Archiv: Meldungen zu GNE

Frühehen bannen - Kinderrechten Geltung verschaffen

Das Bild zum neuen Schwerpunkt von TERRE DES FEMMES: STOP Frühehen! Foto: © evgenyatamanenko - Fotolia.comSTOP Frühehen!
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Das Referat Gewalt im Namen der Ehre arbeitet seit Oktober 2014 unter dem Motto "STOP Frühehen" verstärkt zu der Problematik. Dazu hat TERRE DES FEMMES-Expertin Monika Michell ein Interview gegeben. Wie kann TERRE DES FEMMES zur Beseitigung des globalen Problems „Frühehe“ beitragen? Was kann, muss getan werden, um Mädchen (und Jungen) vor einer Frühehe in Deutschland zu schützen?

Interview mit der TERRE DES FEMMES-Fachreferentin Monika Michell

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TERRE DES FEMMES veranstaltete eine Podiumsdiskussion zum Thema Frühehen

Im Rahmen der TERRE DES FEMMES-Kampagne „STOP Frühehen“ diskutierten am 29. Mai 2015 vier Expertinnen über die Zwangsverheiratung Minderjähriger und beleuchteten dabei das Problem aus verschiedenen Perspektiven. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sharon Adler.

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Aktuelle Ausgabe des TERRE DES FEMMES-Newsletters zu Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre mit dem Schwerpunkt "Frühehen"

"Frühehen bannen - Kinderrechten Geltung verschaffen" lautet der Brennpunkt unseres neuesten Newsletters. Dazu hat TERRE DES FEMMES-Expertin Monika Michell ein Interview gegeben. Das Referat Gewalt im Namen der Ehre arbeitet seit Oktober 2014 unter dem Motto "STOP Frühehen" verstärkt zu der Problematik.

Der „Ehren“- Mord von Morsal Obeidi jährt sich zum siebten Mal

Mahnwache aus dem Jahr 2008. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 15. Mai 2008 wurde die Deutsch-Afghanin Morsal Obeidi im jungen Alter von 16 Jahren von ihrem Bruder Ahmad mit 23 Messerstichen in Hamburg getötet. Grund für diesen schrecklichen Mord war Morsals Auflehnung gegenüber dem strikten „Ehrenkodex“ und der patriarchalischen Lebensvorstellungen ihrer Familie. Sie musste sterben, weil sie ein freies und selbstbestimmtes Leben führen wollte.

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Praktikantinnenprojekt zu Gewalt im Namen der Ehre und Frühehen (11.03.2015)

Bei der Vorführung des Films „Difret“ (dt. Das Mädchen Hirut) in Kooperation mit der Berlin Feminist Film Week machten die Praktikantinnen von TERRE DES FEMMES mit einem Infotisch, Bewirtung und einer Fotoaktion in der Brotfabrik am 11. März 2015 tatkräftig und öffentlichkeitswirksam auf die Themen Gewalt im Namen der Ehre und Frühehen aufmerksam.

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Betroffene erzählen ihre Geschichte – im Magazin der Süddeutschen Zeitung

Anina und ihr deutscher Freund Philipp müssen fliehen. Aninas albanische Familie bedroht sie mit dem Tod, weil sie mit der Beziehung die Ehre der Familie beschmutzt. Sie wendet sich an die TERRE DES FEMMES-Beratungsstelle und wird von unseren Beraterinnen aus der Ferne per Telefon und Chat auf ihrer Flucht, hin zu einem selbstbestimmten Leben begleitet. Aninas und Philipps Geschichte können Sie im SZ-Magazin nachlesen.

Unser Schultheaterprojekt "Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre": Super cool!

Zwischen Juli und Dezember 2014 fanden 20 Aufführungen unseres Theaterprojekts „Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?“ in Baden-Württemberg statt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Theaterensemble Mensch: Theater! (PDF-Datei) und der mobilen Beratungsstelle YASEMIN (PDF-Datei) verwirklicht. Jetzt liegt die Auswertung der Fragebögen der 1221 Jugendlichen vor, die am Projekt teilnahmen.

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Versuchte Zwangsheirat und Entführung - Urteil im Fall Nasser (12.03.2015)

Fünf Minuten, wenn überhaupt – so lange dauerte der auf zwei Stunden anberaumte Prozesstermin des 18-Jährigen Nebenklägers Nasser gegen seine Familie im Berliner Amtsgericht Tiergarten. Die Angeklagten, Nassers Vater und zwei seiner Onkel, sind gar nicht erst zum Gerichtstermin erschienen. In ihrer Abwesenheit fällte die Richterin das Urteil: die Angeklagten erhalten Strafbefehle über 90 Tagessätze à 15 Euro, das sind 1350 Euro pro Person. Sie gelten somit nicht als vorbestraft.

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Zwei Gewaltverbrechen an jungen Frauen in Darmstadt und Berlin. Hintergründe zu den Taten.

Maria P. und Lareeb K., zwei neunzehnjährige Frauen, wurden Opfer von Gewaltverbrechen. Lareeb K. wurde von ihrem Vater erwürgt, um die vermeintliche Ehre der Familie zu retten. Auch beim Tod von Maria P. kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um ein Ehrverbrechen handelt. Die hochschwangere Maria P. wurde in der Nacht zum Freitag den 23.01.2015 in einem Waldstück in Berlin-Adlershof ermordet.

Zwei Täter haben Maria P. mit einem Messer mehrfach in den Bauch gestochen und sie anschließend bei Bewusstsein angezündet. Der Ex-Freund des Opfers und Vater des ungeborenen Kindes, Eren T. (19) soll die Tat mit einem Komplizen verübt haben. Der Deutsch-Türke hat das Kind abgelehnt, Auslöser für die Tat könnte ein Brief des Jugendamts gewesen sein, in dem Maria Eren T. als Vater des Kindes angegeben hat.

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Zehnter Todestag des "Ehren"-Mordopfers Hatun Sürücü am 07.02.15: Gedenkveranstaltungen und Bilanz zum Kampf gegen Gewalt im Namen der Ehre in Deutschland

Am Samstag, den 7. Februar, jährte sich der Todestag von Hatun Sürücü zum zehnten Mal. Die Deutsch-Türkin wurde mit 23 Jahren von ihrem jüngeren Bruder auf offener Straße in Berlin-Tempelhof erschossen, um die vermeintliche Ehre der Familie zu retten. Hatun hatte diese verletzt, als sie sich aus einer Zwangsehe befreite, ihr Kopftuch ablegte und eine Ausbildung begann. Ihr Schicksal steht für das Leiden unzähliger Mädchen und Frauen, denen ein freies und selbstbestimmtes Leben verweigert wird.

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Filmkooperation mit „Das Mädchen Hirut“ zum Thema Frühehen

Das Mächen Hirut - FilmplakatZum Internationalen Frauentag am 8. März präsentiert TERRE DES FEMMES erneut eine Filmkooperation, dieses Jahr mit dem äthiopischen Film „Das Mädchen Hirut“ (OT: Difret) zum Thema Zwangsehe. Die inspirierende Geschichte der 14-jährigen Hirut und ihrer engagierten Anwältin Meaza Ashenafi gewann zahlreiche Publikumspreise, u.a. beim Sundance Filmfestival sowie der Berlinale.

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Großer Erfolg: Zwangsheiraten im Ausland endlich auch in Deutschland strafbar!

Am 14. November 2014 hat der Bundestag beschlossen, Zwangsheirat in den Katalog der Auslandstaten aufzunehmen. Dies ist nötig, um sogenannte Heiratsverschleppungen ins Ausland auch in Deutschland ahnden zu können, und zwar unabhängig davon, ob die Tat auch im Ausland unter Strafe steht. TERRE DES FEMMES hat intensiv für die nun verabschiedete Änderung gekämpft.

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Erste Verurteilung wegen Zwangsheirat in Deutschland – Vater legt Berufung ein

Am Montag, den 01.12.2014 wurde der 48-jährigen Tamer B. vom Amtsgericht Potsdam zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Er hatte im August 2012 seine damals 18-jährige Tochter gegen ihren Willen zu einer Ehe mit dem Sohn eines Arbeitskollegen gezwungen.

Gegen das Urteil hat der Vater nun Berufung eingelegt.

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Aktuelle Ausgabe des TERRE DES FEMMES-Newsletters zu Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre mit dem Schwerpunkt „Heiratsverschleppungen“

„Zur Heirat verschleppt: Die bange Reise ins Ungewisse“ lautet der Brennpunkt unseres neuesten Newsletters. Dazu haben wir uns mit einer Mitarbeiterin von Papatya unterhalten. Die Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund hat eine Koordinationsstelle gegen Verschleppungen und Zwangsverheiratung eingerichtet.

Lesen Sie das Interview in unserem Newsletter (PDF-Datei)

25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention: „Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?“

Anlässlich des Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 in Kraft trat, zeigen TERRE DES FEMMES und Mensch:Theater! und die Beratungsstelle YASEMIN das Theaterstück „Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre?“ erstmals einem erwachsenen Publikum. Bisher wurde dieses Theaterstück ausschließlich an Schulen in Baden-Württemberg aufgeführt. Die Kinderrechtskonvention spricht jedem Kind das Recht auf Leben, Bildung und Schutz vor Gewalt zu, ebenso wie das Recht auf freie Meinungsäußerung und freien Zugang zu Informationen – genau die Themen des Stückes. Im anschließenden Podiumsgespräch wollen wir eine Brücke schlagen zwischen dem Theaterprojekt und den Zielen der UN-Kinderrechtskonvention und der Frage nachgehen, was nötig ist, um die in der Konvention festgeschriebenen Rechte umzusetzen.

Der Eintritt ist kostenfrei. Reservierung unter ehrverbrechen@frauenrechte.de erwünscht.

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