragen und leichter erreicht.  

Was tut AIM selbst für den Schutz von Mädchen?

Ich bekomme fast jeden Tag Anrufe von Mädchen, die von FGM, Frühverheiratung oder anderer Gewalt bedroht sind und Hilfe brauchen. Oder andere Leute rufen im Namen der Mädchen bei mir an. Ich informiere dann zunächst die Einheit der sierra-leonischen Polizei zur Unterstützung von Familien (Family Support Unit).

Wenn das Mädchen von FGM bedroht ist und noch nicht dazu gezwungen wurde, schreitet die Polizei ein und nimmt das Mädchen in Obhut. AIM setzt sich gleichzeitig mit der Familie des Mädchens in Kontakt und versucht den Konflikt friedvoll im Interesse des Mädchens zu lösen. Wenn alle Einigungsversuche scheitern, informiert AIM das Sozialamt und die Eltern und bringt das Mädchen im Schutzhaus in Lunsar, das TDF unterstützt, unter. Dort kann das Mädchen sicher und unversehrt aufwachsen und ohne Unterbrechung weiter zur Schule gehen.

Wenn das Mädchen bereits beschnitten wurde, bringt die Polizei es ins Krankenhaus, wo es medizinisch notversorgt wird und die erforderlichen Schutzimpfungen, z.B. gegen Tetanus, bekommt. Leider macht es keinen Sinn, einen Fall von Zwangsverstümmelung vor den Staatsrat zu bringen, der dann entscheidet, ob ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird. Bislang hat der Staatsrat noch nie für einen Prozess entschieden, denn FGM ist nach sierra-leonischem Gesetz nicht verboten. Die Realität sieht so aus: die Akten der Betroffenen verschwinden ungelesen im Archiv.

FGM schafft übrigens nicht nur körperliches und seelisches Leid, sondern auch große Armut – Bondo-Zeremonien sind exorbitant teuer: von den Eltern des Mädchens wird erwartet, eine Feier zur Vorbereitung der Beschneidung auszurichten, zu der nicht nur das gesamte Dorf, sondern auch die Nachbardörfer – ob eingeladen oder nicht – erscheinen. Außerdem muss das Mädchen neu ausgestattet werden. Mindestens drei Outfits traditioneller Kleidung sind üblich, alle von höchster Qualität, und die dazu gehörigen Accessoires. Für das Initiationsritual sind Essen und Alkohol in größeren Mengen zu beschaffen. Das allein kann eine Familie schon drei Ernten kosten und damit ist das Teuerste – das Honorar für die Beschneiderin – noch nicht abgegolten. Oft bleibt den Eltern nach der Initiation nichts Anderes übrig als die eigenen Kinder von der Schule abzumelden, weil dafür kein Geld mehr bleibt. Manche Mädchen werden sogar auf den Strich geschickt, sofern sie nicht unmittelbar heiraten müssen, um wieder an Geld zu kommen. Gerade Menschen auf dem Land sind oft erleichtert, wenn AIM dort Aufklärungsarbeit über die Folgen von FGM leistet. Viele möchten ihre wenigen Ressourcen lieber in die Bildung ihrer Kinder investieren als in FGM, fühlen sich von der Dorfgemeinschaft aber unter Druck gesetzt und wollen ihre Töchter vor dem gesellschaftlichen Abseits schützen.

Wir binden übrigens auch etliche Jungen und Männer in unsere Arbeit ein, ob als Jugendbotschafter für Menschenrechte an Schulen, change agents (Veränderungsmanager) in Dorfgemeinden, Workshops-Leiter oder solidarische Chiefs.

Von März 2016 bis November 2017 warst du selbst Stellvertretende Ministerin für soziale Sicherheit, Gender und die Belange von Kindern. Was waren die größten Erfolge und Herausforderungen in deiner Amtszeit?

Der größte Erfolg war sicher die Entwicklung der Nationalen Strategie zur Reduzierung von FGM. Ich konnte alle Forderungen, die AIM seit Jahren an die Regierung gestellt hatte und die für unsere Arbeit so immens wichtig sind, darin unterbringen. Außerdem habe ich die Strategie offiziell dem Kabinett, ParlamentarierInnen, religiösen und traditionellen Führungspersonen, DFID und Irish Aid (den Entwicklungsprogrammen der britischen bzw. irischen Regierung) vorgestellt. Dieses Meeting fand ohne das Wissen der Ministerin statt da sie erklärte Befürworterin von FGM war. Ich hatte in diesem Fall keine Wahl: hätte ich der Hierarchie Folge geleistet und sie vorher gefragt, wäre das Meeting untersagt worden.

Die größte Herausforderung war ganz sicher, dass die Ministerin und ich als ihre Stellvertreterin mit Blick auf FGM völlig konträre Positionen vertraten. Das eigentliche Problem war aber der Präsident. Obwohl er und fast das gesamte Kabinett den Ansatz von AIM mittrugen, bezog er nicht klar Stellung. Das fing bei der Entscheidung an, zwei Frauen in sein Kabinett zu berufen, die hinsichtlich FGM das genaue Gegenteil erreichen wollten. Ich wurde ja nicht gewählt und habe auch nie kandidiert, ich wurde ins Amt berufen. Selbst nachdem die Ministerin dazu übergangen war, die Auseinandersetzungen mit mir öffentlich auszutragen, sprach der Präsident kein Machtwort. 2017 wusste er die Lage nicht anders zu entschärfen, als uns Beide des Amtes zu entheben. Ich vermute fast, dass die Ministerin als ehemalige Journalistin über brisante Informationen gegen den Präsidenten verfügte und er sie deshalb schützte, aber das ist und bleibt natürlich Spekulation. Ganz sicher ist aber, dass die Ministerin den Präsidenten mehrfach warnte, Nichts gegen FGM zu unternehmen, da ihn das die nächste Wahl kosten würde. Es war zudem bekannt, dass die Ministerin selbst Ambitionen auf die Präsidentschaft hatte und sich deshalb um jeden Preis die Unterstützung der soweis sichern wollte. Mit ihrer eigenen Überzeugung hatte das wenig zu tun, es ging vielmehr um strategische Allianzen. Ihrer eigenen Tochter etwa hat die Ministerin FGM erspart. Dass dieses Paradox keinen Protest oder zumindest Skepsis bei den Beschneiderinnen ausgelöst hat, liegt v.a. daran, dass soweis i.d.R. aus sehr einfachen Verhältnissen kommen. Allianzen mit dem Frauengeheimbund dienen gebildeten, reichen Frauen seit jeher dazu, Macht über das Leben von ungebildeten, armen Frauen auszuüben und diese angesichts deren großer Anzahl maximal auszudehnen. Jetzt arbeitet die ehemalige Ministerin übrigens wieder als Journalistin. Sie wurde unter Maada Bio nicht erneut ins Kabinett berufen.

Hättest du erneut Interesse an einem politischen Amt?

Aktuell rufen mich sowohl die Regierungspartei als auch die Opposition an und wollen mich für ihre Reihen gewinnen. Sie wissen, dass ich hart arbeite und beharrlich an einer Sache dranbleibe, um sie schließlich durchzusetzen. Was AIM aufgebaut hat, beeindruckt sie. Ich antworte auf diese Lockrufe mit der immer gleichen Frage: „Seid ihr bereit, über FGM zu sprechen?“. Wenn die Antwort darauf „Nein“ ist oder vages Gerede, lehne ich ab. Wir müssen endlich aufhören uns selbst zu belügen. Wir können nicht selbst gebildet sein, unsere eigenen Töchter schützen, FGM persönlich ablehnen und es gleichzeitig öffentlich verteidigen oder stillschweigend tolerieren. Auch der amtierende Präsident möchte mich treffen. Das machen wir auch, sage ich ihm, unter der Bedingung, dass FGM auf den Tisch kommt. Wenn dann noch die Nationale Strategie zur Reduzierung von FGM von der Regierung angenommen und umgesetzt wird, schmeiße ich seinen nächsten Wahlkampf. Ich weiß, dass die Menschen für ihn stimmen würden, wenn wir Bewusstseinsbildung mit Entwicklungsinitiativen verquicken.

Was ist deine Vision für die Zukunft?

Ich glaube an starke, furchtlose Frauen in Sierra Leone, die selbstbewusst entscheiden, sich vor Diskriminierung, Gewalt und Machtmissbrauch zu schützen und dies – falls nötig - auch für ihre Töchter und andere Frauen tun. Echte Veränderung fängt in den Köpfen und Herzen der Menschen an. Natürlich sichert ein Gesetz die eigenen Rechte ab, ist ein hohes Gut und erstrebenswert. Trotzdem: Einstellungsänderungen haben wenig mit Politik sondern vor allem mit Menschen zu tun. Deshalb müssen wir auch nicht auf ein Gesetz warten: Veränderung ist jetzt schon möglich!

 

Unterstützt jetzt die wichtige Arbeit von AIM in Sierra Leone – damit mehr Mädchen und Frauen wirksam vor weiblicher Genitalverstümmelung geschützt werden und die Regierung endlich ein Gesetz gegen FGM erlässt!

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