Einstellungen ändern sich auch ohne Gesetz - Frauenrechtsaktivistin Rugiatu Turay aus Sierra Leone im Interview

AIM-Gründerin Rugiatu Turay kämpft für ein Ende von FGM - auch ohne Gesetz. Foto: © TERRE DES FEMMESAIM-Gründerin Rugiatu Turay kämpft für ein Ende von FGM - auch ohne Gesetz. Foto: © TERRE DES FEMMESJeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

So besagt es Artikel 2 des Deutschen Grundgesetzes. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht, das in viele Verfassungen weltweit Eingang gefunden hat. Nicht aber in die von Sierra Leone. Kein Gesetz schützt dort bis heute vor weiblicher Genitalverstümmelung. Warum nicht? Wie ist die Lage für Mädchen und Frauen aktuell?

IZ-Referentin Birgitta Hahn hat Rugiatu Turay, Gründerin und Leiterin der TDF-Partnerorganisation Amazonian Initiative Movement (AIM), im November 2019 in Sierra Leone getroffen und ihr diese Fragen gestellt...

 

 

Unterstützt jetzt die wichtige Arbeit von AIM in Sierra Leone – damit mehr Mädchen und Frauen wirksam vor weiblicher Genitalverstümmelung geschützt werden und die Regierung endlich ein Gesetz gegen FGM erlässt!

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