Aktuelles zum Thema Gleichberechtigung und Integration

Unsere CONNECT-Patenschaft: Haifa und Ich. Ein Bericht von Carla.

Haifa und Carla. Foto: © TERRE DES FEMMESHaifa und Carla. Foto: © TERRE DES FEMMESHaifa und ich lernten uns im April 2018 kennen. Ich stieß auf eine junge, selbstbewusste und starke Frau. Besonders in den ersten Monaten trafen wir uns mehrmals in der Woche. Zum Kaffee trinken und quatschen oder zum Austausch über Fragen, die sich natürlich anstauten seitdem Haifa in Berlin lebt. Besonders die Wohnungssituation belastete Haifa immer sehr. Es waren für mich sehr schöne Monate und Haifa ist mir als Freundin sehr ans Herz gewachsen.

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Lea lässt ihr Jahr als CONNECT-Patin Revue passieren. Ein Abschlussbericht.

Mozdah LeaMozdah und Lea. Foto: © TERRE DES FEMMESNach einem etwas holprigen Start haben meine Tandempartnerin Mozdah und ich uns zum ersten Mal im Juni 2018 getroffen und waren uns zum Glück auf Anhieb sympathisch. In den ersten Monaten haben wir uns erst einmal näher kennengelernt, viel zusammen Deutsch gelernt und uns auch viel über unsere jeweiligen Heimatländer ausgetauscht. Inzwischen spreche ich mit Mozdah – wie mit jeder anderen Freundin auch – über alle möglichen Themen wie Beziehungsprobleme, Sorgen wegen der Kinder und ähnliches.

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„Was bist du denn für ein Mann?“ – Rollentausch beim 3. CONNECT-Gruppentreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

Am Dienstag, den 17. September 2019, haben CONNECT-Projektreferentin Désirée Birri und Gesa Birkmann, TERRE DES FEMMES-Bereichsleitung, die Patinnen aller sechs CONNECT-Zyklen zu einem offenen Austausch in entspannter Atmosphäre in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. Im Zentrum des Abends standen die Erfahrungen und schönen Momente der Patenschaften, aber auch die Hürden und Sorgen.

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Hoch hinaus: CONNECT-Tandems im Hochseilgarten

Teilnehmerinnen der Klettertour. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerinnen der Klettertour. Foto: © TERRE DES FEMMESBei über 30 Grad haben sich am 31. August 2019 Teilnehmerinnen des CONNECT-Patinnenprojekts mit geflüchteten Frauen in Berlin im Waldhochseilgarten Jungfernheide getroffen. Gemeinsam wollten sie an diesem Sommertag Mut beweisen und Spaß haben.

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Pressekonferenz: Verbot des „Kinderkopftuchs“ ist verfassungskonform!

v.l.n.r. Prof. Dr. Martin Nettesheim, Dr. Necla Kelek, Jürgen Dieter Böhm, Dr. Lale Akgün, Christa Stolle. Foto: © Holger Boeningv.l.n.r. Prof. Dr. Martin Nettesheim, Dr. Necla Kelek, Jürgen Dieter Böhm, Dr. Lale Akgün, Christa Stolle. Foto: © Holger BoeningAm 29.08.2019 fand im Bundespresseamt eine von TERRE DES FEMMES veranstaltete Pressekonferenz im Rahmen der Petition „DEN KOPF FREI HABEN!“. statt. Nachdem Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle die zahlreichen PressevertreterInnen, die anwesenden Vorstandsfrauen sowie die geladenen Podiumsgäste begrüßt hat, führte Moderatorin Nina Coenen durch die Veranstaltung. Das zentrale Element der Pressekonferenz stellte ein verfassungsrechtliches Gutachten von Herrn Prof. Nettesheim dar, welches die Verfassungskonformität eines Verbots des sogenannten Kinderkopftuchs deutlich belegt. Dieses von TERRE DES FEMMES in Auftrag gegebene Gutachten stellt die erste verfassungsrechtliche Auseinandersetzung mit der Thematik des „Kinderkopftuchs“ dar. Somit übernimmt TERRE DES FEMMES eine wichtige Vorreiterrolle im Diskurs um gleichberechtigte Entwicklungsmöglichkeiten für alle Schülerinnen!

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CONNECT-Vernetzungstreffen: Die neuen Tandems lernen sich kennen

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESBei bestem Wetter lud das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri, Hannah Sommerschuh, Alisa Maj Kimpel und Lea Hege, am 10. August 2019 die Teilnehmerinnen des Patinnenprojekts CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen in die Ulme 35 in Berlin-Westend ein. Vor allem die neuen Tandems erschienen zahlreich und trafen auf Tandems der ersten Stunde. Die buntgemischte Gruppe begegnete sich zum ersten Mal, lernte sich kennen und vernetzte sich.

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„Ich will mal so werden wie du.“ – Das 2. CONNECT-Austauschtreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESAm 4. Juli 2019 hat Désirée Birri, Projektreferentin im Referat Gleichberechtigung und Integration, die CONNECT-Patinnen in die TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle eingeladen. In kleiner und gemütlicher Runde sind die Frauen über Frust, Freundschaft und Fortschritte ins Gespräch gekommen.

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TERRE DES FEMMES kritisiert neue Beschlüsse des Bundestags: Fatale Folgen für asylsuchende Frauen

Am 07. Juni 2019 beschloss die Bundesregierung im Schnellverfahren eine Reihe von Gesetzen zu Asyl, Abschiebung und Einwanderung, die schwere Folgen für asylsuchende Frauen mit sich bringen.

Zum einen wurde das Gesetz zur Entfristung des Integrationsgesetzes verabschiedet, in welchem die Wohnsitzauflage für internationale Schutzberechtigte verankert ist. 

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Nein zu Polygamie in Deutschland

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESDie Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes veröffentlicht. Im ursprünglichen Gesetzentwurf der Innenministerkonferenz war ein Verbot der Mehrehe bei Einbürgerungen vorgesehen. Seehofer möchte, dass bei der Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse, insbesondere die Beachtung des Verbots der Polygamie, eine notwendige Voraussetzung für die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit ist.

Wie die Welt am Sonntag am 06.05.2019 berichtete, hat die Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) der Forderung zum Verbot der Mehrehe bei Einbürgerungen des Bundesinnenministers Horst Seehofer jedoch nicht zugestimmt. Das Justizministerium bestätigte, dass „eine inhaltliche Prüfung der Forderungen der Innenministerkonferenz durch das eigene Haus bislang nicht stattgefunden habe“.

Wie das Innenministerium nun ankündigte, solle es zügig Änderungen im Staatsangehörigkeitsgesetz geben, mit denen die Mehrehe „eindeutig ausgeschlossen“ werden soll. Ein neuer Gesetzesentwurf seitens des Innenministeriums ist für Fühherbst 2019 geplant.

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Schauspielerei und Fotoshooting – das zweite CONNECT Vernetzungstreffen 2019

Foto: © Mey Semtati Foto: © Mey Semtati Am 13. April 2019 trafen sich ein weiteres Mal die Tandems zum regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen in der Alten Kantine in Wedding. Auf dem Gelände der ehemaligen BVG-Werkstätten, wo früher die ArbeiterInnen gemeinsam gegessen und ihre Pausen genossen haben, hatten die CONNECT-Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich zu vernetzen, gemeinsam zu feiern und einfach Spaß zu haben.

Neben guter Laune brachten die Frauen auch reichlich Appetit mit, weswegen der Nachmittag nach einer kurzen Begrüßung durch das CONNECT-Team Désirée Birri, Nadine Kleineidam und Nicole Holstein mit Gesprächen am Buffet begann.

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CONNECT: Raus aus der Flüchtlingsunterkunft – Bowling mit Kind und Kegel

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESRaus aus der Flüchtlingsunterkunft, bekannte Gesichter treffen, neue Kontakte knüpfen, gemeinsam freie Zeit verbringen und die Alltagssorgen vergessen. Aus diesen Gründen hat das CONNECT-Team am 30.03.2019 die Projektteilnehmerinnen ins Bowlingcenter Strike Lanes eingeladen. Mit von der Partie waren neben zwölf Frauen auch fünf Kinder.

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„Da sein und einen langen Atem haben“ – das erste CONNECT-Gruppentreffen 2019

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMESBeim ersten Gruppentreffen im neuen Jahr stand am 26. März 2019 der Austausch im Mittelpunkt. Das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri und Nadine Kleineidam, hat die Patinnen in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen, um in vertrauter Atmosphäre intensiv über die Erfahrungen in der Patenschaft zu sprechen.

Jahresrückblick

„Jetzt wird alles besser!“, das dachte sich Chadia als sie Kerstin das erste Mal gesehen hat. So hat es ihr Chadia später verraten. Kerstin und Chadia sind seit über einem Jahr in Kontakt. Anfangs sind sie zusammen häufig zu Ämtern und Behörden gegangen. Gemeinsame Essen, auch mit den Kindern, gab es viele. Aktuell treffen sie sich einmal pro Woche zum Deutschlernen in einem Café auf halber Strecke.

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Positionspapier zu Polygamie in der Bundesrepublik Deutschland

Für TERRE DES FEMMES ist Polygamie eine Frauenrechtsverletzung. In vielen Teilen der Welt sind Mehrehen immer noch erlaubt oder werden zumindest geduldet. Polygamie diskriminiert und benachteiligt Frauen, besonders die zweiten und dritten Ehefrauen und deren Kinder. In vielen islamischen Ländern hat die Scharia mehr Bedeutung als das zivile staatliche Gesetz.

In Deutschland ist Polygamie verboten, gilt als Straftat und verstößt gegen das Prinzip der Gleichberechtigung. Häufig wird dies jedoch durch den Familiennachzug umgangen. Natürlich ist eine Familien-Zusammenführung notwendig und sinnvoll um eine erfolgreiche Integration zu gewährleisten, dennoch muss darauf geachtet werden, dass die Grundsätze unserer Demokratie nicht verletzt werden.

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Erfolgreich weiter: Das Berliner Patinnenprojekt CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen wird bis Ende des Jahres verlängert

Das Patinnenprogramm CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen geht in die Verlängerung und zwar bis Ende dieses Jahres! Dank der Förderung durch Aktion Mensch kann TERRE DES FEMMES neue Ehrenamtliche mit geflüchteten Frauen zusammenbringen und bis einschließlich Dezember 2019 betreuen.

CONNECT – Ein Projekt von TERRE DES FEMMES.

Der Bedarf nach Unterstützung seitens der geflüchteten Frauen ist nach wie vor sehr groß. CONNECT ist eine Plattform von Frauen für Frauen, wobei Unterstützung, Empowerment und Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund stehen. Bisher konnten immense Fortschritte erzielt werden, die nicht nur für TERRE DES FEMMES tolle Erfolge sind, sondern vielmehr einen großen Mehrwert für das Leben der einzelnen Frauen darstellen. Verbesserte Deutschkenntnisse, neue Mobilität oder auch der Umzug in eine Privatwohnung sind neben den neuen Freundschaften, die entstanden sind, einige wenige Beispiele.

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TERRE DES FEMMES unterstützt Frauenrechtskampagne gegen "World Hijab Day": #NoHijabDay #FreeFromHijab

Foto: © gilitukha -  stock.adobe.com Foto: © gilitukha - stock.adobe.comTERRE DES FEMMES kritisiert den sogenannten World Hijab Day und solidarisiert sich mit allen Mädchen und Frauen, die gegen ihren Willen verschleiert werden!

Eine kleine Gruppe von amerikanischen Aktivistinnen hat 2013 den sogenannten World Hijab Day am 1. Februar initiiert, um zu zeigen, dass der Hijab keine Unterdrückung sei. Auch 2019 sind nicht-muslimische Frauen und muslimische Frauen ohne Kopftuch aufgefordert, sich für einen Tag zu verschleiern und mit dem Hashtag #FreeInHijab für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen.

Doch die Aktion ging nach hinten los. Mehrheitlich haben mutige Frauen aus Saudi-Arabien und der ganzen Welt den Hashtag übernommen und als Sprachrohr benutzt, über ihren Alltag aufzuklären: Sie tragen den Hijab nicht freiwillig. Sie können nicht selbstbestimmt entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen möchten oder nicht. Im Gegenteil: sie werden gezwungen, geschlagen, erpresst und bedroht, um den Vorstellungen ihrer Familie oder der patriarchalen Gesellschaft zu entsprechen, in die sie hineingeboren wurden.

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