Archiv: Meldungen zu GNE

„Ehren“-Mord an Morsal Obeidi jährt sich zum vierten Mal

Am 15. Mai 2008 wurde die Deutsch-Afghanin Morsal Obeidi in Hamburg im Alter von nur 16 Jahren von ihrem eigenen Bruder mit mehr als 20 Messerstichen ermordet. Als Grund für die Tötung gab er an, dass sich Morsal „von der Familie abgewandt“ habe. Sie wollte wie jedes andere Mädchen ihres Alters sein: Sie wollte sich hübsch anziehen, sich schminken, mit ihren FreundInnen ausgehen. Ihrer Familie aber missfiel ihre westliche Lebensweise.

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Fortbildungen zum Thema Zwangsheirat für Lehrkräfte in Hessen

TERRE DES FEMMES schult zusammen mit Sonja Fatma Bläser von dem Beratungsverein Hennamond e.V. Lehrkräfte in ganz Hessen zum Thema Zwangsheirat.

Am 15. Mai dieses Jahres jährt sich zum vierten Mal der Todestag der Deutsch-Afghanin Morsal Obeidi. Die junge Frau wurde am 15. Mai 2008 im Alter von 16 Jahren von ihrem Bruder Ahmad auf einem Parkplatz am Berliner Tor in Hamburg mit mehr als 20 Messerstichen ermordet, weil ihr Bruder nicht mit ihrem Lebensstil einverstanden war. Morsal wollte ein selbstbestimmtes und freies Leben führen und war auf dem Weg, sich endgültig von ihrer Familie zu trennen.

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Mitfrau Anke Wolf- Graaf für deutschen CIVIS Fernsehpreis 2012 nominiert

Wir gratulieren ganz herzlich unserer Mitfrau Anke Wolf-Graaf zur Nominierung für den renommierten deutschen CIVIS Fernsehpreis im Bereich Information 2012. Die Preisverleihung findet am 09.05.2012 statt. 

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Urteilsverkündung im Prozess um den „Ehren“- Mord an Arzu Özmen: Lebenslänglich für den Bruder Osman!

Am Mittwoch, den 16. Mai 2012 wurden die Urteile im Fall Arzu Özmen verkündet. Von den fünf Geschwistern wurde Osman Özmen wegen Mordes zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. Sirin und Kirer Özmen bekamen zehn Jahre wegen Beihilfe zum Mord, Kemal und Elvis Özmen fünf Jahre und sechs Monate. Der Richter sprach von einem sogenannten Ehrenmord.

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TERRE DES FEMMES gedenkt mit Aktionen dem "Ehren"-Mord-Opfer Hatun Sürücu

7. Todestag von Hatun Sürücü – Kranzniederlegung und Schweigeminute

Am 07.02.2005 wurde die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen. Sie wollte ein freies und selbstbestimmtes Leben führen und hat damit bewusst gegen die strengen Regeln und tradierten Ehrvorstellungen ihrer Familie verstoßen. Durch den Mord wollte der Täter die Ehre der Familie retten.

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"Ehrenmorde" verhindern! TERRE DES FEMMES gedenkt mit Aktionen dem "Ehrenmord"-Opfer Hatun Sürücu und fordert gemeinsame Anstrengungen von Politik und Gesellschaft (02.02.2012)

Berlin, 02. Februar 2012. Am Dienstag, den 07. Februar 2012, jährt sich der Todestag von Hatun Sürücü zum siebten Mal. Die Deutsch-Türkin wurde mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen, weil dieser damit die Ehre der Familie retten wollte. Ein Gedenkstein an der Oberlandstraße/Haltestelle Oberlandgarten erinnert an die blutige Tat. TERRE DES FEMMES ruft am 07. Februar an dieser Stelle mit einer Kranzniederlegung  zum gemeinsamen Gedenken an das bekannteste „Ehrenmord“-Opfer Deutschlands auf. "Immer noch werden in Deutschland monatlich Mädchen und Frauen im Namen der Ehre umgebracht. Politik und Gesellschaft müssen gemeinsam handeln, um diese Morde zu verhindern", fordert Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES angesichts dieser Zahlen. Das letzte bekannte Opfer ist die 18-jährige Arzu Özmen aus Detmold.

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"Ehrenmorde" verhindern! TERRE DES FEMMES gedenkt mit Aktionen dem "Ehrenmord"-Opfer Hatun Sürücu

Am Dienstag, den 7. Februar, jährt sich der Todestag der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü zum siebten Mal. Sie wurde mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen, weil dieser damit die Ehre der Familie retten wollte. Aus diesem Anlass laden TERRE DES FEMMES und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg Frau Petra Koch-Knöbel Sie herzlich am Sonntag, den 5. Februar, zur Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „Verlorene Ehre – Der Irrweg der Familie Sürücü“ mit anschließender Diskussion mit den Regisseuren Matthias Deiß und Jo Goll ein.

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Trauermarsch für Arzu Özmen am 21.01.2012 in Detmold

Arzu Özmen (18), die seit November letzten Jahres verschwunden war, wurde tot auf einem Golfplatz gefunden. Sie hatte sich in den deutschen Alexander (20) verliebt. Obwohl die Familie als in Deutschland gut integriert galt, wurde diese Beziehung der jungen Kurdin von ihrer jesidischen Familie nicht akzeptiert, da dies die „Ehre“ der Familie verletzte.

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"Ehren"-Mord an Arzu erschüttert Deutschland

Arzu ÖzmenDie 18-jährige Arzu Özmen, die letzten November von ihrer eigenen Familie verschleppt worden war, ist nun tot aufgefunden worden. Vier Brüder und eine Schwester sitzen in Untersuchungshaft. Die Familie konnte es nicht akzeptieren, dass die junge jesidische Kurdin einen deutschen Freund hatte. Sie hatte damit ihre Ehre verletzt. Zum Gedenken an Arzu fand am 21.01.12 in Detmold ein Trauermarsch statt.

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Türkische Telenovela schockiert mit Tabuthema Zwangsheirat und Kinderehe

Zwangsverheiratung auch in Deutschland kein Einzelphänomen - Nothilfe-Flyer von TERRE DES FEMMES hilft Betroffenen

Berlin, 13. Januar 2012. Die türkische Telenovela "Das Leben geht weiter", die jeden Freitagabend zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird, erzählt von einer 15-Jährigen, die mit einem 70-Jährigen zwangsverheiratet wird. Millionen von Zuschauern verfolgen die Serie, die absolute Tabuthemen in der Türkei behandelt: Zwangsheirat und Kinderehen. Auch in Deutschland sind täglich Mädchen von Zwangsverheiratung und Heiratsverschleppung ins Ausland bedroht. Dies zeigen die Zahlen der Beratungsstelle von TERRE DES FEMMES. Wöchentlich melden sich bedrohte Mädchen, LehrerInnen, deren Schülerinnen nicht aus den Ferien zurückkehren oder verzweifelte Angehörige. Der neu aufgelegte Nothilfe-Flyer „Wer entscheidet, wen du heiratest?“ von TERRE DES FEMMES bietet den Mädchen wichtige Unterstützung.

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Neuauflage des Nothilfeflyers zum Thema Zwangsheirat erschienen

TERRE DES FEMMES hat in den letzten fünf Jahren 200.000 Exemplare des Nothilfeflyers für Bedrohte und Betroffene von Zwangsheirat verteilt. Er ist für Jugendliche und insbesondere junge Mädchen mit Migrationshintergrund zwischen 13 und 19 Jahren bestimmt.

Aufgrund der vielfachen Nachfrage wurde der Flyer mit finanzieller Unterstützung des Familienministeriums neu aufgelegt. Die Adressen wurden komplett aktualisiert und die neue Gesetzgebung zu Zwangsheirat berücksichtigt.

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Vermutlich neuer "Ehren"-Mord an 13-jähriger in Niedersachsen

Die Ermordung der 13-jährigen Souzan im niedersächsischen Stolzenau bei Nienburg/Weser durch ihren Vater (35) erregte in ganz Deutschland großes Aufsehen. Vieles spricht dafür, dass die Tat ein geplanter "Ehren"-Mord des Vaters an seiner Tochter war. Seit gut einem halben Jahr wohnte Souzan nicht mehr bei ihren Eltern und befand sich unter der Obhut des Jugendamtes.

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Erste bundesweite Studie zu Zwangsverheiratung in Deutschland: TERRE DES FEMMES fordert nun Taten von der Politik

Berlin. Am Mittwoch, 09. November 2011 hat Bundesfamilienministerin Schröder die Studie „Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen“ vorgestellt. Die Ergebnisse bestätigen die tägliche Arbeit von TERRE DES FEMMES: Zwangsverheiratungen sind hierzulande kein Einzelphänomen.

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Vorstellung von Studie zu Zwangsverheiratungen in Deutschland

TERRE DES FEMMES-Plakataktion an SchulenTERRE DES FEMMES-Plakataktion an SchulenAm Mittwoch, den 9.11. um 11 Uhr, wird Bundesministerin Dr. Kristina Schröder eine Studie zu Zwangsverheiratungen in Deutschland vorstellen. Diese Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von der Lawaetz-Stiftung in Hamburg in Zusammenarbeit mit TERRE DES FEMMES und Torsten Schaak-Büro für Sozialpolitische Beratung in Bremen durchgeführt und von einem Beirat begleitet.

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Gedicht für TERRE DES FEMMES zum Thema Zwangsheirat

Viele Reaktionen hat es bereits zu unserem Kongress "Mädchenrechte stärken - weltweit" anlässlich unseres runden Geburtstags gegeben. Über eine haben wir uns ganz besonders gefreut, drum wollen wir sie hier veröffentlichen: Norma Escobedo de Driever, TDF-Mitfrau und Dichterin, hat sich von einem Bild der Künstlerin Serpil Neuhaus zu einem Gedicht über Zwangsverheiratung inspirieren lassen und uns das Gedicht zum Geburtstag geschenkt.

Vielen herzlichen Dank, liebe Norma!

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