Frauenhandel stoppen!

TDF fordert mehr Schutz und ein Bleiberecht für die Opfer von Zwangsprostitution

Foto: © Essaka Fotolia.com Wenn Katja andere Frauen sieht, wird sie traurig. Sie haben einen Schulabschluss und fahren über die Sommerferien mit Freundinnen ans Meer. Ein solches Leben hatte Katja vor sich.

Doch mit 17 wurde sie von der Ukraine nach Deutschland verkauft und jahrelang zur Prostitution gezwungen. Um sie gefügig zu machen, haben ihre Zuhälter sie im Winter eiskalt abgeduscht und stundenlang draußen in den Hinterhof gesperrt. Einige Male hat sie Freier um Hilfe gebeten – vergeblich!

Dank einer Razia wurde Katja gefunden. Jetzt ist sie frei – doch die qualvollen Erinnerungen bleiben. Nur mit Tabletten kann sie schlafen. Wenn sie in Deutschland bleiben will, ist sie gezwungen vor Gericht gegen ihre Peiniger auszusagen. Das ist für Katja unvorstellbar. Aber zurück in ihre Heimat kann sie auch nicht. Sie ist verzweifelt und hat Angst.

TERRE DES FEMMES hat sich immer wieder für ein Bleiberecht ohne Aussagezwang vor Gericht eingesetzt. Mit einem ersten Erfolg: Mittlerweile debattiert der Bundestag darüber. Doch die Opfer brauchen mehr: eine Therapie und langfristige Betreuung. Dafür machen wir uns stark.

TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, Frauenhandel zu stoppen und dass Betroffene

  • psychologisch betreut werden, damit sie das erlebte Grauen verarbeiten können
  • in speziellen Schutzwohnungen untergebracht werden
  • medizinisch versorgt werden
  • ihre Rechte verstehen und zum Beispiel Gespräche mit der Polizei gedolmetscht werden
  • ein Bleiberecht in Deutschland bekommen

Jetzt spenden, unter dem Stichwort: „Frauenhandel stoppen!“

Mit Ihrer Spende machen Sie diese Arbeit möglich! Vielen Dank für Ihre Hilfe!

TERRE DES FEMMES ist nicht nur in Deutschland gegen Frauenhandel aktiv, sondern auch im Ausland. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt Malinowka in Weißrussland und unser Förderprojekt Indira Social Welfare Organisation (ISWO) in Indien.

TERRE DES FEMMES ist gut vernetzt und setzt sich mit anderen Organisationen gegen Frauenhandel ein. Erfahren Sie mehr über unsere ehrenamtliche Arbeitsgruppe „Frauenhandel und Prostitution“.