Spendeninformationen

Weihnachten 2019: "Mädchen fordern: Es muss sich endlich etwas ändern!"

Frauen sollen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können. Was eigentlich im Jahr 2019  längstens eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist in vielen Bereichen leider noch immer keine Wirklichkeit. Mädchen fordern deshalb zu Recht: Es muss sich endlich etwas ändern!

Mädchen und Frauen stärken – dafür macht sich TERRE DES FEMMES seit Jahrzehnten stark. Vieles wurde erreicht, doch es gibt noch genug zu tun. So engagieren wir uns beispielsweise gegen Häus­liche und sexualisierte Gewalt, Frauenhandel und Prostitution sowie Gewalt im Namen der Ehre. Unsere haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen fördern die Integration und Gleichberechtigung, prangern frauenfeindliche Werbung an und sorgen durch internationale Kooperationen dafür, dass sich die Lage der Mädchen und Frauen nicht nur in Deutschland bessert.

Im Rahmen unserer Mädchenschutzkampagne entstand ein Filmprojekt. Den eindrucksvollen Film, in dem junge Frauen und Mädchen über Quote, Ängste, Vorbilder und ihre Zukunft sprechen, finden Sie unter www.frauenrechte.de. Projekte wie diese sind nur dank Ihrer Spende möglich! Mit Ihrem Engagement ermöglichen Sie, dass wir beispielsweise auch durch Petitionen Druck auf die Gesetzgebung machen können und mit vielfältigen Aktionen über relevante Themen wie weibliche Genitalverstümmelung informieren und aufklären können.

Meine Bitte: Bleiben Sie treu an unserer Seite und empfehlen Sie uns auch bei FreundInnen und KollegInnen. Denn je mehr Menschen unsere Arbeit kennen, desto besser können wir Mädchen und Frauen stärken. Gemeinsam schaffen wir das!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten von Herzen besinnliche Weihnachten.

Herzliche Grüße,

Ihre

Christa Stolle
Bundesgeschäftsführerin

PS: Es muss sich endlich etwas ändern. Ihre Spende macht es möglich!

Nicht nachlassen – geflüchtete Frauen brauchen weiterhin unsere Hilfe!

Geflüchtete Frauen eine berufliche Perspektive geben. Foto: © kali9 - istockphoto,comGeflüchtete Frauen eine berufliche Perspektive geben. Foto: © istock.com/kali9Semira* ist mit ihren beiden Kindern aus Afghanistan geflohen. Sie hat dort Unterdrückung und Gewalt am eigenen Leib erlebt. Auf dem gefährlichen Fluchtweg wurde die 36jährige von ihrem Mann getrennt. Mit ihren zwei kleinen Kindern hat sie es geschafft, nach Deutschland zu flüchten. Semira hat jetzt eine offizielle Anerkennung als Geflüchtete und ist hier in Sicherheit. Nun stehen neue Herausforderungen und Probleme vor ihr: sie soll für ihre Familie sorgen und sich in Deutschland integrieren. In ihrer Heimat hat sie als Geburtshelferin gearbeitet, kann schreiben und lesen, hat aber keinen formalen Schulabschluss. Ihr größter Wunsch ist es, hier als Hebamme zu arbeiten, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Semira ist hoch motiviert, sie schätzt die freie Lebensweise für Frauen in Deutschland und hat sogar das Kopftuch abgelegt.

Aber: die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt hat für Geflüchtete hohe Hürden und Semira ist eine von Vielen! Gerade Fachkräfte mit Migrationshintergrund werden dringend gesucht. Wie schaffen wir es, die vorhandenen Fähigkeiten der Angekommenen für das Berufsleben zu nutzen? Besonders Frauen brauchen hier dringend unsere Unterstützung, damit ihre berufliche Integration gelingt.

TERRE DES FEMMES bietet mit dem Projekt CONNECT geflüchteten Frauen entsprechende Unterstützung an: Semira hat über das Programm eine geschulte Patin und Tandempartnerin gefunden, die sie bei Behördengängen begleitet und ihr hilft, ihre beruflichen Ziele zu erreichen.

Geben wir den geflüchteten Frauen eine Chance, ihr Leben in die Hand zu nehmen – das wäre eine Bereicherung für beide Seiten! Nur gemeinsam schaffen wir ein gewinnbringendes Zusammenleben.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Herzlichen Dank für Ihre Spende!

 

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Spendenaufruf: AgentInnen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung

TERRE DES FEMMES AgentInnen im Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung. Foto: © TERRE DES FEMMESDas Thema weibliche Genitalverstümmelung ruft bei der großen Mehrheit der Menschen Abwehr und schreckliche Vorstellungen hervor. Weibliche Genitalverstümmelung (= FGM: englische Abkürzung für Female Genital Mutilation) gilt in Europa als schwere Menschenrechtsverletzung und ist auch in vielen Ländern Afrikas und Asiens gesetzlich verboten. Dennoch sind weltweit 200 Millionen Mädchen und Frauen davon betroffen. In Europa leben etwa 500.000 Betroffene davon 48.000 in Deutschland.

Nach Einschätzung von TERRE DES FEMMES sind 9.300 Mädchen in Deutschland von FGM bedroht. Wir müssen hierzulande dringend etwas dagegen tun! Mit sieben weiteren EU-Ländern hat Deutschland 2016 das Projekt CHANGE Plus zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung gestartet. Dafür bildet TERRE DES FEMMES sechs ehrenamtliche Frauen und Männer zu “CHANGE Agents” aus.

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„Was Du jetzt Alles weißt, Mama!“

Wie Bildung Frauen in Nicaragua aus der Gewalt hilft

Nora will ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ein Schulabschluss ist der erste Schritt dorthin! Foto: © Itzel ChavarríaNora will ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ein Schulabschluss ist der erste Schritt dorthin!
Foto: © Itzel Chavarría
Nora del Torres Calderón* beugt sich konzentriert über ihr Heft. Sie will den Text genau verstehen. Endlich mehr wissen. Nora ist Grundschülerin. Mit 23 Jahren.

Aufgewachsen in der Stadt Estelí in Nicaragua wird Nora als junges Mädchen nicht zur Schule geschickt. Den Eltern ist es egal, ob sie etwas lernt. Wenn sie überhaupt zu Hause sind. Irgendwann lassen sie Nora bei ihrer Tante und kommen nicht zurück. Dort wird Nora genauso vernachlässigt. Sie sucht Halt im Freundeskreis bis sie schwanger wird. Da ist sie 14 Jahre alt. Ihr Partner entpuppt sich als gewalttätig und übernimmt keine Verantwortung. Um sich und ihren Sohn durchzubringen, muss Nora für einen Hungerlohn in Tabakfabriken schuften.

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Weihnachtsaktion: 35 Jahre TERRE DES FEMMES: Viel erreicht – Viel zu tun!

Die Organisation TERRE DES FEMMES ist in ihren besten Jahren – jugendlich gereift und voller Tatendrang.

35 Jahre TDF Danksagung

2016 haben wir wichtige Meilensteine erreicht:

  • Die Kampagne NEIN heißt NEIN führte zu einer Verschärfung des Sexualstrafrechts.
  • Der Aufruf STOP FRÜHEHEN brachte 108.000 Unterschriften ein, die an den Gesetzgeber weiter gereicht wurden. Mit Erfolg – bis Ende dieses Jahres soll ein Gesetz verabschiedet werden, mit dem das Mindestheiratsalter in Deutschland auf 18 Jahre ohne Ausnahme festgelegt wird.
  • Unser Patinnenprojekt CONNECT für geflüchtete Frauen in Berlin geht in die nächste Stufe:
    ab Februar 2017 beginnt die Schulung der Patinnen durch unsere Projektmitarbeiterinnen im Referat Flucht und Frauenrechte. Hier begrüßen wir eine neue syrische Kollegin. Dr. Abir Alhaj Mawas ist vor kurzem aus Aleppo gekommen und sie beschreibt den alltäglichen Terror in ihrer Heimatstadt so: „Drei Jahre ohne Strom, Monate lang ohne fließendes Wasser, alle fünf Minuten eine Rakete über dem Kopf.“

Alle Angekommenen, die vor diesem täglichen Horror fliehen, sollen die Möglichkeit der gerechten Teilhabe in unserer Gesellschaft erhalten. Gerade für geflüchtete Mädchen und Frauen muss die absolute Gleichberechtigung und die Chancengleichheit für Bildung und ein selbstbestimmtes Leben hier in Deutschland sicher gestellt werden – dafür setzt sich TERRE DES FEMMES Tag für Tag entschlossen ein.

Ich bitte Sie um Ihre Weihnachtsspende für TERRE DES FEMMES und bedanke mich für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Arbeit.

Wir bleiben auch im nächsten Jahr dran!

Ihre
Christa Stolle

PS: Werden Sie FörderIn – sichern Sie unsere Arbeit dauerhaft oder unterstützen Sie uns mit einer einmaligen Spende!