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Ereignisse aus den Jahren 1983-1995

1983
Bereits zwei Jahre nach der Gründung des Vereins 1981 greift TERRE DES FEMMES das Thema weibliche Genitalverstümmelung auf. Im Frühling 1983 lädt TERRE DES FERMMES die senegalesische Aktivistin und Autorin Awa Thiam zur Jahreshauptversammlung nach Frankfurt ein.

1984
Das Thema FGM (Female Genital Mutilation) wird weiter vertieft. Insbesondere Frauen aus der TERRE DES FEMMES-Städtegruppe Hannover halten Vorträge zum Thema.

1990
Seit 1990 erscheinen in der TERRE DES FEMMES-Zeitschrift "Menschenrechte für die Frau" regelmäßig Beiträge zum Thema Genitalverstümmelung.

1991
TERRE DES FEMMES ruft zu Spenden für ein Projekt gegen traditionelle Gewaltformen in Nigeria auf.

1992
Die TERRE DES FEMMES-Mitbegründerin Herta Haas ruft in der Zeitschrift "Menschenrechte für die Frau" dazu auf, GynäkologInnen in Deutschland zum Thema Genitalverstümmelung zu befragen.
Artikel über Herta Haas (PDF-Datei)

1995
Anfang des Jahres ruft TERRE DES FEMMES zu Spenden für das Nationalkomitee des Inter African Committee gegen traditionelle schädliche Praktiken in Benin auf.
Im Februar findet das erste TERRE DES FEMMES-Seminar zum Thema Genitalverstümmelung in Kronberg/Taunus statt. Als Gastreferentin ist die aus Nigeria stammende Hebamme Comfort Ottah eingeladen. Sie lebt in Großbritannien und ist für die englische Organisation FORWARD engagiert.

Im Anschluss an das Seminar wird die TERRE DES FEMMES-Arbeitsgemeinschaft Genitalverstümmelung gegründet. Sie besteht aus Interessierten und Expertinnen aus ganz Deutschland, die sich ein- bis zweimal jährlich treffen. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit von TERRE DES FEMMES zum Thema voranzutreiben.
TERRE DES FEMMES arbeitet mit Jacqueline Smith aus den Niederlanden zusammen und bringt die aktuelle Situation für Betroffene in Deutschland in ihr Buch "Visions and Discussions on Genital Mutilation of Girls" ein.

 


 

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