Aktuelles zum Thema Gleichberechtigung und Integration

TERRE DES FEMMES unterstützt Frauenrechtskampagne gegen "World Hijab Day": #NoHijabDay #FreeFromHijab

Foto: © gilitukha -  stock.adobe.com Foto: © gilitukha - stock.adobe.comTERRE DES FEMMES kritisiert den sogenannten World Hijab Day und solidarisiert sich mit allen Mädchen und Frauen, die gegen ihren Willen verschleiert werden!

Eine kleine Gruppe von amerikanischen Aktivistinnen hat 2013 den sogenannten World Hijab Day am 1. Februar initiiert, um zu zeigen, dass der Hijab keine Unterdrückung sei. Auch 2019 sind nicht-muslimische Frauen und muslimische Frauen ohne Kopftuch aufgefordert, sich für einen Tag zu verschleiern und mit dem Hashtag #FreeInHijab für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen.

Doch die Aktion ging nach hinten los. Mehrheitlich haben mutige Frauen aus Saudi-Arabien und der ganzen Welt den Hashtag übernommen und als Sprachrohr benutzt, über ihren Alltag aufzuklären: Sie tragen den Hijab nicht freiwillig. Sie können nicht selbstbestimmt entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen möchten oder nicht. Im Gegenteil: sie werden gezwungen, geschlagen, erpresst und bedroht, um den Vorstellungen ihrer Familie oder der patriarchalen Gesellschaft zu entsprechen, in die sie hineingeboren wurden.

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Das Vernetzungstreffen geht in die dritte Runde

Teilnehmerin des 3. Vernetzungstreffens. Foto: © TERRE DES FEMMESTeilnehmerinnen des 3. Vernetzungstreffens. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 19. Januar 2019 hat TERRE DES FEMMES (TDF) alle CONNECT-Tandems für das dritte Vernetzungstreffen in die Ulme 35 eingeladen. In dem 1887 im französischen Landhausstil erbauten und unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Sanatorium in der Ulmenallee 35 ist heute der Verein Interkulturanstalten Westend e.V. ansässig. Ein Begegnungsort der ganz besonderen Art: im Grünen, etwas abseits vom turbulenten Stadtleben gelegen, mit tollen Räumlichkeiten und einem engagierten Team, das vor Ort mit sehr viel Herz alle Gäste betreut.

 

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„Ich lerne eine Menge!“ – das vierte CONNECT-Gruppentreffen 2018

Die engagierten Patinnen mit TDF-Referentin Désirée Birri (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMESDie engagierten Patinnen mit TDF-Referentin Désirée Birri (Mitte). Foto: © TERRE DES FEMMESPassend zum 5. Dezember 2018, dem Tag des Ehrenamts, hat TERRE DES FEMMES Patinnen aus allen fünf Zyklen in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen. Die vorweihnachtliche Atmosphäre sorgte für einen entspannten, aber auch angeregten Austausch untereinander und natürlich auch mit dem CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri und Viviane Clemens.

Bereits in der anfänglichen Gesprächsrunde wurde deutlich, dass nicht nur die Patinnen selbst sehr unterschiedlich sind. Auch ihre Tandems verlaufen ganz unterschiedlich. Doch auch wenn die Tandems in vielerlei Hinsicht nicht verglichen werden können, machen viele Patinnen ähnliche Erfahrungen.

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Die Bedeutung einer Frauenrechtsorganisation für geflüchtete Mädchen – Das letzte Mädchentreffen im Jahr 2018 in Kooperation mit LieberLesen e. V.

Teilnehmende Mädchen in der TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle. Foto:© TERRE DES FEMMESTeilnehmende Mädchen in der TERRE DES FEMMES-Geschäftsstelle. Foto: © TERRE DES FEMMES„Was macht überhaupt eine Frauenrechtsorganisation?“ Mit dieser Frage wurde das Treffen der Mädchenschulung eingeleitet. Das Treffen fand diesmal in unseren Räumlichkeiten statt, in Begleitung von TERRE DES FEMMES-Referentin Abir Alhaj Mawas und Prof. Dr. Barbara Schaeffer-Hegel von LieberLesen e. V.

Zu Beginn wurde besprochen, welche Ziele TERRE DES FEMMES verfolgt und wie diese Ziele konkret erreicht werden können. Die neugierigen Mädchen zeigten großes Interesse, da sie in ihren Heimatländern bisher solch eine Organisation nicht kennenlernen durften. Auch die bunten Flyer zu Themen wie Frühehe und Gleichstellung von Mann und Frau trafen auf offene Ohren, wodurch die Mädchen auch von ihren Rechten in Deutschland erfuhren.  

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Kulinarischer Ausflug

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES„Gemeinsam kochen, gemeinsam essen, gemeinsam aufräumen“, so hat Katja von Über den Tellerrand e.V. das Frauenkochen kurz und knackig am vergangenen Samstag vorgestellt. Elf CONNECT-Teilnehmerinnen sind unserer Einladung gefolgt und am Nachmittag des 1. Dezember 2018 in den Kitchen Hub des Vereins gekommen, um mit weiteren Berliner Frauen Speisen zu zaubern.

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Studientag zu frauenspezifischen Fluchtgründen: TERRE DES FEMMES-Referentin Dr.Abir Alhaj Mawas berichtet über geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Kontext von Krieg

v.l.n.r.:  Dr. Abir Alhaj Mawas (TERRE DES FEMMES) mit Christina Engel (Caritasverband Regensburg). Foto: © TERRE DES FEMMESv.l.n.r.: Dr. Abir Alhaj Mawas (TERRE DES FEMMES) mit Christina Engel (Caritasverband Regensburg). Foto: © TERRE DES FEMMESIn Vorbereitung auf den Weltmissionsmonat 2018 hat der Caritasverband für die Erzdiözese Regensburg e.V in Kooperation mit dem Katholischen Hilfswerk missio, TERRE DES FEMMES e.V, SOLDWODI, Campus Asyl, IN VIA, KDFB und der Stadt Regensburg am 13. Oktober 2018 einen Studientag zu frauenspezifischen Fluchtgründen, Fluchtbiographien und neuen Aufbrüchen veranstaltet.

Das ganztätige Event bot Interessierten ein breitgefächertes Angebot an Vorträgen und Workshops zu diesem Thema. Die ReferentInnen verfügten über unterschiedliche berufliche Hintergründe und Expertisen. Es informierten RechtsanwältInnen sowie MitarbeiterInnen der Caritas oder NGO’s über die Situation geflüchteter Frauen sowie deren Kinder.

Das Event sollte alle Facetten der Flucht beleuchten, von Gewalterfahrungen in Ihren Heimatländern, über Missbrauch während der Flucht bis hin zu der Lebenssituation der Frauen in den Flüchtlingscamps in Entwicklungsländern und bei uns vor Ort. Frau Dr. Abir Alhaj Mawas von TERRE DES FEMMES e.V eröffnete den Studientag mit einem Vortrag über „geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Nahen Osten im Kontext von Flucht & Krieg“.

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CONNECT-Patinnenprogramm mit PHINEO Wirkt-Siegel ausgezeichnet!

v. l.: Dr. Andreas Schmidt (PHINEO), Gesa Birkmann (TDF), Désirée Birri (TDF). Foto: © Anna Goldv. l.: Dr. Andreas Schmidt (PHINEO), Gesa Birkmann (TDF), Désirée Birri (TDF). Foto: © Anna Gold

Am 16. Oktober 2018 wurde das PHINEO Wirkt-Siegel in Berlin an insgesamt sieben Projekte vergeben, die sich für geflüchtete Frauen einsetzen. Eines dieser Projekte ist das Patinnenprogramm CONNECT von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V., das für seinen besonders wirkungsvollen Ansatz zur empowernden Unterstützung geflüchteter Frauen in Deutschland ausgezeichnet wurde.

Das Analysehaus PHINEO hat in einem 1,5-jährigen Analyseverfahren untersucht, wie gemeinnützige Projekte in Deutschland den Herausforderungen geschlechtsspezifischer Hürden der Integration begegnen. Das generierte Wissen um Herausforderungen, Lösungsansätze und gute Projekte wurde schließlich am 16. Oktober bei einem Event im Sharehouse Refugio feierlich vorgestellt. Teil des Rahmenprogramms war unter anderem ein Bühnengespräch zum Thema Empowerment zwischen Barbara Costanzo (Deutsche Telekom), Gesa Birkmann (TERRE DES FEMMES) und der Moderatorin Dr. Zoë Felder (PHINEO). Es wurde darüber diskutiert, wie verschiedene Sektoren wie Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik dazu beitragen können, insbesondere geflüchtete Frauen zu stärken.

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„Ich bin über meine eigene Kraft überrascht!“ – Bericht von einem sehr empowernden Selbstverteidigungskurs für die CONNECT-Tandems

Am 22. September 2018 richtete das CONNECT-Team, bestehend aus Désirée Birri und Vera Weithas, in Zusammenarbeit mit Lorrie Janßen von Lowkick e. V. einen Selbstverteidigungskurs für die Patinnen und ihre geflüchteten Tandempartnerinnen aus.

Bei Lowkick e. V. handelt es sich um einen feministischen Kampfsportverein in Berlin-Kreuzberg. Besonders wichtig ist dem Verein, eine angenehme und respektvolle Trainingsatmosphäre für Mädchen und Frauen zu schaffen. Noch bevor der Kurs startete, fragte eine geflüchtete Frau, ob auch Männer in den Räumlichkeiten trainierten. Als dies verneint wurde, entschied sie sich spontan dazu, ihr Kopftuch abzulegen, um freier und unbeschwerter am Selbstverteidigungskurs teilnehmen zu können.

Die CONNECT-TandempartnerInnen mit Team beim Training @Lowkick e. V. Foto: © TERRE DES FEMMESDie CONNECT-TandempartnerInnen mit Team beim Training @Lowkick e. V. Foto: © TERRE DES FEMMES

„Darf ich dich schubsen?“

Nach einer Vorstellungsrunde und einer kurzen Aufwärmphase, wurde in der ersten Übung an der Haltung und Atmung gearbeitet, da diese wesentlich für einen festen Stand sind. Nachdem alle versicherten, dass Lorrie sie „schubsen“ dürfe, gab sie den Teilnehmerinnen nacheinander einen leichten Stoß, um so die Standfestigkeit zu testen und Tipps zu geben, wie man sich noch sicherer positionieren kann.

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Von Erwartungen und Bedürfnissen: Das 3. CONNECT-Gruppentreffen 2018

Am 13. September 2018 hat das CONNECT-Team Gesa Birkmann, Désirée Birri und Vera Weithas alle Patinnen der fünf Zyklen zum Austausch in gemütlicher Runde in die TDF-Geschäftsstelle eingeladen und herzlich begrüßt.

Antje, schon seit über einem Jahr Patin, hat die vergangenen zwölf Monate mit Nilofar für uns Revue passieren lassen. Zu Beginn habe es Kontaktschwierigkeiten gegeben, da Nilofar häufig ihre Telefonnummer wechselte. Für Antje war es außerdem frustrierend, dass ihre Tandempartnerin wenig Fortschritte in Deutsch machte. Antje hat ihre Erwartungshaltung reflektiert. Sie hat das Gefühl, dass beidseitige Wertschätzung vorhanden ist. Der Kontakt zu Nilofar wird auch nach dem offiziellen CONNECT-Jahr bestehen bleiben.

Drittes Gruppentreffen der CONNECT-Patinnen mit dem CONNECT-Team. Foto: © TERRE DES FEMMESDrittes Gruppentreffen der CONNECT-Patinnen mit dem CONNECT-Team. Foto: © TERRE DES FEMMES

Praktische Hilfestellung

Die Mehrheit der Patinnen an diesem Abend ist im letzten Zyklus, sodass sich die Tandems teilweise erst einmal getroffen haben. Es wurden daher viele praktische Fragen geklärt und wertvolle Tipps gegeben. Im Rathaus Steglitz erhalte man beispielsweise ohne Voranmeldung das erweiterte Führungszeugnis.

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Mädchen brauchen einen Schutzraum – Bericht von der Pressekonferenz zum Verbot des „Kinderkopftuches“

Die TeilnehmerInnen der Pressekonferenz v.l.n.r.: Dr. Necla Kelek, PD Dr. Elham Manea, Ali Ertan Toprak, Nina Coenen, Prof. Dr. Susanne Schröter, Seyran Ateş, Dr. Sigrid Peter. Foto: © TERRE DES FMMESDie TeilnehmerInnen der Pressekonferenz v.l.n.r.: Dr. Necla Kelek, PD Dr. Elham Manea, Ali Ertan Toprak, Nina Coenen, Prof. Dr. Susanne Schröter, Seyran Ateş, Dr. Sigrid Peter.
Foto: © TERRE DES FMMES
Anlässlich ihrer laufenden Petition „DEN KOPF FREI HABEN!“ hat die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES (TDF) am 23. August zu einer Pressekonferenz geladen.

Ob ihrer hochkarätigen Besetzung mit bundesweit bekannten und anerkannten ExpertInnen aus den Bereichen Integration, Forschung und Islamwissenschaft wurde die Konferenz live aus Berlin auf dem TDF-YouTube-Kanal übertragen (s. Video-Link unten).

Die beteiligten Podiumsgäste

  • Dr. Sigrid Peter, Vizepräsidentin Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte,
  • Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam
  • PD Dr. Elham Manea, Politologin und Autorin,
  • Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Autorin
  • Ali Ertan Toprak, Präsident Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände
  • Dr. Necla Kelek, Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES

sind allesamt seit Beginn der TDF-Petition im Juni 2018 UnterstützerInnen.

Und damit, wie Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TDF in ihrer Begrüßung betonte, wichtige MultiplikatorInnen der Forderung von TERRE DES FEMMES, Mädchen vor Zugriff und Einfluss des islamischen Fundamentalismus – wie er sich u. a. in der Kinderverschleierung äußert – zu schützen.

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„Are you willing to date black?“ – Das 2. CONNECT-Gruppentreffen 2018

Intensiver Austausch auf dem 2. CONNECT-Gruppentreffen. Foto: © TERRE DES FEMMESIntensiver Austausch auf dem 2. CONNECT-Gruppentreffen. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 20. Juni fand das zweite Gruppentreffen in der TDF-Geschäftsstelle statt. Der Einladung zum Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre bei Sekt, Kaffee und Knabbereien folgten Patinnen aller vier CONNECT-Zyklen. Das CONNECT-Team, Désirée Birri und Rebekka Rohe, hieß die Patinnen herzlich willkommen. Diese eröffneten die Gesprächsrunde mit den Themen, die ihnen besonders am Herzen lagen.

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Ferien von der Gemeinschaftsunterkunft – Abenteuer im Spreewald

Foto: © TERRE DES FEMMESFoto: © TERRE DES FEMMES

„Raus aus der überfüllten Unterkunft und rein in die Natur“, das dachten sich zwei Frauen vom Verein Lieberlesen e.V. Sie organisierten, unterstützt von zwei TERRE DES FEMMES-Mitarbeiterinnen und einem pensionierten Lehrerehepaar, ein Camp im Spreewald für elf geflüchtete Mädchen. Dr. Abir Alhaj Mawas, TERRE DES FEMMES-Referentin für Gleichberechtigung und Integration, kannte die Mädchen schon von den gemeinsamen Mädchenschulungen, die ebenfalls in Kooperation mit Lieberlesen e.V. 2017 stattfanden. Ihre Praktikantin Jana Machacek unterstützte das Betreuungsteam und fungierte aufgrund ihres Alters als Generationsbrücke zwischen den Mädchen und den Erwachsenen. Das Camp sollte den Mädchen die Gelegenheit bieten, sich fernab ihres Alltags und möglichen Zwängen frei bewegen und entfalten zu können. Sie sollten Neues entdecken, soziale Kompetenzen schulen und selbstbewusster werden.

Die Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren kommen aus Afghanistan, Syrien, Iran und Irak und leben seit zwei bis drei Jahren in Berlin. Sie alle sind bis heute nur geduldet, leben also in ständiger Sorge vor einer Abschiebung. Alle Mädchen gehen zur Schule und sprechen sehr gut deutsch. Obwohl die meisten von ihnen ohne Kopftuchzwang und Gewalt aufwachsen, gibt es leider auch einige, die unterdrückt werden und Gewalt erfahren. Im Camp haben die Mädchen entschieden, wie sie aussehen wollen. Sie konnten sich ohne Kopftuch bewegen, kurze Hosen, Kleider und Make-up tragen.

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Vernetzungstreffen 2.0

CONNECT-Vernetzungstreffen im Juni 2018. Foto: © TERRE DES FEMMESCONNECT-Vernetzungstreffen im Juni 2018. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 30. Juni 2018 fand bei strahlendem Sonnenschein unser zweites Vernetzungstreffen von CONNECT – Empowerment für geflüchtete Frauen statt. Was bedeutet eigentlich Vernetzung? Systemtheoretisch bilden mehrere Einzelteile ein zusammengesetztes Ganzes. Bildhaft ist es ein Beziehungsnetz, das miteinander verbunden ist. Genau das stand an diesem Samstag im Fokus: das Miteinander aller Tandems, das Sich-Verbunden-Fühlen und Verbunden-Sein. Patinnen, geflüchtete Frauen, Kinder, Trainerin, Referentin und Praktikantinnen lernten sich kennen, nutzten die Zeit und den Raum zum Austausch und hatten jede Menge Spaß.

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Theaterpremiere „Female Refugees Warten auf Go.Dot“

v.r.n.l.: Gülcan Cerdik, Abir, Ulrike Düregger, Nadine da Cruz Oliveira. Foto: © TERRE DES FEMMESv.r.n.l.: Gülcan Cerdik, Abir, Ulrike Düregger, Nadine da Cruz Oliveira. Foto: © TERRE DES FEMMESAm 22.06.2018 fand im Acker Stadt Palast die Premiere des Theaterstücks „Female Refugees Warten auf Go.Dot“ von Ulrike Düregger & Compagnie und Total Plural e. V. in Kooperation mit TERRE DES FEMMES – Menschrechte für die Frau e. V. statt. Ulrike Düregger, gleichzeitig verantwortlich für Konzept, Regie und Textfassung, stand ebenfalls neben Gülcan Cerdik und Nadine da Cruz Oliveira auf der Bühne. Frau Dr. Abir Alhaj Mawas, Fachreferentin für Gleichberechtigung und Integration bei TERRE DES FEMMES, nahm an dem anschließenden Publikumsgespräch als Expertin teil. Zwei weitere Vorstellungen fanden jeweils am 23. und 24. Juni statt. Da die Produktion ohne öffentliche Mittel realisiert wurde, waren nur diese drei Vorstellungen möglich.

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Fachtag „Let`s talk about sex“: TERRE DES FEMMES Referentin stellt Ihre Erfahrung über die Arbeit mit geflüchteten Mädchen beim Kongress Armut und Gesundheit vor

Workshopimpression. Foto: © Gesundheit Berlin-Brandenburg / Foto: André Wagenzik. Workshopimpression. Foto: © Gesundheit Berlin-Brandenburg / Foto: André Wagenzik. Um das Sexualleben von geflüchteten Mädchen in Deutschland und in anderen Ländern verständlich zu machen und den Erfahrungsaustausch über die praktische Arbeit mit geflüchteten Mädchen in der Praxis zu ermöglichen, zu informieren und auszutauschen, fand unsere Veranstaltung „Let`s talk about sex: Erfahrungsaustausch in der Arbeit mit geflüchteten Mädchen“ (Nr. 98) beim Kongress Armut und Gesundheit am Dienstag, den 20.03.2018, von 14:15 Uhr bis 15:45 Uhr statt. In Zusammenarbeit mit dem VIA Verband für Interkulturelle Arbeit im Berlin wurde die Podiumsdiskussion mit Statements von Cornelia Bauschke und Falko Kranert (Zentrum für sexuelle Gesundheit Mitte in Berlin), Halah Alhhayik und Line Göttke (VIA Verband für Interkulturelle Arbeit), und Diana Craciun (Familienplanungszentrum Balance e.V) organisiert.

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