Ereignisse aus dem Jahr 2018

Besuche aus unseren Partnerorganisationen

Aqelah Nazari Hossain-Dad zu Besuch in der Geschäftsstelle von TERRE DES FEMMES e.V. Foto: © TERRE DES FEMMESAqelah Nazari Hossain-Dad zu Besuch in der Geschäftsstelle von TERRE DES FEMMES e.V. Foto: © TERRE DES FEMMESIm Juli 2018 war unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin für Afghanistan in unserer Geschäftsstelle in Berlin zu Besuch. Aqelah Nazari-Hossain Dad hat mit ihren Schwestern unter den Taliban eine geheime Mädchenschule eingerichtet. Daraus ist in der Folgezeit die Gründung der Neswan Social Association hervor gegangen mit dem Frauenzentrum Shahrak, welches von TERRE DES FEMMES gefördert wird.

In Gesprächen und Interviews erzählte Aqelah Nazari Hossain-Dad von den Schwierigkeiten, die sie unter dem Taliban-Regime in Afghanistan hatte und wie aus einer kleinen, anfänglich geheim gehaltenen Bildungsinitiative für Mädchen unsere Partnerorganisation entstand.

Neues aus der Projektarbeit

Die Situation in Afghanistan ist nach wie vor sehr angespannt, immer wieder kommt es zu Anschlägen und Übergriffen. Dieses Jahr fanden Parlamentswahlen statt. Aufgrund von Anschlagsdrohungen vonseiten der Taliban gab es am Wahltag erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Registriert waren fast sieben Millionen WählerInnen, aufgrund von Schwierigkeiten im Wahlmodus wählten schlussendlich jedoch lediglich drei Millionen Menschen. Frauen haben dabei größere Probleme mit den Hürden auf dem Weg zur Stimmabgabe, da hierfür unter anderem eine Kaution bezahlt werden muss und viele diese nicht aufbringen können.

Für die 250 Sitze im Unterhaus kandidierten 2.565 Menschen, darunter 2.148 Männer und 417 Frauen. Aufgrund der Frauenquote in Afghanistan haben Frauen im Parlament allerdings Probleme, ernst genommen zu werden. Der Vorwurf lautet, dass sie durch die Quotenplätze den Wahlkampf nicht so annehmen würden wie männliche Kandidaten. Unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin für die Kooperation Afghanistan sieht das ähnlich. Trotzdem ist sie der Ansicht: „Wenn wir etwas bewegen wollen für die Gleichberechtigung der Frauen in Afghanistan, dann ist die Frauenquote ein Schritt in die richtige Richtung.“

Im Juni 2018 war unsere ehrenamtliche Koordinatorin Juliane von Krause auf Projektbesuch in Bulgarien. Während ihres Besuchs im Stadtteil der Roma in Burgas konnten sie erfahren, dass sich die Lebensbedingungen vor Ort verschlechtern. Die Roma leben in prekärer Lebenssituation, in Armut, Arbeitslosigkeit, und bei Schulabbruch laufen vor allem die Mädchen Gefahr in die Hände von Menschenhändlern zu geraten. In seinem Bundeslagebild 2017 schreibt das deutsche Bundeskriminalamt, dass bulgarische Staatsangehörige die größte Opfergruppe von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung betroffener Personen in Deutschland sind.

Umso wichtiger ist die Präventionsarbeit von FLORIKA: durch pädagogische Projektarbeit werden die Mädchen ermutigt, ihren Schulabschluss zu machen. Im ersten Halbjahr 2018 haben 49 Mädchen kontinuierlich die FLORIKA-Angebote wahrgenommen.  

Unsere Referentin Renate Staudenmeyer zu Besuch bei Bangr Nooma in Burkina Faso. Foto: © TERRE DES FEMMESUnsere Referentin Renate Staudenmeyer zu Besuch bei Bangr Nooma in Burkina Faso. Foto: © TERRE DES FEMMESIn Burkina Faso arbeitet unsere Partnerorganisation Bangr Nooma erfolgreich und ihr Gewaltschutzzentrum CAECF wird in der Bevölkerung gut angenommen. Davon konnte sich unsere Referentin Renate Staudenmeyer bei ihrer Dienstreise (PDF-Datei) im November 2018 überzeugen. Alleine im Zeitraum Januar bis Oktober 2018 konnten 121 Einzelfälle betreut und vielen Frauen geholfen werden. Seit August 2018 legt Bangr Nooma einen Fokus auf die psychologische Betreuung der Frauen. Das CAECF ist ein voller Erfolg und wird von den Hilfesuchenden sehr gerne wahrgenommen.

Während ihrer Dienstreise nach Kamerun im Februar/März 2018 hatte unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin Godula Kosack die Möglichkeit, sich die Arbeit vor Ort nach langer Zeit wieder genauer anzusehen – die prekäre Sicherheitslage vor Ort hatte Reisen in den Vorjahren nicht zugelassen. Noch kurz vor ihrem Besuch wurden vier weitere Mädchen – in diesem Fall Berufsschülerinnen - in unser Stipendiatinnen-Programm aufgenommen. Im letzten Schuljahr (2017/18) übernahm TDF damit die Ausbildungskosten für 17 Mädchen aus drei Bergdörfern – darunter Grundschul-, Gymnasial-, und Berufsschülerinnen. Ihnen wurden die Schulgebühren, die Schuluniformen und die Unterrichtsmaterialien finanziert. Auch erhielten sie Kleidung für den Sportunterricht und notwendige Hygieneartikel.

Godula Kosack spricht bei ihrer Dienstreise mit den Stipendiatinnen. Foto: © Jürgen KunzeGodula Kosack spricht bei ihrer Dienstreise mit den Stipendiatinnen. Foto: © Jürgen KunzeObwohl die Terrormiliz Boko Haram nach wie vor sehr aktiv im Projektgebiet ist und viele Menschen in die Berge flüchten, zieht Godula ein positives Fazit ihrer Reise, und beschreibt, dass die lokale Bevölkerung Mädchenbildung mittlerweile in sehr viel größerem Maße ernst nimmt.

Trotzdem hätten viele Mädchen ohne unser Stipendiatinnen-Programm auch heute noch kaum eine realistische Chance auf Bildung geschweige denn einen Bildungsabschluss, wie sich in den Interviews mit einigen Stipendiatinnen herausstellte. Wir freuen uns, dass wir die Stipendiatinnen auf dem Weg zur Erreichung ihrer ambitionierten Berufsziele (u.a. Lehrerin, Buchhalterin, Politikerin, Professorin) unterstützen können und drücken die Daumen, dass sie diese auch verwirklichen können.

Das BHUMIKA Women’s Collective freute sich auch 2018 über die Förderung einer Beratungsstelle in der Stadt Karimnagar in Indien. Die Beratungsstelle wurde 2016 eröffnet und wird seit 2017 von TDF unterstützt. Im ersten Halbjahr 2018 suchten dort insgesamt 93 Frauen rechtlichen und psychologischen Rat. Im genannten Zeitraum wurden 279 Individualgespräche, 127 Partnergespräche und 135 Familiensitzungen durchgeführt.

Das BHUMIKA Women’s Collective bei einer internen Schulung zum Gewaltschutzgesetz. Foto: © BHUMIKA Women’s CollectiveDas BHUMIKA Women’s Collective bei einer internen Schulung zum Gewaltschutzgesetz. Foto: © BHUMIKA Women’s CollectiveTrotzdem ist die Situation für Frauen in Indien weiterhin prekär. Änderungen im Sexualstrafrecht zugunsten von Frauen kamen in der Strafverfolgung und Rechtsprechung nur sehr unzureichend zur Anwendung. Auch beeinflusst die klischeebehaftete Darstellung der Rollen von Frau und Mann in Bollywood-Kinofilmen die öffentliche Meinungsbildung zu Frauenrechten und deren Durchsetzung negativ. Weiterhin werden zahlreiche weibliche Föten abgetrieben. In Indien kommen auf 1.000 Männer nur 943 Frauen. Dies und die gesellschaftliche Ausgrenzung sowie Diskriminierung von Frauen sind weiterhin Faktoren, die Gewalt gegen Frauen begünstigen. In Umfragen wurde festgestellt, dass 42% der Männer und 52% der Frauen (!) Gewalt gegen Frauen für gerechtfertigt halten.

Wir arbeiten zusammen mit dem BHUMIKA Women’s Collective daran, dass sich dies ändert und weniger Frauen in Indien Gewalt für „normal“ halten und erleiden müssen.

In Mali geht unsere Arbeit ebenfalls voran. Wir freuen uns, dass im Februar der Bauvertrag für die Errichtung eines Frauenschutzhauses in Gao, Nordmali unterzeichnet wurde. Danach ging es aber erst richtig los mit der Einrichtung der Baustelle und den Bautätigkeiten. Ende Dezember 2018 konnte die Bau-Abnahme über die Bühne gebracht werden, Das Frauenschutzhaus wird im Verlauf des ersten Halbjahres 2019 den Betrieb aufnehmen und gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen in der Region Gao Schutz bieten. Auf den erfolgreichen Abschluss dieses großen Projektvorhabens sind wir mächtig stolz! Im neuen TDF-APDF-Flyer ist das neue Frauenschutzhaus in Gao schon zu sehen.

Eine junge Frau holt in der MIRIAM-Schule ihre Grundbildung nach. Foto: © Itzel ChavarríaEine junge Frau holt in der MIRIAM-Schule ihre Grundbildung nach. Foto: © Itzel ChavarríaUnser Kooperationsprojekt in Nicaragua hatte 2018 mit besonders schwierigen Umständen zu kämpfen. Während das fortschrittliche, 2012 auf jahrzehntelangen Druck von Frauenrechtsorganisationen erlassene Gewaltschutzgesetz immer mehr zu Ungunsten der Frauen verändert worden war, haben auch andere Reformen der Regierung unter Präsident Ortega ab April 2018 Proteste in der Zivilbevölkerung ausgelöst. Waren anfänglich nur einzelne Gruppen auf den Straßen (v.a. Studierende und Landwirte), so herrschte ab August politischer Ausnahmezustand. Mit Einführung eines neuen Anti-Terror-Gesetzes wurden die Meinungs- und Versammlungsfreiheit erheblich eingeschränkt und v.a. MenschenrechtsaktivistInnen zunehmend verfolgt und bekämpft. Unsere Partnerorganisation Asociación Proyecto MIRIAM arbeitet trotzdem weiter und bleibt so eine wichtige und sichere Anlaufstelle für Frauen in Managua, Estelí und Matagalpa.

Trotzdem gab es 2018 auch erfreuliche Neuigkeiten: Im März 2018 wurden Ko-Finanzierungsmittel für ein neues Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von 750 Frauen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung genehmigt. Im Vordergrund steht dabei der Kampf für die Rechte von Frauen auf Gewaltfreiheit und Bildung.

Interviews mit sechs Frauen, die entweder für MIRIAM arbeiten oder an Kursen zu Frauenrechten und Empowerment von MIRIAM teilnehmen, legten die negativen Folgen der Reformen am Gewaltschutzgesetz offen: So müssen Frauen nach einer Gewalttat in vielen Fällen nun erneut ein Mediationsgespräch mit dem Täter führen, bei dem Frauenrechtsorganisationen nur selten zugelassen sind und die Betroffenen oft re-traumatisiert werden. Durch Mediationsgespräche finden Gewalttaten außerdem keinen Eingang in die Statistik und werden somit unsichtbar und zu einem „privaten Problem“ verharmlost. Häufig fällt die finale „Einigung“ außerdem zugunsten des Mannes und seiner Interessen aus. In einem Interview fiel der Satz: „Frau zu sein ist zu einem Kampf geworden“. Alle interviewten Frauen lassen sich davon jedoch keinesfalls entmutigen, sondern setzen sich weiterhin für die Erreichung der Gleichberechtigung in Nicaragua ein.

Unser von Sternstunden - Benefizauktion des Bayerischen Rundfunks gefördertes JugendbotschafterInnen-Projekt in Sierra Leone lief sehr gut an. Insgesamt sind 16 (Aus-)Bildungseinrichtungen beteiligt, an denen insgesamt 74 JugendbotschafterInnen für Menschenrechte aktiv sind. Anfang des Jahres fand die erste Schulung statt. Sie wurde von vier ExpertInnen und vier AIM-MitarbeiterInnen durchgeführt. Nach der zweiten Schulung im Juli 2018 wurden die JugendbotschafterInnen kreativ und schrieben bzw. komponierten Gedichte, Theaterstücke, Sketche und Lieder zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (FGM). Die Stücke wurden an allen 16 Einrichtungen aufgeführt. So konnten 6.300 Menschen mit Aufklärungsarbeit erreicht werden. Mehrere JugendbotschafterInnen nahmen zudem an zwei Talkshows im Lokalradio teil, standen Rede und Antwort zu ihrer Tätigkeit und informierten die ZuhörerInnen über die Hintergründe und Folgen von FGM. Die selbst verfassten Lieder wurden nicht zuletzt auf CD aufgenommen und von mehreren Radiosendern abgespielt. Dank der großen Popularität des Mediums Radio in Sierra Leone wurden so rund eine Million Menschen erreicht.

Im Schutzhaus schlossen alle 17 - 25 Mädchen, die dort jeweils für unterschiedlich lange Dauer unterkamen, ihr Schuljahr erfolgreich ab und wurden in die nächste Klasse versetzt. Auf dem Grundstück des Schutzhauses wird neuerdings auch ein kleiner Obst- und Gemüseanbau betrieben, der vor allem zur Selbstversorgung dient. Geringe Überschüsse werden allerdings auch auf dem Markt verkauft – mit dem Geld können sich die Mädchen neue Kleidung kaufen.

TDF im Gespräch mit Ibrahim Köseoglu. Foto: © YAKA-KOOPTDF im Gespräch mit Ibrahim Köseoglu. Foto: © YAKA-KOOPDie Kampagne gegen Frühverheiratung unserer Partnerorganisation YAKA-KOOP wurde 2018 auf 97 Dörfer in der Region Van in der Türkei ausgeweitet. Während ihrer Dienstreise konnten sich unsere ehrenamtliche Projektkoordinatorin Dilek Okur und IZ-Referentin Birgitta Hahn von der Arbeit, die YAKA-KOOP vor Ort leistet, ein Bild machen und Gespräche mit Projektbeteiligten und -Begünstigten führen. So wurde zum Beispiel der Vorsitzende der Vereinigung der Dorfvorsteher von Van interviewt: Ibrahim Köseoglu berichtete, dass mittlerweile fast alle Mädchen der Region zur Schule gingen. Er selbst arbeitet in seinem Dorf mit YAKA-KOOP zusammen und erzählte, dass die Zahl der Frühverheiratungen in der Region zurückgegangen sei. Dies bestätigte auch der Vorsitzende der Vereinigung der FriseurInnen von Van, Veysel Koc. Er sagte, dass die Zahl der Frühehen in Van seit Beginn der Kooperation mit YAKA-KOOP von 50 bis 100 auf 5 bis 10 Eheschließungen pro Jahr gesunken sei.

Weiterhin gehen jedoch nur knapp 10% der Frauen in der Region Van einer vergüteten Arbeit nach und sind somit wirtschaftlich unverändert abhängig von ihren Männern.

Auch die anwaltliche Vertretung und Geltendmachung der Rechte von Mädchen und Frauen vor Gericht bereiten Probleme. So steht ein Gesetz, das Mädchen und Frauen vor häuslicher Gewalt schützen soll, neuerdings unter Beschuss von Seiten islamistischer Zeitungen und so genannter Maskulinisten. In einem Interview mit Murat Timur, dem Vorsitzenden der Anwaltskammer von Van, stellte dieser fest: “Als unsere Regierungspartei 2002 an die Macht kam, wünschten wir AnwältInnen uns, dass Freiheit und Modernität in die Gerichte einziehen. Heute wünschen wir uns nur noch, dass Gewalttaten an Frauen überhaupt bestraft werden.“

Auslandsdelegationen

Im April war der Entwicklungsdirektor der Abraham Fund Initiatives aus Israel, Anton Goodman, in der Geschäftsstelle von TDF zu Besuch. Die Stiftung setzt sich für Menschenrechte und die Gleichberechtigung jüdischer und arabischer BürgerInnen Israels ein.

Im Oktober 2018 war eine nordsyrische Delegation in der TDF-Geschäftsstelle in Berlin. Sie tauschten sich mit Dr. Abir Mawas und Geschäftsführerin Christa Stolle über die Situation in Syrien aus.

Öffentlichkeitsarbeit

Anfang September 2018 startete unsere Spendenaktion „Mädchen stärken weltweit“. In unserem Briefmailing wurde die Arbeit aller zehn Kooperationen kurz erwähnt und dargestellt, wie wichtig die Stärkung von Mädchen schon von klein auf ist. Die Aktion war ein voller Erfolg und wir bedanken uns bei den UnterstützerInnen.

Die ehrenamtliche Projektkoordinatorin für Nicaragua, Wencke Lösener, organisierte im November 2018 ein Fundraising-Event in Berlin. Unter dem Motto „Tanzen für Frauen in Nicaragua“ kamen knapp 40 Tanzbegeisterte zusammen und folgten unter Anleitung von Lehrerin Griselda Rhythmen des Afroperuano, der Bachata und Salsa. Insgesamt konnten durch das Event 430 Euro Spendengelder eingeworben werden. Diese wurden – gut für alle MittänzerInnen sichtbar - an das von der TDF-Expertin Jessica Espinoza betreute TDF-Kooperationsprojekt für Nicaragua auf der Spendenplattform betterplace.org überwiesen.

Zudem hat TDF kurz vor Weihnachten an einem Fotowettbewerb von betterplace.org teilgenommen. Bei der Abstimmung auf Facebook konnten 268 Likes generiert werden, was TDF den zehnten Platz bescherte. Dieser war mit 100 Euro dotiert, die nun ebenfalls für unser Kooperationsprojekt in Nicaragua verwendet werden.

Im November 2018 wurde erstmalig ein Video zur Arbeit unserer Partnerorganisation AIM in Sierra Leone erstellt und veröffentlicht. Darin werden das Team und die einzelnen Projekte von AIM vorgestellt – im Vordergrund stehen immer die Prävention und Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung.

Die TDF-Bilderausstellung „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“ wurde 2018 an sieben Trägerinnen in ganz Deutschland verliehen und sehr erfolgreich zwischen einer und vier Wochen öffentlich ausgestellt. Weitere sieben Trägerinnen erwarben die Bildrechte an der Ausstellung, druckten diese im Wunschformat und auf dem von ihnen präferierten Material aus und stellten sie ebenfalls öffentlich aus. Die 21 Gemälde und 5 Informationstafeln waren u.a. in Berlin, Göttingen, Bitterfeld-Wolfen, Buxtehude, Duisburg, Mainz und Leipzig zu sehen. Beide ehrenamtlichen Koordinatorinnen für das Türkei-Partnerprojekt brachten ihre Expertise auf Wunsch in Form von Vorträgen und Workshops ein. Auch in einem WDR-Beitrag über die Gruppe GRRRLs von HeRoes Duisburg wurde die Bilderausstellung gezeigt.

Seit diesem Jahr beteiligt sich TDF an der Kaffeekooperative "Angelique's Finest" aus Ruanda – der Kaffee, der im TDF-Büro in Berlin konsumiert wird, stammt ausschließlich von dieser Kooperative. Unter dem Motto „Starke Frauen – starker Kaffee“ stellt Angelique’s Finest den Kaffee vor Ort komplett selbst her. Von der Ernte über die Trocknung und Röstung der Bohnen bis hin zum Mahlen wird Alles zu 100% von ruandischen Frauen übernommen.

Spendenlauf am 6. Dezember 2018, organisiert vom Elisabeth-Lüders-Berufskolleg in Hamm. Foto: © Elisabeth-Lüders-Berufskolleg HammSpendenlauf am 6. Dezember 2018, organisiert vom Elisabeth-Lüders-Berufskolleg in Hamm. Foto: © Elisabeth-Lüders-Berufskolleg HammDas Elisabeth-Lüders-Berufskolleg aus Hamm für angehende ErzieherInnen hat auch 2018 wieder einen Spendenlauf für Sierra Leone veranstaltet – bereits den dritten seit ihrem ersten Austausch mit TDF 2016. Dieses Jahr wurde der Lauf am Nikolaustag realisiert und wir freuen uns sehr über die anhaltende Unterstützung, diesmal in Höhe von 2.260 Euro. Vielen Dank an alle OrganisatorInnen und LäuferInnen!

Unsere Spendenaktionen auf Betterplace nutzen wir dazu, um weitere Aufmerksamkeit für unsere Projektarbeit zu generieren. So haben wir zum Beispiel im September 2018 zur Arbeit vom Frauenschutzzentrum der APDF in Bamako/Mali einen kleinen APDF-Videofilm genutzt, um über die aktuelle Situation im Frauenschutzhaus zu informieren.

All unsere Aktivitäten im Referat IZ werden unterstützt von aktiven Vereinsfrauen sowie unseren ehrenamtlichen Projektkoordinatorinnen. Unser großer Dank geht an all unsere UnterstützerInnen!

 

Stand 01/2019

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