Besuch von Netty Musanhu, einer Frauenrechtsaktivistin aus Simbabwe

v.l.n.r.: Marion Körbel, Christa Stolle, Netty Musanhu, Katrin Schwedesv.l.n.r.: Marion Körbel, Christa Stolle, Netty Musanhu, Katrin SchwedesEs war ein beeindruckendes Zusammentreffen am 15.10.14 zwischen Netty Musanhu, Direktorin von Musasa, der größten Frauenrechts­organisation Simbabwes, Marion Körbel vom Weltfriedensdienst, Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES und Katrin Schwedes, Leiterin der TDF-Beratungsstelle.

Musasa setzt sich durch direkte Beratung, Aufnahme in Frauenhäuser, Lobby- und Kampagnenarbeit, für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen in Simbabwe ein.

Bei unserem Gespräch bemerkten wir vor allen Dingen eines: unsere Gemeinsamkeiten, sowohl was unsere Ziele angeht als auch die Herausforderungen, mit denen wir uns konfrontiert sehen. „Vor allen Dingen die Finanzierung der Frauenhäuser ist problematisch“ erzählte Netty Musanhu, da viele GeldgeberInnen aus der „Entwicklungszusammenarbeit“ lieber in Projekte investieren, die auf strukturelle Veränderungen und nicht „nur“ auf direkte Hilfe abzielen.

Dabei ist es unheimlich wichtig, Gewaltbetroffenen Frauen auch direkt einen Ausweg aus ihrer Situation zu ermöglichen. Musasa tut dies mit viel Durchhaltevermögen: im Jahr 2013 hat die Organisation sage und schreibe 15.000 Frauen beraten und/oder in ihren Frauenhäusern aufgenommen.

„Nutze das Recht, um Gewalt an Frauen zu beenden“ steht auf Shona (einer der drei Amtsstprachen in Simbabwe) auf dem Banner, was uns Netty Musanhu als Dankeschön für ihren Besuch überreichte.

Ganz in diesem Sinne hoffen wir auch weiterhin mit Musasa in Kontakt zu bleiben, um gemeinsam die Stärkung der Rechte von Mädchen und Frauen weltweit voranzutreiben.

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