Aktuelles zum Thema Gleichberechtigung und Integration

Fachveranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus „Frau Leben Freiheit“ – Unterstützung der feministischen Frauenrevolution im Iran

2023 01 25 Fachveranstaltung ÜPFI Am 25.01.2023 hat TERRE DES FEMMES als Bündnisorganisation bei der Fachveranstaltung zur feministischen Revolution im Iran im Berliner Abgeordnetenhaus mitgewirkt. Die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. (ÜPFI) organisierte in Kooperation mit einer ExpertInnenrunde aus 12 iranischen und afghanischen Frauen- und MenschenrechtsaktivistInnen sowie weiteren Organisationen die Fachveranstaltung zum Iran.

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WOMEN‘S MARCH

Bild1TERRE DES FEMMES in Solidarität mit Frauen im Iran

Am 10.12.2022, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, hat TERRE DES FEMMES zum Women´s March in Berlin mit ihren BündnispartnerInnen Frauen für Freiheit e.V., Simorgh-Gruppe und der Überparteilichen Fraueninitiative (ÜPFI) aufgerufen, damit die massiven Frauen- und Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes weiterhin sichtbar bleiben. Bundesweit fanden in Stuttgart, München, Hamburg, Köln und Frankfurt weitere Frauenmärsche statt, koordiniert von der Initiative International Women in Power der Kulturbrücke Hamburg e.V.

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Abschluss-Grillfest des Projekts Stark!: Väter und Töchter blicken zurück auf lehrreiche Abenteuer

Bild1© Erman AksoyAm Samstag, der 03.12.22, trafen sich alle Teilnehmenden des Projekts Stark! zu einem großen Abschlusstreffen.  Das Grillfest fand trotz Schnee im Garten des Kreafithauses in Lichtenberg statt. Bei Minusgraden konnte man sich mit Punsch, Grillwürstchen und Lagerfeuer aufwärmen. Nach vier Durchgängen endet nun das Projekt Stark! und zu diesem Anlass erschienen zahlreiche Väter und Töchter, die Familie und FreundInnen mitbrachten. Zusammen wurde noch einmal auf die gemeinsam verbrachte Zeit und die geteilten Erlebnisse zurückgeblickt.

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An die Trommeln: Ein musikalischer Ausklang im Projekt „STARK!“

17022022 Trommeln STARK© TERRE DES FEMMESAm Nachmittag des 17. Dezember 2022 kamen zum letzten Mal Töchter und Väter aus dem Projekt „STARK!“ zusammen. Auf dem Programm stand dieses Mal Trommeln mit Jeanette Kirsch im groove in Berlin-Neukölln.

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Singen, tanzen und schauspielern als Beruf – STARK!-Workshop mit einer Musicaldarstellerin

Eine am workshopteilnehmendes Mädchen und ihr Vater zeigen eine kreative Theatereinlage© TERRE DES FEMMES„Was muss eine Musicaldarstellerin können?“, fragte Franziska Pietsch, Gesangslehrerin und Musicaldarstellerin aus Berlin. „Alles!“, war die Antwort der Mädchen im Projekt „STARK!“ beim Workshop zu künstlerischen Berufen am 24. November 2022 in der blu:boks in Berlin. Gemeinsam mit Projektreferentin Désirée Birri lernten die Mädchen und ihre Väter, was es heißt, auf der Bühne zu stehen.

Zu Beginn des Workshops gab Franziska Pietsch einen Überblick über die Geschichte des Musicals und die verschiedenen Genres, die Gesang und Schauspiel verbinden. Sie erklärte die Unterschiede zwischen Oper, Operette und Musical und betonte die verschiedenen Stellenwerte, die das Musical beispielsweise in Deutschland und den USA hat.

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Die feministische Revolution im Iran - Interview mit Monireh Kazemi

In den 1960er Jahren im Iran geboren, musste Monireh Kazemi Mitte der 1980er Jahren nach Deutschland fliehen. Auf Grund ihrer Haltung zum iranischen Regime drohte ihr damals Gefahr und sie fand in Deutschland eine neue Heimat. Hier setzt sie sich weiterhin für Frauenrechte und Selbstbestimmung ein und hält Verbindung zu AktivistInnen im Iran. Sie ist  Städtegruppen-Koordinatorin „Rhein-Main“ bei TERRE DES FEMMES. Monireh Kazemi (c) privatMonireh Kazemi (c) privat

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Ziel: Loslassen – Workshop im STARK!-Projekt zum Thema Pubertät

IMG 7500© TERRE DES FEMMES„Wann musstet ihr schon einmal loslassen?“ Diese Frage stellte das Projektteam, bestehend aus TDF-Referentin Désirée Birri und Sozialarbeiter Mozafer Kabbar, den Vätern zu Beginn des STARK!-Treffens am 10. November 2022 im Refugio Berlin.

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Mit Pinsel und Farbe: Töchter und Väter gemeinsam kreativ

IMG 20221029 131724© TERRE DES FEMMES            Am Samstag, den 29. Oktober 2022, konnten die Töchter und Väter im Projekt „STARK!“ ihre Kreativität beim Bemalen von Keramik unter Beweis stellen. An dem sonnigen Vormittag betrat die 24 Personen große Gruppe die Werkstatt „Paint your Style“ am Mehringdamm in Berlin.

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„Ihr habt viel mehr Möglichkeiten – nutzt sie!“

Eines der Mädchen arbeitet mit einem Akkuschrauber© TERRE DES FEMMESBeim Treffen der vierten Gruppe des Projekts „STARK!“ am 20. Oktober 2022 im Refugio Berlin drehte sich alles um das Thema Rollen- und Berufsbilder. Die gelernte Metallgestalterin und Geschäftsinhaberin der Rixdorfer Schmiede Gabriele Sawitzki nahm die Töchter und Väter mit in die Welt des Metallbaus.

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„Mich macht das traurig, ich fühle mich so machtlos.“ – Der STARK!-Workshop zum Thema sexualisierte Gewalt löste viele Emotionen aus

3 final© TERRE DES FEMMESDer gefährlichste Ort für Frauen ist ihr eigenes Zuhause. Mehr Übergriffe geschehen in den eigenen vier Wänden als bei dem berüchtigten Gang durch den dunklen Park. Dennoch ist die Hürde, über häusliche und sexualisierte Gewalt zu sprechen, noch immer groß. Um die Väter des STARK!-Projektes dafür zu sensibilisieren, dass sexualisierte Gewalt vor allem im Freundes- oder Bekanntenkreis, im Sportverein oder der Familie geschieht, und um sie zum Dialog mit ihren Töchtern anzuregen, hat das Projektteam von TERRE DES FEMMES am 29.09.2022 einen Workshop zu diesem Thema veranstaltet.

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Spiele, Spaß, Sport: Väter-Töchter-Kajak-Tour

DSC046734 Kopie© Erman AksoyAm 24. September 2022 ging es für die Mädchen und ihre Väter im Projekt „STARK!“ bei grauem Herbstwetter aufs Wasser. In Doppel-Kajaks und mit Guide Helge von Kajak Berlin Tours haben sie zusammen mit der Projektreferentin die Stadt aus einer neuen Perspektive erkundet.

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Vater-Tochter-Beziehung: Was macht sie so besonders? – Der erste Workshop mit der vierten Gruppe im Projekt „STARK!“ lud zur Reflexion ein

WhatsApp Image 11.07.14© TERRE DES FEMMES Am Abend des 1. September 2022 trafen sich die Väter der vierten Gruppe im Projekt „STARK!“ zu ihrem ersten gemeinsamen Workshop im Refugio in Berlin-Neukölln. Im Mittelpunkt standen die eigene Rolle als Vater und die Beziehung zu den Töchtern.

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Die letzte Runde im Projekt „STARK!“ hat begonnen

 

DSC04501© Erman AksoyAm 28. August 2022 startete das Projekt „STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung“ in die vierte und letzte Runde. Am Sonntagvormittag trafen sich die Mädchen und ihre Väter sowie das Projektteam zu einem ersten Kennenlernen im Refugio in Berlin.

Die Teilnehmenden trafen in lockerer Runde bei Tee und Keksen aufeinander. Schnell war das Eis gebrochen und die Mädchen begegneten sich mit Offenheit und Neugierde, während die Väter beim Kaffeetrinken ins Gespräch kamen.

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„Wir fühlen uns allein gelassen“

Am 30.08.2022, kommen Lehrkräfte aus acht Bundesländern zum 3. Netzwerktreffen zusammen, um sich zum Thema „Kinderkopftuch“ auszutauschen, zu diskutieren und zu vernetzen.

Das Online Treffen startet mit Fatma Özdağlar, 26, studentische Beauftragte für Diversitätsförderung an der Berliner Charité. Sie berichtet von ihrer eigenen Schulzeit in Neukölln, von religiösem Mobbing, Überforderung von Lehrkräften sowie Mitschülern, die schon früh ein patriarchales Rollenverständnis verinnerlicht haben. So schildert sie, wie Mädchen, die bereits ein „Kinderkopftuch“ trugen von den männlichen Mitschülern angehalten wurden als „ehrbare“ Muslimin noch mehr darauf zu achten nicht mit Jungs zu sprechen und ebenfalls ihre Handgelenke zu bedecken. Lehrkräfte taten dies als Neckerei ab oder ignorierten die Situation. Rückblickend kann Frau Özdağla das Verhalten ihrer damaligen Lehrkräfte besser nachvollziehen und einordnen. Sie meint, man komme schnell an seine Grenze, falls man keine Aufklärung und Sensibilisierung erhalten habe und auf dem Schulhof mit diesem Verhalten konfrontiert sei. Im gemeinsamen Austausch berichten die Lehrkräfte von Ihren Beobachtungen und schildern beispielsweise wie Mädchen mit muslimischem Hintergrund, die kein sogenanntes „Kinderkopftuch“ trugen, sich immer wieder gegenüber MitschülerInnen dafür rechtfertigen mussten. Die Lehrkräfte betonen die Wichtigkeit von Informationen, unterstützende Aufklärungsarbeit und klaren Regelungen. Insbesondere da viele die Situation vor Ort als extremer einstufen und die falsch verstandene Toleranz ein Problem sei. Oft seien sie mit diesen zusätzlichen Problemen im Schulalltag allein gelassen. Eine Realschullehrerin aus Süddeutschland fordert, dass die Politik aufhört Probleme auszusitzen. Den Lehrkräften geht es auch darum die männlichen Schüler miteinzubeziehen. So argumentieren Eltern für das sogenannte Kinderkopftuch, damit seien ihre Töchter vor sexualisierten Übergriffen geschützt. Die Lehrkräfte waren sich einig, dass hier angesetzt werden muss, da nicht die Kleidung eines Mädchens damit zu tun habe, sondern allein das patriarchale Frauenbild von Jungen und Männern.

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Ein sommerlicher Abschied: Die dritte Runde des Projektes „STARK!“ geht zu Ende

Am 25.06.2022 haben sich die Töchter und Väter der dritten „STARK!“-Gruppe nach fünf gemeinsamen Monaten bei einem entspannten Barbecue im Familienzentrum am Nauener Platz in Berlin-Wedding zum vorerst letzten Mal getroffen. Die Teilnehmenden haben noch einmal viel gelacht, intensiv reflektiert und auf die spannenden gemeinsamen Erlebnisse zurückgeblickt.Kinder auf der Bank© TERRE DES FEMMES

Während Mozafer Kabbar aus dem Projektteam den Grill anwarf, haben sich die anderen Erwachsenen in lockerer Atmosphäre unterhalten. Auch Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, war beim Treffen dabei und lernte die Gruppe zum Abschluss kennen. Die Töchter haben die Gelegenheit genutzt, den Außenbereich zu erkunden und sich auszutoben. Ein Mädchen hat den leichten Abhang genutzt, um die Geschwindigkeit eines Bobbycars ausgiebig zu testen. Anschließend wurde mit Tofu-, Halal- und Rostbratwürstchen sowie Couscous-Salat der erste Hunger gestillt. Auch die Naschkatzen sind nicht zu kurz gekommen: Projektteilnehmer Muataz hat alle mit einer selbstgemachten Erdbeertorte überrascht. Der gelernte Konditor hat sich auf diese Weise bei den anderen Vätern und Töchtern sowie dem Projektteam bedanken wollen.

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