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Aktuelles zum Thema Frauenhandel und Prostitution

Koreanische Abolitionistinnen zu Gast bei TERRE DES FEMMES

Am 11. Juni 2018 waren neun Aktivistinnen des koreanischen Netzwerks „National Solidarity against Sexual Exploitation of Women“ zu Gast bei TERRE DES FEMMES. Es war ein Austausch über die deutsche Politik zur Prostitution und die Situation in Deutschland nach Inkrafttreten des neuen Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG).

Treffen mit koreanischem Netzwerk gegen sexuelle Ausbeutung an Frauen. Foto: © TERRE DES FEMMESTreffen mit koreanischem Netzwerk gegen sexuelle Ausbeutung an Frauen. Foto: © TERRE DES FEMMES

Das koreanische Netzwerk besteht aus 13 Beratungsstellen, Schutzhäusern und Ausbildungsstätten in ganz Korea. Es ist die aktivste abolitionistische Organisation Koreas und setzt sich dafür ein, das Nordische Modell auch in Korea einzuführen. Damit wollen die VertreterInnen die Entkriminalisierung der Frauen in der Prostitution erreichen und Ausstiegsprogramme sowie eine umfassende Unterstützung schaffen. Gleichzeitig geht es um die Reduzierung der Nachfrage durch die Kriminalisierung der Sexkäufer.

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„Für eine Welt ohne Prostitution“

V.l.n.r.: Shelly Kupferberg (Moderatorin des Abends), Sabine Constabel (Gründerin SISTERS e.V.), Inge Bell (Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES e.V.), Leni Breymaier (MdB), Huschke Mau (Gründerin Netzwerk Ella). Foto: © Isabelle GrubertV.l.n.r.: Shelly Kupferberg (Moderatorin des Abends), Sabine Constabel (Gründerin SISTERS e.V.), Inge Bell (Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES e.V.), Leni Breymaier (MdB), Huschke Mau (Gründerin Netzwerk Ella). Foto: © Isabelle GrubertUnter diesem Motto fand die Veranstaltung von TERRE DES FEMMES am Freitag, den 25.05.2018 in Berlin statt.

Am Vorabend der jährlichen Mitfrauenversammlung von TERRE DES FEMMES e.V. findet traditionell ein öffentlicher Themenabend statt- dieses Jahr unter dem Titel „Für eine Welt ohne Prostitution“. Rund 220 Gäste kamen am 25. Mai 2018 in die Werkstadt der Kulturen, um die Podiumsdiskussion zu verfolgen und natürlich mit zu diskutieren.

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Kritik an der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetz in Sachsen-Anhalt und Thüringen

TERRE DES FEMMES begleitet den Umsetzungsprozess des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) in Thüringen und Sachsen-Anhalt kritisch durch Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen.

Positiv ist, dass Thüringen der Forderung von TERRE DES FEMMES nach der gebührenfreien Anmeldung von Prostituierten nachkommt. Dagegen plant Sachsen-Anhalt jährlichen Gebühren von insgesamt 88–1.900 Euro pro Prostituierte. Dies kritisiert TERRE DES FEMMES ausdrücklich in unserer Stellungnahme. Wir fordern, dass Sachsen-Anhalt die Anmeldung gebührenfrei anbietet.

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Brüsseler Treffen zu Menschenhandel und Treffen des „Brussels Call“ für ein europaweites Sexkaufverbot

Dimitris Avramopoulos, EUCSPTHB. Foto: © TERRE DES FEMMESDimitris Avramopoulos, EUCSPTHB. Foto: © TERRE DES FEMMESVom 5.-6. Dezember 2017 fand in Brüssel das halbjährliche Treffen der EU-Zivilgesellschaftsplattform gegen Menschenhandel statt. Die EU Kommission bringt hier über 100 VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen zusammen, um sich über europäische Entwicklungen im Bereich Menschenhandel auszutauschen und untereinander zu vernetzen. Dr. Andrea Tivig nahm als TERRE DES FEMMES Referentin zu Frauenhandel und Prostitution an dem Treffen teil. Das Treffen ermöglicht den Austausch zwischen nationalen RegierungsvertreterInnen/ BerichterstatterInnen zu Menschenhandel und den Zivilgesellschaftsorganisationen des EU-Mitgliedstaates.

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Ein emotionales Treffen – 90-Jährige, ehemalige koreanische „Trostfrau“ Gil Won-Ok bei TERRE DES FEMMES

Gil Won-Ok. Foto: © TERRE DES FEMMESGil Won-Ok. Foto: © TERRE DES FEMMESDie ehemalige „Trostfrau“ und heutige Menschenrechts­aktivistin Gil Won-Ok (geb. 1926 bei Pjöngjang) hat Anfang Dezember 2017 Deutschland, zum dritten Mal besucht und wie sie im Gespräch sagt „wohl auch zum letzten Mal“. Gil Won-Ok wurde 1940 mit 13 Jahren verschleppt und vom japanischen Militär als so genannte Trostfrau zur Prostitution gezwungen. Nach ihren traumatischen Erlebnissen schwieg sie jahrelang, doch 2003 fand sie die Kraft ihre Geschichte in die Öffentlichkeit zu bringen. Seitdem kämpft sie um Anerkennung und Entschädigung für die geschätzt 200 000 „Trostfrauen“, die als Sexsklavinnen während des Asien-Pazifik-Krieges (1937-1945) verschleppt wurden. Sie setzt sich maßgeblich für den Frieden und für Betroffene sexueller Gewalt in Kriegsgebieten ein. Auch heute, mit 90 Jahren protestiert sie noch vereint mit vielen AktivistInnen jeden Mittwoch vor der japanischen Botschaft, um für Recht, Anerkennung und Entschädigung zu kämpfen. So auch auf ihrer Deutschlandreise in Berlin.

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