Ostasiatische Delegation besicht TERRE DES FEMMES

Mitglieder der Delegation mit Dr. Andrea Tivig (Mitte). Foto: © Sophia EliotMitglieder der Delegation mit Dr. Andrea Tivig (Mitte).
Foto: © Sophia Eliot
Am 13.11.2017 besuchte eine ostasiatische Delegation auf Einladung des Auswärtigen Amtes unter der Leitung des Goethe-Institutes TERRE DES FEMMES in unseren Berliner Räumlichkeiten. Dr. Andrea Tivig, Referentin des Bereichs Prostitution und Frauenhandel, stellte im Rahmen dieser Informationsreise TERRE DES FEMMES und die Schwerpunkte unserer Arbeit vor und tauschte sich anschließend mit den Delegierten vor allem zum Thema Frauenhandel und Prostitution in Deutschland, Europa und den asiatischen Ländern aus.

Geflüchtete sind besonders von Menschenhandel und Frauenhandel gefährdet, dies ist sowohl in Deutschland als auch in Bangladesch ein Problem. Bangladesch etwa sei eines der Länder, das zum Zufluchtsort für viele Rohingya-Geflüchtete wurde, laut den Delegierten aus Dhaka. Gerne wollten sie deshalb auch mehr über die Strategien der deutschen Regierung wissen.

In den ostasiatischen Herkunftsländern der Delegierten ist Prostitution und eine mögliche Legalisierung der Prostitution ein sehr wichtiges Thema, daher gab es einen angeregten Austausch zu den negativen Erfahrungen in Deutschland. Die Forderung von TDF nach einem Sexkaufverbot in Deutschland wurde daher mit Interesse diskutiert. Auch die Frage nach möglichen Berufsalternativen für Aussteigerinnen aus der Prostitution beschäftigte die Besucherinnen.

 

Stand: 11/2017

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