+++ SAVE THE DATE +++ Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung am 07. Mai 2018

Der Schwerpunkt des diesjährigen WWDOGA (Worldwide Day of Genital Autonomy) liegt auf dem Thema „Weibliche Genitalverstümmelung in Asien”. Denn auch dort sind Millionen Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen. Meist wird die Praktik religiös begründet und von medizinischem Personal durchgeführt. Der 7. Mai sieht genau hin: Denn er steht u.a. für Null-Toleranz bei jeglichen Verletzungen des Kinderrechts!

TERRE DES FEMMES ruft deshalb gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen weltweit zum WWDOGA auf. Wir laden Sie herzlich ein, an der Zentralen Kundgebung am 07.05.2018 um 12:00 Uhr, Wallraffplatz/ am WDR-Funkhaus in Köln teilzunehmen!

Außerdem veranstaltet TERRE DES FEMMES am Sonntag, den 06.05.2018, eine Podiumsdiskussion in Köln zum Thema: Medikalisierung von weiblicher Genitalverstümmelung: Ein Tabu - nicht nur in Asien. Auf dem Podium sitzen

  • Yuliati Umrah, Kinderrechteaktivistin aus Indonesien und Gründerin der Hilfsorganisation Arek Lintang,
  • Hannah Wettig, Leiterin der StopFGM-Kampagne von WADI e.V.,
  • Dr. med. Christoph Zerm, Gynäkologe und Vorsitzender der AG FIDE e.V. und
  • TDF-Vorstandsfrau Dr. Necla Kelek.

TDF-Mitfrau Gislinde Nauy moderiert die Veranstaltung.

07. Mai. Tag der genitalen Selbstbestimmung und die Erinnerung an das “Kölner Urteil”

Am 07. Mai 2018 jährt sich nun zum sechsten Mal die Verkündung des „Kölner Urteils“. Darin bewertete das Kölner Landgericht eine medizinisch nicht indizierte „Beschneidung” an einem nicht einwilligungsfähigen Jungen als rechtswidrig und bewertete diesen Eingriff als strafbare Körperverletzung. Daraufhin entschied der Deutsche Bundestag allerdings am 12.12.2012, dass Eltern anstelle ihrer Söhne in eine „Beschneidung” einwilligen können. Dies stellt einen Widerspruch zum sämtlichen übrigen gesetzlichen Schutz von Kindern dar und ist gleich ein mehrfacher Verstoß gegen die UN-Kinderrechstkonvention.

Inzwischen ist der 7. Mai auch speziell zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition, geworden.

 

Stand: 03/2018

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