04.02.2010: TERRE DES FEMMES unterstützt die Kampagne 'STOP FGM NOW!'

Waris Dirie startet internationale Kampagne "STOP FGM NOW!" in Berlin - Organisationen bündeln Kräfte im Kampf gegen Genitalverstümmelung

Gruppenfoto; Quelle: Heymann Brandt de Gelmini
Quelle: Heymann Brandt de Gelmini

Alle elf Sekunden wird auf der Welt ein Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt. Um ihrer Forderung "STOP FGM NOW!" (Stoppt Genitalverstümmelung jetzt!) weiter Nachdruck zu verleihen, startet Waris Dirie am 6. Februar 2010 - dem internationalen Tag "Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung" - eine internationale Kampagne. Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Menschenrechtsaktivistin dabei von führenden Organisationen, die sich im Kampf gegen FGM (Female Genital Mutilation) engagieren. Ziel des gemeinsamen Engagements ist es, die aktuelle Situation betroffener Frauen in Deutschland zu beleuchten, einen Durchbruch für den Schutz bedrohter Mädchen zu erzielen, politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen und Interessierten konkrete Möglichkeiten zur Förderung und Unterstützung von Projekten zu geben.

Logo der Kampagne 'Stop FGM NOW'Die Waris Dirie Foundation und die Heymann Brandt de Gelmini Werbeagentur aus Berlin, auf deren Initiative hin die Kampagne zustande gekommen ist, luden deshalb am 4. Februar 2010 in Berlin zu einer Pressekonferenz ein.

Bei der Pressekonferenz waren Waris Dirie (Menschenrechtsaktivistin), Manon von Gerkan (Model, Gesicht der Kampagne) und René Heymann (Initiator) anwesend.

Außerdem stellten VertreterInnen der Partnerorganisationen aktuelle Projekte und Aktivitäten vor: Jawahir Cumar (Gründerin stop mutilation e.V.), Kerstin Hesse (Projektleiterin des Fulda-Mosocho-Projektes, LebKom e.V.), Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe (Gründerin und Direktorin vom CENTER for PROFS), Gertrud Mehrens (Gründerin und Vorstandsvorsitzende FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.), Christa Müller (Vorsitzende (I)NTACT e.V.), Irmingard Schewe-Gerigk (Vorstandsvorsitzende TERRE DES FEMMES e.V.).

Die TERRE DES FEMMES-Vorstandsvorsitzende wies auf die aktuelle Unterschriftenaktion von TERRE DES FEMMES zur Verbesserung der medizinischen Versorgung betroffener Frauen in Deutschland hin.

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