Prognose zur Überwindung weiblicher Genital Verstümmelung bis 2030/2050

Eine neue, von UNICEF veröffentlichte Studie zeigt, dass es unterschiedliche Tendenzen bezüglich der Verbreitung von FGM gibt. In einigen Ländern geht die Praxis zurück, in anderen wiederrum ist die Zahl genitalverstümmelter Frauen/Mädchen konstant oder steigt an. Daher ist die Arbeit gegen diese Menschenrechtsverletzung weiterhin gefragt.

Sie können die Studie im Internet abrufen (PDF-Datei)

Einige Zitate:

„If there is no reduction in the practice between now and 2050, the number of girls cut each year will grow from 3.6 million in 2013 to 6.6 million in 2050.“

„But if the rate of progress achieved over the last 30 years is maintained, the number of girls affected annually will go from 3.6 million today to 4.1 million in 2050.“

„If nothing is done, the number of girls and women affected will grow from 133 million today to 325 million in 2050. However, if the progress made so far is sustained, the number will grow from 133 million to 196 million in 2050, and almost 130 million girls will be spared this grave assault to their human rights.“

Unterschiedliche Institutionen (Internationale Entwicklungsagenturen, NGOs und Regierungen) kämpfen seit Jahrzehnten gegen FGM und unterstützen die Beendung der Praxis finanziell, sozial, politisch und technisch. Der langsame Fortschritt/Rückgang demonstriert, dass wir uns weiterhin gegen FGM einsetzen müssen. Die Abschaffung kann nur durch langfristige Arbeit und Investitionen in unterschiedlichen Bereichen realisiert werden.

Es gibt nicht die eine perfekte Strategie um FGM abzuschaffen; Interventionen müssen vielseitig und im Kontext der Kultur durchgeführt werden. Aus einer sozialen, rechtlichen und medizinischen Perspektive ist die Abschaffung von FGM nötig.

TERRE DES FEMMES arbeitet für die Beendigung von FGM. Dafür arbeiten wir in den folgenden Bereichen:

a) CHANGE und CHANGE Plus Projekt

b) Webbasierte, von der EU mitfinanzierte Wissensplattform

c) Zahlreiche andere Aktivitäten

Wir bitten sie weiterhin uns zu unterstützen und aktiv zu werden. Werden sie Mitfrau, nehmen sie an einer Arbeitsgruppe teil, erzählen sie Freunden und Familie von uns, liken sie unsere Facebook-Seite oder folgen sie uns auf Twitter. Auf diesem Wege schaffen wir es mehr Menschen zu erreichen und das Thema bekannter zu machen. Sie können unsere Aktivitäten auch mit einer Spende finanziell unterstützen.

 

Stand 02/2016

 

 

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