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Treffen des Netzwerks afrikanischer Communities gegen FGM

Am 23./24. Juni fand bei Marburg das dritte Treffen des von Maisha e.V. und TERRE DES FEMMES 2011 gegründeten bundesweiten Netzwerks afrikanischer Communities gegen FGM statt. Über 20 FGM-AktivistInnen aus afrikanischen Communities in Deutschland tauschten sich über bisherige Erfahrungen bei ihrem Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung (kurz FGM) aus.

Als Gastreferentin berichtete Ifrah Ahmed, somalische FGM-Aktivistin aus Irland von ihrem Einsatz im Rahmen einer europaweiten Kampagne gegen FGM. Ein weiterer Input kam von der Psychologin Dorin Strenge aus Oldenburg, die die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit über die psychischen Folgen weiblicher Genitalverstümmelung vorstellte. Rhodah Koross von stop mutilation in Düsseldorf berichtete über die Arbeit in der Beratung und bei der Telefonhotline Kutairi.

Franziska Gruber von TERRE DES FEMMES ging in ihrem Vortrag auf die bestehende Rechtslage zu FGM in Deutschland ein. Moderiert wurde das Treffen, in dem es auch um zukünftige Aktivitäten des Netzwerks ging, von Virginia Wangare-Greiner, Gründerin von Maisha. Um AktivistInnen aus afrikanischen Communities sichtbarer zu machen, beschlossen die TeilnehmerInnen, das Netzwerk umzubenennen. Es soll nicht mehr wie bisher "Netzwerk von BeraterInnen zum Thema Mädchenbeschneidung in afrikanischen Communities", sondern "Netzwerk afrikanischer Communities gegen FGM" (kurz NACAF) heißen. Unterstützt wurde das Treffen durch die do-Stiftung.

Foto ©: Franziska GruberFoto ©: Franziska Gruber     Foto ©: Franziska GruberFoto ©: Franziska Gruber

Foto ©: Franziska GruberFoto ©: Franziska Gruber     Foto ©: Franziska GruberFoto ©: Franziska Gruber