ohne Kategoriezuordnung

Gender Pay Gap: Wie groß die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern wirklich ist – TERRE DES FEMMES und Jung von Matt/SAGA stellen gefilmtes Experiment vor

© Agentur Jung von Matt© Agentur Jung von Matt/SAGAChancengleichheit der Geschlechter und Lohngerechtigkeit? Weit gefehlt. Zusammen mit Jung von Matt/SAGA GmbH beweist TERRE DES FEMMES in einem bislang einzigartigen sozialen Experiment mit Transgenderpersonen: Tatsächlich bekommen Frauen bis zu 33 Prozent weniger Geld für die gleiche Arbeit! Das ist eine enorm hohe Differenz, die noch die letzten statistischen Auswertungen von 21 Prozent Lohnunterschied in Deutschland übertrifft.

Das Gender Pay Gap Experiment: Dieselbe Person mit derselben Qualifikation bewirbt sich für denselben Job – einmal als Frau, einmal als Mann

Im „Gender Pay Gap-Experiment“ treten Transgenderpersonen je einmal als Frau, einmal als Mann im Bewerbungsgespräch an, um sich um Jobs im Projektmanagement, als pharmazeutisch-technische/r Assistent/-in und im Fashion-Bereich zu bewerben. Dabei weisen sie dieselben Lebensläufe und Qualifikationen vor, in Grundzügen auch gleiche Persönlichkeitsauftritte. Die drei Personen sind keine professionellen SchauspielerInnen, und dennoch in beiden Geschlechterrollen jeweils authentisch. Zum Beispiel Leni W., die es gewohnt ist, im Alltag beide Geschlechterrollen zu leben, trat einmal als Anna-Lena und einmal als Leo auf.

Weiterlesen ...

Ereignisse aus dem Jahr 2014

Sexualisierte Gewalt

Sexualisierte Gewalt kann verschiedenste Formen annehmen, die Vergewaltigung ist eine besonders schwere von ihnen. Weil sich Betroffene immer noch viel zu häufig davor fürchten  Anzeige zu erstatten, sei es aufgrund der Angst davor, sozial gebrandmarkt zu sein oder aber weil die Schilderung des Erlebten zu belastend ist, geht man von einer enorm hohen Dunkelziffer aus. Zwischen 7.000 und 8.000 Vergewaltigungen werden in Deutschland jährlich zur Anzeige gebracht – die Dunkelziffer liegt jedoch bei etwa 160.000. Und noch ein weiterer Faktor hält Betroffene davon ab, Anzeige zu erstatten: Die Verurteilungsquote in Deutschland liegt derzeit bei lediglich etwa 13 Prozent. Mit Blick auf die Dunkelziffer bedeutet dies, dass weniger als 1 Prozent der Täter bei einer Vergewaltigung bestraft werden.

Am 25. November 2013 haben wir darum die Unterschriftenaktion „Vergewaltigung – Schluss mit Straflosigkeit!“ gestartet, die bis Ende April 2014 lief. Knapp 29.000 Menschen haben unterschrieben und unterstützen unsere Forderungen nach einer Reform des Sexualstrafrechts und einem gesetzlichen Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung für Betroffene. Auch der Deutschen Juristinnenbund und das Deutsche Institut für Menschenrechte schlossen sich unseren Forderungen an und sehen Handlungsbedarf.

Zwar hat Deutschland diverse internationale Übereinkommen zum Schutz von Frauenrechten unterzeichnet, kommt diesen jedoch schlicht nicht nach. Das herrschende deutsche Sexualstrafrecht ist immer noch rückständig und reformbedürftig. In seiner aktuellen Form weist das Gesetz Schutzlücken auf und steht im Widerspruch zu internationalen Menschenrechtskonventionen und der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW. Wir haben daher Justizminister Heiko Maas dazu aufgefordert, bei der bereits angekündigten Sexualstrafrechtsreform die internationalen Abkommen endlich umzusetzen. 

Am 7. Mai 2014 übergaben die damalige TDF-Vorsitzende Irmingard Schewe-Gerigk und TDF-Referentin Birte Rohles die Unterschriftenliste an das Justizministerium. Anschließend erörterten sie unsere Forderungen in einem Gespräch mit dem parlamentarischen Staatssekretär Christian Lange.

Um unseren Forderungen noch mehr Nachdruck zu verleihen, organisierte TDF gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. (KOK) am 8. Oktober die Fachkonferenz Fokus Frauenrechte: Welche Konsequenzen haben die EU-Richtlinie gegen Menschenhandel und die Europaratskonvention von Istanbul?". Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmenden wesentlichen Punkte der Rechtsdokumente und deren Folgen für das deutsche Recht. Im Rahmen der Konferenz haben wir die Schwerpunktthemen Opferrechte und Opferschutz sowie das Sexualstrafrecht mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie Zivilgesellschaft diskutiert.

In immer mehr Bundesländern besteht mittlerweile die Möglichkeit zur vertraulichen Spurensicherung (VSS). Nach einer Vergewaltigung können so Spuren gerichtsfest gesichert werden, ohne dass eine Anzeige bei der Polizei vorliegen muss. Damit Betroffene herausfinden können, wo die vertrauliche Spurensicherung angeboten wird, hat TDF eine Karte erstellt, die über unsere Homepage aufgerufen werden kann. Deutschlandweit werden hier Anlaufstellen für die anonyme Spurensicherung angezeigt. Lediglich Berlin und Thüringen bieten das Verfahren noch nicht an. Da viele Strafverfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt werden, ist die anzeigenunabhängige Spurensicherung ein wichtiges Mittel, um Spuren zu sichern, den Betroffenen aber trotz allem ausreichend Bedenkzeit einzuräumen, bevor sie sich für eine Anzeige entscheiden.

Häusliche Gewalt

Eine neue Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte  (FRA) zu Häuslicher, körperlicher, sexueller sowie psychischer Gewalt hat gezeigt, wie erschreckend weit verbreitet Gewalt gegen Frauen in Europa ist. Jede dritte der befragten Frauen gab an, seit ihrem 15. Lebensjahr schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren zu haben. Aufgrund der darauf folgenden hohen Resonanz in den Medien hat TDF nach der Veröffentlichung der Studie mehrere Interviews gegeben und sich dafür eingesetzt, dass Häusliche Gewalt nicht weiter als Tabuthema behandelt wird. Denn über Aufklärungsarbeit kann Betroffenen die Scheu davor genommen werden, sich an Beratungsstellen zu wenden und Hilfe zu suchen.

Eine weitere Aktion im Rahmen unserer Aufklärungsarbeit ist die Filmkooperation „Die Frau des Polizisten“, die ab März 2014 in den deutschen Kinos zu sehen war. Der deutsche Spielfilm von Regisseur Philip Gröning thematisiert häusliche Gewalt und wurde bereits bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Er zeigt die Zerbrechlichkeit von idyllischen Familienbildern und die gefährliche Dynamik von Abhängigkeit, Intimität und Gewalt in der Beziehung eines jungen Paares.

Auch Jugendliche sind bereits früh von Beziehungsgewalt betroffen. Um bei ihnen ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen, hat TDF auch 2014 ein Präventionsprojekt im Berliner Wedding weitergeführt, das wir bereits Anfang 2013 begonnen haben. Ziel ist es, Jugendliche über verschiedene Erscheinungsformen von Gewalt aufzuklären. Nicht nur eine Studie der Fachhochschule Fulda, sondern auch unsere eigenen Erfahrungen im Rahmen des Projektes zeigen, dass schon junge Menschen Gewalt und psychischem Zwang in Beziehungen ausgesetzt sind.

Im Februar und März haben die teilnehmenden Jugendlichen im Zuge des Projektes an Comic-Workshops teilgenommen, in denen sie Zeichnen gelernt haben und gemeinsam mit professionellen Comic-ZeichnerInnen und BeraterInnen an Perspektiven für gewaltfreie Beziehungsstrukturen arbeiten konnten.

ArbeitgeberInnen bleiben die massiven physischen und psychischen Belastungen, die Häusliche Gewalt hervorrufen kann oftmals nicht verborgen. Höhere Fehlzeiten und geringere Arbeitsleistung, aber auch unerwünschte Anrufe, E-Mails oder Besuche des Täters am Arbeitsplatz können Zeichen für Häusliche Gewalt sein. TDF setzt sich seit mehreren Jahren im Rahmen der Workplace Policy dafür ein, dass ArbeitgeberInnen lernen, diese Zeichen zu deuten und aktiv in die Bekämpfung von Häuslicher Gewalt eingebunden werden.

Dafür engagiert sich TDF in dem Deutschen Global Compact Netzwerk, einem Zusammenschluss von Unternehmen, die sich zur Einhaltung bestimmter Prinzipien zur verantwortungsvollen Unternehmensführung verpflichtet haben. TDF hat im Zuge dessen dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk die Broschüre „Menschenrechte fördern, Unternehmen stärken“ veröffentlicht.

Auf internationaler Ebene ist TDF zudem Mitglied in dem Netzwerk DV@WorkNet, das sich im Herbst 2014 in Toronto, Kanada, getroffen hat. Ziel ist es, einen Austausch zwischen relevanten Akteuren aus dem Bereich „Häusliche Gewalt am Arbeitsplatz“ zu ermöglichen, sei es über Erfahrungen, erarbeitetes Wissen, Methoden oder aber entwickelte Maßnahmen, um dem Problem effektiv entgegenzuwirken.

Sexistische Werbung

Pünktlich zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25. November hat TDF zum ersten Mal den „Zornigen Kaktus“ für besonders sexistische Werbung verliehen. Aus etwa 200 eingereichten Vorschlägen hat die Jury (bestehend aus Stevie Schmiedel/Pinkstinks, Stefanie Lohaus/Missy Magazin und Jasna Strick/#aufschrei) vier Vorschläge ausgewählt, über die abgestimmt werden konnte. „Gewinner“ war der Sportverein Füchse Berlin.

Leider werden in der Werbeindustrie immer noch viel zu häufig Geschlechterklischees und Rollenbilder genutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Alltäglich ist der Anblick von leicht bekleideten Frauen, die Werbung machen für Produkte, bei denen ein inhaltlicher Zusammenhang nicht einmal im Entferntesten zu erkennen ist. Nach einer Demonstration gegen sexistische Werbung im Jahr 2013, bei der TDF-Referentin Birte Rohles bereits deutlich die Zusammenhänge zwischen frauenfeindlicher Werbung und Gewalt an Frauen aufgezeigt hat, macht TDF mit dem „Zornigen Kaktus“ weiterhin auf Missstände aufmerksam und setzt sich dafür ein, dass Rollenklischees und stereotypisierte Körperschönheitsideale aus der Werbung verbannt werden.

Forderungen von TERRE DES FEMMES zur Bundestagswahl 2017

 

Übergreifende Forderungen:

  1. Ein neuer Aktionsplan zu Gewalt an Frauen
  1. Rechtsanspruch auf Hilfe bei Gewalt
  1. Reform des Opferentschädigungsgesetzes
  1. Regelmäßige Datenerhebung zu geschlechtsspezifischer Gewalt
  1. Ratifizierung der Istanbul-Konvention ohne Vorbehalte
  1. Vollverschleierungsverbot in der Öffentlichkeit
  1. Verbot des „Kinderkopftuchs“

 

Häusliche und sexualisierte Gewalt

  1. Überarbeitung des Gewaltschutzgesetzes
  1. Aussetzung des Umgangsrechts für das gewalttätige Elternteil
  1. Bundesweiter Ausbau der Vertraulichen Spurensicherung
  1. Aufklärung über sexualisierte Gewalt

 

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

  1. Bundesweiter Aktionsplans zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung
  1. Aufklärung aller neuankommenden und asylsuchenden Frauen und Männer über die Rechtslage zu FGM in Deutschland und der EU und über Hilfsangebote vor Ort

 

Frauenhandel und Prostitution

Zum Themenbereich Frauenhandel

  1. Einrichtung eines Opferschutzfonds für Betroffene von Menschenhandel
  1. Gesichertes Aufenthaltsrecht für Betroffene von Menschenhandel aus Drittstaaten unabhängig von ihrer ZeugInnenaussage

Zum Themenbereich Prostitution

  1. Ein Sexkaufverbot in Deutschland mit begleitenden Ausstiegsprogrammen für Prostituierte
  1. Eine Studie zur Realität von Prostitution in Deutschland

 

Gewalt im Namen der Ehre

  1. Bestrafung aller Eheschließungen unter Zwang
  1. Verbot der religiösen Voraustrauung durch Änderung des Personenstandsgesetzes (PStG)

 

Flucht und Frauenrechte

  1. Die Implementierung und verbindliche Umsetzung eines bundeseinheitlichen Gewaltschutzkonzepts in Flüchtlingsunterkünften
  1. Nachbesserungen beim Asylpaket II sowie verbesserte Standards beim Asylverfahren insbesondere für Betroffene von geschlechtsspezifischer Verfolgung
  1. Überprüfung aller Integrationsangebote nach frauenspezifischen Kriterien

 

Internationale Zusammenarbeit (IZ)

  1. Hinwirkung auf Geschlechtergerechtigkeit in allen bilateralen Verhandlungen der deutschen IZ
  1. Stärkung von Frauenorganisationen durch Erhöhung der finanziellen Mittel zur Förderung von Projekten und Programmen mit den Hauptzielen Geschlechtergerechtigkeit sowie Empowerment von Mädchen und Frauen

 

United to END FGM

Logo Uefgm

Geschätzte 500.000 Frauen und Mädchen in der EU sind von weibliche genitalverstümmelung (FGM) betroffen und 180.000 sind jedes Jahr gefährdet. Um den Bedürfnissen dieser Frauen und Mädchen gerecht zu werden, ist es notwendig, dass die entsprechenden Stellen im Asyl-, Gesundheits-, Beratungs-, Rechts-, Strafverfolgungs-, Erziehungs- und Medien-/ Kommunikationsbereich der EU-Mitgliedsstaaten geeignete, qualitativ hochwertige und leicht zugängliche Unterstützungsangebote zur Verfügung stellen.

2015 bewilligte die Europäische Kommission der Cyprus University of Technology (CUT) die Mittel für ein 24-monatiges Projekt, im Rahmen dessen eine europäische, webbasierte Wissensplattform entwickelt werde sollte, die als EU-weite, vielsprachige Informations- und Bildungsforum dient. Sie sollte einfach zugängliche und kulturell angemessene Informationen bieten und Fachkräfte mit verschiedenen Backgrounds aus der gesamten EU helfen, Opfern effektive Unterstützung zu gewährleisten, das Bewusstsein für FGM zu stärken und betroffene oder gefährdete Frauen und Mädchen zu schützen.

TERRE DES FEMMES war eine von elf Partnerorganisationen, die einzige deutsche Organisation. Die CUT leitete das EU-weite Projekt. Weitere Partnerorganisationen sind

  • AIDOS- Italian Association for Women in Development(IT)
  • AkiDwA- National network of migrant women (IE)
  • APF- Portuguese Family Planning Association (PT)
  • End FGM European Network (BE)
  • Excision, parlons-en! (FR)
  • FORWARD- Foundation for Women's Health R & D (UK)
  • GAMS- Group for the Abolition of Female Genital Mutilation(BE)
  • INTACT (BE)
  • Medicos del Mundo (ES)
  • MIGS- Mediterranean Institute of Gender Studies- (CY)

Das Projekt lief von 2017 bis 2021. Die webbasierte Plattform war auf Deutsch unter www.uefgm.org seit 6.2.2017 bis Ende 2021verfügbar.

Ziele des Projekts

  • Eine europäische, webbasierte Wissensplattform zu FGM zu entwickeln, die als Informations- und Bildungsforum dient.
  • Leicht zugängliche und kulturell angemessene Informationen zu bieten.
  • Fachkräfte zu unterstützen, damit sie effektiv Betroffenen helfen und Schutz- und Präventionsprogramme bieten können.
  • Länder-spezifische Informationen zu EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung zu stellen.
  • Einen Menschenrechtsansatz auf der Basis einer kultur- und geschlechter-sensiblen Perspektive in die Debatte einzuführen.
  • Sicherzustellen, dass das Bewusstsein bestimmter Zielgruppen gestärkt, Stigmatisierung in den Medien verhindert und betroffene oder gefährdete Frauen und Mädchen geschützt werden.
  • Zur Implemetierung der folgenden EU-Richtlinien beizutragen:
    • Richtlinie über die Rechte von Opfern von Straftaten (Directive 2012/29/EU)
    • Richtlinie zum internationalen Schutz, insbesondere zum Thema Qualifizierung (Directive 2004/83/EU)
    • Richtlinie über Aufnahmebedingungen (Council Directive 2003/9/EC and Directive 2013/33/EU

Ergebnisse

Im Rahmen des Projektes wurde eine webbasierte Plattform entwickelt, welche zum einen einen „e-learning“-Kurs in Form von thematisch diversen Modulen für Fachpersonal und alle weiteren Interessierten anbietet.

Die Module sind insbesondere für Fachpersonal (bspw. SozialarbeiterInnen) konzipiert, um durch Handlungsstrategien und der Kenntnis von Interventionsmöglichkeiten auf Bedürfnisse von betroffenen Frauen und Mädchen reagieren zu können. Die Bandbreite der Module erstreckt sich über den medizinischen Bereich und sensible Kommunikation als auch auch über die Themen Gender, Religion und Kultur.

Module der digitalen Wissensplattform

 

Länderinfo zu DeutschlandZum anderen sind auf der Website länderspezifische Informationen zu weiblicher Genitalverstümmelung in Form von ‚Country Information Sheets’ zur Verfügung gestellt worden. Das länderspezifische Informationsblatt umfasst die aktuelle Rechtslage zu FGM in Deutschland, aktuelle Statistiken zur Verbreitung von FGM, sowie Adressen von Anlaufstellen, Beratungsstellen und medizinischen ExpertInnen zum Thema FGM, deutschlandweit verteilt. Somit bietet es eine optimale Grundlage, um einen umfassenden Überblick über die Thematik in Deutschland zu bekommen und ermöglicht in Ernstfällen auf die angegebenen Adressen zurückzugreifen.

Die deutschsprachige Plattform wurde am am 6. Februar 2017, dem Internationalen Tag Null Toleranz gegenüber Weiblicher Genitalverstümmelung auf der Fachkonferenz „Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Deutschland überwinden“ vorgestellt. Die Konferenz richtete sich an Berufsgruppen, die mit Betroffenen oder von weiblicher Genitalverstümmelung Gefährdeten in Berührung kommen – vor allem aus den Bereichen Gesundheit, Beratung und Bildung. Die Fachkonferenz wurde von TERRE DES FEMMES und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet.

Ein einführendes Vorstellungsvideo mit weiteren Informationen zur Plattform:



 

 

 

Vielen Dank für die Übermittlung Ihres Termin- oder Veranstaltungshinweises

Wir danke Ihnen für Ihre Unterstützung der Fahnenaktion!

Alle Terminhinweise und Veranstaltungsankündigungen im Zusammenhang mit der bundesweiten Fahnenaktion am 25.11., dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen werden von uns individuell geprüft und erst anschließend freigeschaltet.

Daher kann es zu einen kurzen Verzögerung bei der Veröffentlichung kommen.

Wir wünsche allen einen erfolgreichen Tag!

 

 

 

Benefiztraining bei X-Step zugunsten von TERRE DES FEMMES

Die Trainingsschule X-Step in Kreuzberg veranstaltete am internationalen Frauentag einen Trainingsmarathon zugunsten von TERRE DES FEMMES. Alle Frauen konnten gegen eine Spende an verschiedenen Tanzworkshops teilnehmen und sich in neuen Sportarten ausprobieren. Wir bedanken uns bei den Trainerinnen, den OrganisatorInnen und allen engagierten Tänzerinnen, die mit viel Spaß, Bewegung und ihrer Spende die Arbeit von TERRE DES FEMMES unterstützen.

Abschlussveranstaltung des erfolgreichen Benefiztrainingsmarathons: Tänzerinnen, X-Step Veranstalter Alex Hüfner (Mitte) und zwei TERRE DES FEMMES-Praktikantinnen bei der Abschluss-Show. Foto: ©TERRE DES FEMMESAbschlussveranstaltung des erfolgreichen Benefiztrainingsmarathons: Tänzerinnen, X-Step Veranstalter Alex Hüfner (Mitte) und zwei TERRE DES FEMMES-Praktikantinnen bei der Abschluss-Show.
Foto: ©TERRE DES FEMMES

 

Benefizkonzert der TERRE DES FEMMES STIFTUNG - Unsere UnterstützerInnen

Die TERRE DES FEMMES STIFTUNG bedankt sich bei allen SponsorInnen und UnterstützerInnen des Benefizkonzerts:

Logo Birkenhain     Logo Brähler

 

Logo FBOB    Logo heimathafen

 

 MM-büro marketing     Logo Schlosspark-Theater

TERRE DES FEMMES-Positionen

Zu bestimmten Themen verabschieden die Mitfrauenversammlung oder die Vorstandsfrauen Stellungnahmen und Positionspapiere für die Diskussion in der Öffentlichkeit. Lesen Sie hier, wie TERRE DES FEMMES argumentiert:

Allgemeines

Frauenhandel und Prostitution

Genitalverstümmelung

Frauenrechte und Religion

Gewalt im Namen der Ehre

Polygamie

Presse

Bitte informieren Sie sich hier über unsere aktuellen Themen und Veranstaltungen oder besuchen Sie unser Pressearchiv.

Über einen Abdruck unserer Anzeigenvorlagen oder Bannerschaltung auf Ihrer Homepage würden wir uns sehr freuen.

Für weitere Fragen oder Wünsche steht ihnen gerne unsere Pressereferentin zur Verfügung.

Nastassja Lutz-Sorg
Leitung Kommunikation
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
presse@frauenrechte.de
030/40504699-25 oder 030/40504699-0

Gerne nehmen wir Sie in unseren E-Mail-Presseverteiler auf. Jetzt abonnieren!