Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, zu Besuch bei TERRE DES FEMMES

Berlin, 10.07.2018. - Bei ihrem heutigen Besuch in der Bundesgeschäftsstelle hat Bundesfrauenministerin Frau Dr. Franziska Giffey unserer Frauenrechtsorganisation die druckfrische Neufassung der von ihrem Ministerium herausgegebenen Broschüre „Zwangverheiratung bekämpfen – Betroffene wirksam schützen“ überreicht, an der TERRE DES FEMMES (TDF) maßgeblich mitgearbeitet hatte.

Besuch von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. V.l.n.r.: Gesa Birkmann/ Bereichsleitung Referate (TDF), Christa Stolle/ Bundesgeschäftsführerin (TDF), Dr. Franziska Giffey/ BMFSFJ, Maja Wegener/ Abteilungsleitung (TDF). Foto: © TERRE DES FEMMESBesuch von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey in der Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. V.l.n.r.: Gesa Birkmann/ Bereichsleitung Referate (TDF), Christa Stolle/ Bundesgeschäftsführerin (TDF), Dr. Franziska Giffey/ BMFSFJ, Maja Wegener/ Abteilungsleitung (TDF). Foto: © TERRE DES FEMMES

Wichtiger neuer Baustein der Broschüre ist das Gesetz zum Verbot von Kinderehen, welches im Juli 2017 in Kraft trat. Mit der Broschüre werden MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe über rechtliche Maßgaben und Unterstützungsmöglichkeiten informiert.

Im Gespräch mit TDF-Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle und den Leiterinnen Maja Wegener und Gesa Birkmann wurde deutlich, dass eine neue Studie zum Thema Zwangsverheiratung in Deutschland dringend notwendig ist. Ebenso ein Fachaustausch über best practice zur Umsetzung des Gesetzes zum Verbot von Frühehen.

Im Rahmen der Vorstellung der Mädchenkampagne von TERRE DES FEMMES und der damit einhergehenden Petition zur verpflichtenden U-Untersuchung betonte die Bundesfamilienministerin ihr Anliegen, „effektiven Kinderschutz in Deutschland zu gewährleisten“.

Von Bedeutung ist dies auch mit Blick auf die steigendenden Zahlen von Mädchen und Frauen in Deutschland, welche von weiblicher Genitalverstümmlung bedroht oder betroffen sind. Hier zeigte sich die Bundesministerin sehr besorgt und hob die Bedeutung von Aufklärung und Prävention hervor.

An dem Austausch nahmen außerdem Dr. Martina Gräfin von Bassewitz und Annae Dahlbüdding aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) teil.

 

Stand 07/2018

 

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