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25.11.2010: Rückblick auf 10 Jahre TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion: Erstmals mit Beteiligung einer Moschee

Im Rückblick auf 10 Jahre Fahnenaktion lässt sich eine beeindruckende Bilanz ziehen: Im Vergleich zum ersten Jahr, in dem rund 1500 Fahnen gehisst wurden, sind es heute knapp 6000 Fahnen, die anlässlich des internationalen Gedenktages "NEIN zu Gewalt an Frauen", am 25. November wehen. In Deutschland beteiligen sich Stadtverwaltungen, Kirchen, Gewerkschaften und andere Verbände sowie Bundes- und Landesministerien, die Amerikanische Botschaft und alle im Bundestag vertretenen Parteien. Die diesjährige Fahnenhissung an der Moschee in Grünstadt, welche auch von dem Imam unterstützt wird, ist ein besonderer Erfolg. Doch nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland wächst die Beteiligung stetig.

"Die frei leben – ohne Gewalt-Fahne entwickelt sich weltweit zum vereinenden Symbol für ein freies und gleichberechtigtes Leben von Mädchen und Frauen" freut sich Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin der Organisation TERRE DES FEMMES.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt gegen Frauen ist unangenehm und wird daher oft verdrängt. Um dem entgegenzuwirken, setzen die Beteiligten mit der Fahnenaktion am 25. November ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Das Datum geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal im Jahr 1960, die wegen ihrer politischen Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik gefoltert und ermordet wurden. Seit 1999 ist der 25. November als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von den Vereinten Nationen anerkannt.

Gab es am Anfang nur eine Fahne mit deutscher Aufschrift, so gibt es die Fahne und kleinere Banner aufgrund reger Nachfrage heute auch auf Französisch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Russisch und Polnisch. Sie werden in der Türkei, Honduras, Mosambik und auch in den USA gehisst.

"Gewalt an Mädchen und Frauen ist nach wie vor eine weit verbreitete Verletzung der Menschenrechte" bekräftigt Christa Stolle. "Es ist erschreckend, wie viele Mädchen und Frauen von Häuslicher Gewalt, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und Zwangsprostitution betroffen sind." TERRE DES FEMMES rückt diese fortbestehende traurige Realität mit zahlreichen Kampagnen und durch die jährliche Fahnenaktion in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Schauen Sie nach, welche Aktionen in Ihrer Region am 25. November stattfinden.

Auf unserer 3-seitigen Google-Map veröffentlichen wir alle uns bekannten Veranstaltungen im Rahmen der Fahnenaktion.

Gerne stellen wir Ihnen Bildmaterial zur Verfügung. Bei Fragen, Anregungen oder Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:

TERRE DES FEMMES, Christa Stolle/Anke Brüchert, Telefon 07071/7973-18, E-Mail geschaeftsfuehrung@frauenrechte.de