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Aktuelles zum Thema Frauenrechte allgemein

Wenn Frauen in der Klimapolitik übergangen werden

2017 Arrow briefs Cover„Menschen, die in Armut leben, tragen am wenigsten zur Produktion von Treibhausgasemissionen bei, die zur globalen Erwärmung führen. Vor allem, wenn sie in Entwicklungsländern leben. Paradoxerweise sind sie es, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind. Unter den Armen, sind die Frauen diejenigen, die von extremen Klimaerscheinungen am stärksten getroffen werden,“ resümiert Lim Hwei Mian in der Zeitschrift arrow briefs zum Thema Frauenrechte und Klimawandel (Ausgabe 2017).

70 Prozent der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, sind Frauen. Sie haben nicht nur mit ökonomischen Hürden zu kämpfen, sondern auch mit sozialen Gegebenheiten. Auch an der politischen Entscheidungsfindung sind sie ausgeschlossen.

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„Diese Männer habe mich zerstört…“ - Sexualisierte Gewalt gegen Frauen in Konfliktsituationen

Cover Sexualisierte Kriegsgewalt und ihre FolgenEine halbe Million Frauen (andere Schätzungen gehen sogar von zwei Millionen aus) sollen 1945 in Deutschland von Soldaten der Sowjetunion vergewaltigt worden sein. Viele wurden reihum von den Kameraden „in Besitz genommen“. Oft wurden weibliche Familienmitglieder gleichzeitig, im gleichen Raum vergewaltigt.

Die Gewalterfahrungen, die das Leben der Betroffenen dauerhaft prägen sollten, blieben meistens selbst im Familienkreis unausgesprochene Tabus. 1959 erschien das Buch „Eine Frau in Berlin“ in deutscher Sprache (1954 war es bereits auf Englisch zu lesen), in dem die anonyme Autorin schildert, wie sie Aufgrund der Erfahrungen während der ersten acht Wochen sowjetischer Besatzung halb freiwillig eine sexuelle Beziehung zu einem Offizier einging, um sich vor den Übergriffen der Soldaten zu schützten. Die Öffentlichkeit sah in dem Buch „die Ehre der deutschen Frau beschmutzt“.

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Kernforderungen von TERRE DES FEMMES an die künftige Bundesregierung

Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei – ein immer noch fernes Ziel für die Mehrheit der Mädchen und Frauen in aller Welt. TERRE DES FEMMES strebt nach einer Welt ohne geschlechtsbasierte Diskriminierung, Gewalt und Ausbeutung. Auch in Deutschland geschehen jeden Tag Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen. Es müssen bestehende Gesetze verbessert, neue Gesetze verankert und diverse Opferschutzmaßnahmen zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt durchgeführt werden.

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Tag des Schleiers: Übersetzung des Briefes „Hijab day: cher(e) étudiant(e) de Sciences Po, aie le courage d'être une femme libre!“ von Djamila Benhabib

StudentInnen der politischen Wissenschaften in Frankreich feierten am 20. April 2016 den Tage des Schleiers. Djamila Benhabib, eine kanadische Journalistin und Schriftstellerin, die aus Algerien stammt, hat sich im folgenden Artikel öffentlich gegen diese Aktion empört. Aufgewachsen in Algerien, musste sie in den 90er Jahren aufgrund des algerischen Bürgerkrieges nach Frankreich fliehen. Sie setzt sich für eine Trennung von Staat und Religion und ein Verbot der Burka ein.

Von Djamila Benhabib, 26.04.2016, übersetzt von Marina Endres

Das ist die Übersetzung des Briefes „Hijab day: cher(e) étudiant(e) de Sciences Po, aie le courage d'être une femme libre!“ an die Student/Innen der pol. Wissenschaften in Frankreich von Djemila Benhabib, geboren 1972 (veröffentlicht in der Huffingtonpost[1]); diese haben den 20.4.2016 als Tag des Schleiers gefeiert. Djemila Benhabib stammt aus Algerien, lebt in Kanada und hat mir (Marina Endres) erlaubt diesen Brief zu übersetzen und zu veröffentlichen:

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Bundestagswahl 2017: Welche Partei setzt sich für die Rechte von gewaltbetroffenen Frauen ein?

Am 24. September 2017 wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Wir wollten es genau wissen und haben unsere Wahlprüfsteine an die CDU/CSU, SPD, Die Linke, FDP, Bündnis 90/Die Grünen* verschickt: Wie stehen die Parteien zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt? Welche Ideen und Vorhaben gibt es, um Frauen in Deutschland besser vor Gewalt zu schützen? Sind in der neuen Legislaturperiode Verbesserungen bei der Prävention vor Gewalt und bei der Versorgung von Betroffenen zu erwarten? Oder steht uns ein frauenpolitischer Backlash bevor?

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