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Datum:
07.02.2019     
Zeit:
19:00
Veranstaltungsort:
Café Mondial, Zum Hussenstein 12, 78462 Konstanz
Ort:
Konstanz
VeranstalterInnen:
Aktionskreis „Dritte Welt“ e.V., Helft uns Helfen e.V., TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V.

Seit April 2018 hat die staatliche Repression in Nicaragua über 400 Todesopfer gefordert. Die Regierung OrtegaMurillo bezeichnet sich selbst als "sozialistisch, christlich und solidarisch". Dennoch versuchte sie, eine friedliche Protestbewegung mit Waffengewalt zu unterdrücken. Diese Bewegung entzündete sich an sozialen und ökologischen Problemen, richtete sich aber sehr schnell gegen das Regime OrtegaMurillo selbst.

Das Sandinistische Nicaragua der 1980er Jahre war einmal die große Hoffnung einer politischen Generation, die sich für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz einsetzte. Die Sandinisten errichteten eine Gesellschaft mit diversen politischen Parteien und pluralistischen Organisationen; die Verfassung garantierte demokratische Wahlen, Glaubensfreiheit und Menschenrechte. Das Sandinistische Modell erschien als die lebendige Gegenthese zum erstarrten "realen Sozialismus".

  • Wie konnte diese faszinierende Revolution derart degenerieren, dass einer ihrer Führer heute mit brutalster Gewalt das eigene Volk unterdrückt?
  • Liegen die Ursachen hierfür in den Machtansprüchen Washingtons?
  • Ist das Regime OrtegaMurillo noch eine Variante linker Politik?
  • Hätte es Alternativen gegeben?
  • Wie soll die Linke auf die aktuelle Situation reagieren?

Wir haben Matthias Schindler – einen Veteranen der Solidaritätsbewegung mit Nicaragua und aktuell bestens informiert – eingeladen, um über die Hintergründe der Ereignisse zu berichten und über die Perspektiven zu diskutieren.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt Erika Korn von der TERRE DES FEMMES-Städtegruppe Konstanz das TDF-Partnerprojekt MIRIAM vor.